Komfortabel Wohnen auf engem Raum: Dank Miniküche lässt sich wenig Wohnfläche sinnvoll nutzen


Wohnraum effizient zu nutzen, wird in manchen Lebenslagen zum Sachzwang. In Anbetracht steigender Preise für Boden und Wohnung wird der Personenkreis, den solche Lebenslagen betreffen, wohl eher größer als kleiner. Was dieser wirtschaftlichen Dynamik folgend eher kleiner als größer wird, das ist dementsprechend der Wohnraum. Um Kosten zu sparen, gibt sich manch einer dann auch mit der kleineren Sparvariante zufrieden. Seien es Geschäftsreisende, die jeweils nur zeitweise eine Wohnung vor Ort nutzen oder seien es Studierende. Doch wenn der Platz kleiner wird, gilt es, diesen effizient zu nutzen.


Gerade in der Küche, die erfahrungsgemäß als recht rigider und doch notwendiger Posten gilt, lässt sich da einiges machen. Eine Miniküche macht es möglich! Als Miniküchen werden typischerweise Kücheneinheiten beschrieben, die eine Spüle, einen Herd sowie diverse Stauplatz-Optionen miteinander verbinden. Auch eine Stellmöglichkeit für abtropfendes Geschirr ist meist implementiert. Miniküchen sind sie in aller Regel nicht breiter als zwei Meter. Aber auch Ausführungen von knapp unter einem Meter Breite existieren. Je mehr Elektrogeräte eine solche Einheit beinhalten soll, desto größer fällt eine Miniküche aus. Doch liegt in jedem Fall das Hauptaugenmerk auf Kompaktheit und Platzeffizienz. Optionale Elektrogeräte sind meist:

  • Ein Kühlschrank
  • Eine kleine Geschirrspülmaschine
  • Eine Mikrowelle

Diese Geräte sind ggf. fest implementiert und in der Preisgestaltung mit inbegriffen, ohne einen dramatischen Unterschied diesbezüglich zu machen.

Worauf gilt es bei einer Miniküche zu achten?

Wer sich für eine Miniküche entscheidet, sollte dies sehr bewusst tun, da die Platzersparnis natürlich mit gewissen Zugeständnissen einhergeht. So ist der Stauraum limitiert, was sich jedoch mit zugekauften Schränken und dergleichen leicht beheben lässt. Doch implementierte Einheiten wie ein Kühlschrank oder eine Spülmaschine werden naturgemäß nicht besonders groß und in Puncto Ausstattung/Funktionen eher rudimentär sein. Hier sollte also ganz klar die Platz- und auch Geldersparnis oberste Priorität sein – dann macht eine Miniküche Sinn. Preislich gehen Miniküchen bereits ab wenigen hundert Euro los und sind in aller Regel auch nicht wesentlich teurer als etwa 500 Euro.

Miniküchen richten sich somit an Sparfüchse mit geringen Stellmöglichkeiten oder auch mit einer Raumaufteilung, bei der ein separater Küchenraum einfach nicht drin ist. Eine Situation, wie sie beispielsweise in Wohngemeinschaften denkbar ist. Durch ihre geringe Größe kann man Miniküchen rein räumlich betrachtet flexibel aufstellen, solange die entsprechenden Anschlüsse vorliegen. Und wenn es im Wohn-/Esszimmer ist. Achten sollte man in jedem Fall darauf, dass man noch einen Tisch in der Nähe hat, den man bei größeren Kochvorhaben als Arbeitsfläche miteinbeziehen kann. Und wer ein Cerankochfeld eingebaut hat, kann dieses auch als Fläche für vorbereitende Maßnahmen nutzen. Sei es als temporärer Stellplatz zum Gemüse scheiden oder um einen Teig auszurollen.

Wie lässt sich das Meiste aus einer Miniküche herausholen?

Der spürbarste Abstrich an einer Miniküche ist der Mangel an integriertem Stauraum. Aber das muss nicht sein! Es lohnt sich in jedem Fall, vorher konkret zu überlegen, was wirklich gebraucht wird. Wenn eine Mikrowelle beispielsweise ohnehin nicht benutzt wird, sollte eine Miniküche ausgewählt werden, die auf diesen Zusatz verzichtet und dafür mehr Stauraum bietet. Ferner sollte das Hauptaugenmerk auf der Schrankkonfiguration liegen. Liegt beispielsweise viel toter, ungenutzter Raum vor? Diesen gilt es zu vermeiden.

Intelligent konzipierte Miniküchen nutzen Konfigurationen wie Sockel-Schubladen und ausziehbare Apothekerschränke, um das Maximum herauszuholen bzw. einzupacken. Weitere clevere Lösungen sind Eckschränke, welche die Ecken einbinden. Auch ausziehbare Bodenmodule in den Unterschränken machen es einfacher, möglichst effizient zu stapeln. In manchen Miniküchen sind gar an die Form des Waschbeckens angepasste Schubladen und dergleichen implementiert. Ist also erst einmal der Platzbedarf geklärt, sollten sich genügend preisgünstige Optionen finden lassen.