Kork als abschirm materieal für strahlung?????

07.05.2007


hallo gemeinde,
in einer zeitungsbeilage wird auf die gefahren von elektrosmok und viele andere Strahlen und wellen aufmerksam gemacht, und da wird als abhilfe ein gurukork genannt (kopschina)
was ist davon zu halten? denn ich dachte immer das strahlen nur durch masse abzuhalten sind.
bitte um meinungen.
gruß frank



Kork als Abschirmmaterial



Also ich mag Kork als Abschirmmaterial sehr gern,
vor allem in meinem Weinkeller.
Wenn sie lang genug und von ordentlicher Qualität sind, funktionieren sie sehr gut, keinen einzigen Erdstrahl haben sie reingelassen.
Das habe ich am Samstag an einer Flasche 87-iger Chateau Clerc- Milon feststellen können.
Für Deinen Fall ist es bestimmt billiger und wirksamer, dem hlg. Faradayus eine Kerze zu stiften.

Viele Grüße
Georg



tja,



ich hatte am wochenende einen 71er riesling, kiedricher gräfenberg (war ein superjahrgang und logisch - mein geburtsjahr), da hat das mit dem kork nicht so funktioniert. die petrolnoten waren doch sehr ausgeprägt, leider. der füllstand war auch nicht mehr der beste.
also doch ein material, was einer gewissen alterung zu unterliegen scheint.





Hallo Frank,

also Wellen gibt es ja viele verschiedene:
- Lichtwellen kann man am besten mit einem Rollo abhalten.
- Wärmewellen mit einer Verschattung oder einem Spiegel.
- Elektromagnetische Wellen mit einem Drahtgeflecht.
Dann mußt Du für ein Handygespräch aber außer Haus gehen....
- Tsunamis mit einer groooßen Mauer.

Komisch, Kork war nicht dabei.....



Wahrscheinlich



wie bei allen Gurus:
nur dran Glauben, dann hilft`s!
Schau mal bei Lesando nach Meno-Abschirmputz.
Haben damit sehr gute Erfahrung gemacht!
Gruß aus Dortmund
Harald Vidrik



Missverständniss



hallo harald,
ich brauche doch keine abschirmung, ich wohn doch in einem backstein/lehmhaus.
ich fands halt witzig wie für viel geld proschüren verteilt werden um die ökologie und gesundes? wohnen salonfähig zu machen.
gruß franky



Nur ein Faradayscher Käfig hilft.



Alten Putz ab, Rippenstreckmetall an die Wände nageln, neu verputzen! Das ist das Ideale! Dann hast Du einen Faradayschen Käfig, und Du mußt nicht mehr zum hl. Faradayius beten ;)

Versuch es mal mit Müller-Getreidezementmörtel.
Er verträgt sich besonders gut mit Müller-Geigerzählern und anderer Strahlung.

Getreidezement ist die edelste Form von Zement.

Mit speziellen Eigenschaften, die gewöhnlicher Zement nicht hat.

Es gibt ihn noch nicht lange.
Durch die Verwendung von hochwertigem Getreide als Brennstoff und Spurenelementlieferant wurde in einem US-amerikanischen Forschungsinstitut vor kurzem der Getreidezement entwickelt.

Dieser Zement ergibt einen Mörtel mit traumhaften Eigenschaften: da Getreidemörtel gewöhnlich doppelporig und salzarm ist, entfallen all die nachteiligen Eigenschaften gewöhnlicher Zementmörtel. Es bleiben nur die guten Eigenschaften.

Heraus gekommen ist der perfekte Mörtel. Es gibt ihn in konventioneller und EU-Bio-Qualität.

Wie Sie vielleicht wissen, wurde Zement bisher mit Müll als Brennmaterial hergestellt. Dies ergibt einen Mörtelkleber, der überhart, dicht und unelastisch und mit Giften und Salzen hochbelastet ist.
Diese Nachteile entfallen sämtlich bei Getreidezementmörtel, ebenso die Umweltbelastung bei der Herstellung.

Wir haben die patentierte Getreidemörtelherstellung in Deutschland lizenziert, die Produktion beginnt in Kürze.

Wir hoffen Ihr Interesse geweckt zu haben und stehen für weitere Anfragen zu unseren Getreidezementprodukten gerne zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß
Josef Müller

Getreidemörtelprodukte Müller

zementwerk@gmx.net



@ Bettina



Nachträglichen Glückwunsch!

@ Frank

Auch wenn die Geschichte mit dem ja eher dünnen Kork Blödsinn ist, schirmen die Materialien unterschiedlich gut ab. Wenig bekannt ist die sehr gute Abschirmwirkung von Holz gegen Mobilfunkstrahlen.

440mm Vollholzwand (Holz 100): 35dB
160mm Beton mit Stahlarmierung: 10dB
360mm Hohllochziegel mit Putz: 9dB
280mm Fertighauswand aus Mineralwolle und Plattenkram: 4dB

("Reduzierung hochfrequenter Strahlen im Bauwesen", 2000/2002, Prof. Peter Pauli und Dr. Dietrich Moldan)

Strahlende Grüße

Thomas



Elektromagnetische Strahlung



Elektromagnetische Strahlung mit Armierung, Drahtgeflecht oder anderen Metall- oder leitenden Materialschichten abschirmen geht natürlich nur, wenn die Armierung lückenlos geerdet ist (d.h. mit Kabeln an die Masseleitung des Hauses angeschlossen). Zusätzlich muss die Metallschicht mindestens die Hälte der Wellenlänge dick sein (für Handy-Strahlung immerhin einige Zentimeter!). Alles andere ist Humbug - die Strahlung geht glatt durch!

Nichtleitendes Material (wie Kork, Holz, Lehm, etc.) können Strahlung höchstens abschwächen, müssen dafür aber ein vielfaches der Wellenlänge dick sein.

Im übrigen ist die angebliche Schädlichkeit von Strahlung im
üblichen Frequenzbereich ganz und gar nicht erwiesen, eher eine Glaubensfrage. Ich glaube nicht.

Viele Grüße,
Frank



Wozu



wurde diese Frage überhaupt in's Forum gestellt, wenn Sie alles schon wissen?

Im Übrigen glauben Sie sehr wohl, nämlich an das, was Sie sich zusammengereimt haben. Oder haben Sie sich mit der angegebenen Quelle beschäftigt?

Grüße

Thomas



Richtigstellung



Hallo Frank,

da muß ich als alter E-Technik-Ingenieur mal einiges richtig stellen:

Elektromagnetische Strahlung kann man sehr gut mit einem Metallgeflecht abschirmen. Bedingung ist, daß die Maschenweite des Geflechts kleiner ist als die halbe Wellenlänge. Nicht die Dicke! Das kann man übrigens sehr gut an der Tür eines Mikrowellenofens bewundern!

Erden muß man so ein Metallgeflecht nur, wenn man eine elektrostatische Aufladung des Geflechts verhindern will. Warum das aber jemand wollen sollte, ist mir nicht so ganz klar...




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