belüftung kriechkeller ?

08.11.2006



Hallo,
wir haben vor einigen Jahren ein Backsteinhaus (Bauj. 1894) gekauft und restauriert. Das Haus hat Hohlschichtmauerwerk und ist im Bereich Wohn-und Esszimmer nicht unterkellert, bzw. hat dort nur einen Kriechkeller, den ich auf 40 cm Höhe schätze. Im Wohn-und Esszimmer befindet sich eine Holzdielendecke auf Holzbalken. Die Dielen bestehn aus dunkelrotem hartem Holz. Angeblich kanadische Zeder (Pitch Pine).
Nun meine Frage: An der Hauswand entlag waren in den Backstein in dem o.g. Bereich 5-6 Öffnungen gehauen und mit einem Gitter verdeckt. Diese habe ich vor ca. 3 Jahren alle bis auf eine verschlossen, um Heizkosten zu sparen. Bekannte meinten nun das sei keine gute Idee gewesen. Was also ist zu machen? Kann ich die Öffnungen verlossen lassen, soll ich die letzte Öffnung auch noch verschließen?

Angemerkt sei noch: Der Holzboden befindet sich in einem guten Zustand. In einem Bereich muß allerdings vor vielen Jahren Holzwurmbefall gewesen sein.

Theoretisch ist es auch möglich vom unterkellerten Bereich des Gebäudes eine Belüftung zu schaffen und dort zur Belüftung evtl. einen Ventilator reinzusetzen. Wäre das eine Maßnahme?

Mit Dank im Voraus.

Matthias



Kriechkeller



Dem ist es ziemlich gleich, ob er belüftet ist oder nicht.
Möglicherweise ist es für Sie eher von Vorteil, wenn der Hohlraum +/- gleichbleibende Temperatur hat.
Etwas anderes ist es mit einem genutzten Keller.

Grüße



Seh ich genauso .



Wir haben vor Jahren an einem ähnlich alten Backsteinhof "Luftkanäle" für die damaligen Einzelöfen gefunden , war immer noch ein Bodengitter in Ofennähe bzw. im Schornsteinfuß , wohl für Zugluft .
Gruß aus OWL nach OWL

Jürgen Kube