Kuhmist als Sperrgrund

23.06.2009


Hallo Forumsmitglieder,

ich habe den Tipp, den ich im Netz und auch hier im Forum gefunden habe,ausprobiert, und wegen des Durchschlagens des Russes meiner Bruchsteinmauer einen Grundanstrich mit Kuhmist durchgeführt. Ich habe eine Mischung von 1:2 aus Luftkalkmörtel und frischem Kuhmist hergestellt, mit Wasser zu einer steichbaren Masse verdünnt und mit der Quast auf die betreffenden Stellen aufgebracht. Alles andere habe ich mit 4er Luftkalk vorgespritzt. Alles hat auch wunderbar geklappt. Die vorgespritzten Bereiche binden und trocknen langsam ab. Was mir aber Sorgen bereitet sind die Stellen mit den Kuhmist. Diese Bereiche trocknen so gut wie garnicht, es befindet sich sogar ein Wasserfilm auf der Oberfläche, trotzt gutem Lüftens. Außerdem haben sich die Bereiche, wo sich der Ruß befindet, bräunlich verfärbt. Habe ich etwas falsch gemacht, oder muß das so sein???
Vielen Dank.

Gruß
Mirko



Moin,



Chemie: Ca(OH)2 + CO2 ergibt wieder CaCO3 und H2O
also Kalkstein +Wasser. Im Bereich Deiner Kuhmistabsperrung kann das entstehende Wasser nicht in die Wand sondern muss an der Oberfläche abtrocknen. Würde ja bedeuten das die Absperrung schon mal gegen Wasser abdichtet......
Beim Ruß wäre ich mir bei der Funktion nicht so sicher, schon gar nicht, wenn es sich um Ölruß handelt



Vielen Dank



für die Antwort. Durch das schlechte Wetter und den nicht gerade sommerlichen Temperaturen ist auch die Luftfeuchtigkeit ziemlich hoch. Es bedeutet also, das ich mich ein wenig gedulden muß, bis die Wand abgetrocknet ist, oder?. Bei dem Ruß handelt es sich aber zum Glück nicht um Ölruß. Da hätte ich schlechte Karten mit meinem Sperrgrund.




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