Umbau eines alten Kotten

05.10.2009


Hallo,

bei uns in der Nähe gibt es einen alten Kotten, den wir evtl renovieren könnten. Allerdings ist rundherum nur Ackerland und ca. 50m weiter ein renovierter Hof. Der Kotten wird zurzeit als Pferdestall genutzt (seit 50 Jahren wird der Kotten nicht mehr bewohnt) und müsste grundsaniert werden. Zudem gibt es keine Wasserleitungen und evtl sogar keine Stromleitungen. Würde die Stadt ein solches Bauvorhaben überhaupt bewilligen (da es ja keine Leitungen gibt und für den Garten Ackerland zu Bauland werden müsste)? Und müsste man die Verlegung der Leitungen selber zahlen?

Vielen Dank für Ihre Ratschläge!!



Umbau eines Kotten



Hallo,

wahrscheinlich ist das Ding Außenbereich nach § 35 BauGB.
Es wäre Nutzungsänderungsantrag von nichts in Wohnen zu stellen.
Das geht praktisch nur nach § 35 Abs.4 Nr. 4, was voraussetzt, daß das Gebäude prägend und erhaltenswert und seine Umnutzung sinnvoll ist, praktisch also denkmalwert.

Außerde brauchen Sie gesicherte Erschließung (Schmutzwasserentsorgung und Löschwasserversorgung). Ist beides auch nicht vorhanden, dürfen Sie eine Kleinkläranlage und einen Löschwasserteich bauen. Alleine für deren Gegenwert kriegen Sie ein Reihenhaus im bebauten Bereich.

Grüße vom Niederrhein



Leitungen weiterlegen?



Vielen Dank für Ihre Antwort.

Da der Kotten zu einem Bauernhaus gehört, welches bewohnt wird und nicht allzu weit vom Kotten entfernt steht (ca. 50m), ist auf jeden Fall für das Bauernhaus eine Schmutzwasserentsorgung und Löschwasserversorgung vorhanden. Reicht diese aus und kann man evtl. Stromleitungen und Wasserleitungen von dem bewohnten Haus die 50m bis zu dem Kotten weiterlegen?

Viele Grüße aus dem Münsterland



Umbau eines alten Kotten



Das müssen Sie Ihren Versorger fragen.
Aber den Schluss, den Sie ziehen, kann ich nicht unbedingt nachvollziehen: fragen Sie den Wasserversorger und das Tiefbauamt !

Grüße