Kodenswasser OSB-Platte Mansardendach - Dämmung Fehler?

04.01.2020 Jan



Guten Tag,

ich bin neu hier angemeldet, wir sanieren derzeit einen Altbau Bj 1914.
Dieses Haus besitzt ein Mansardendach und dieses wurde neu aufgebaut.
Es wurden neue Sparren gesetzt (16cm) und darauf OSB-Platten geschraubt. Auf den OSB-Platten kam laut Dachdecker eine diffusionsoffene Folie und dann echte Schieferplatten.
Von innen wurde 16cm Mineralwolle als Dämmung zwischen die Sparren eingebracht und dann eine Dampfbremse verbaut. Anschließend wurden auf einer Lattung Rigipsplatten verbaut.
In einem Raum wurde der Innenausbau noch nicht vollzogen und lediglich die Dämmung eingebracht.
Durch Zufall haben wir festgestellt, dass sich zwischen Dämmung und OSB-Platte Kondenswasser abgesetzt hat und die Dämmung anfing zu schimmeln.
Muss ich mir Gedanken machen, dass dies auch in dem Bereich gerade passiert der bereits mit Dampfbremse und Trockenbau verschlossen wurde oder liegt der Grund in der fehlenden Dampfbremse in dem Raum?
Wir haben derzeit keine Heizung im Haus an, nur zwischenzeitlich eine Gasheizung bzw. Elektroheizung. Es ist aber trotzdem wärmer als draußen.
Vielen Dank für eure Einschätzung. Bei Bedarf kann ich entsprechende Bilder hochladen.

Gruß Jan



Neues Dach mit Kondensat



der aktuelle Kondensatausfall hängt mit der fehlenden Dämmung zusammen. Aber insgesamt ist der Dachaufbau nicht glücklich und schadensträchtig, weil die OSB-Platte eine Dampfsperrfunktion übernimmt, da nützt auch die diffusionsoffene Folie darauf nichts - dies wird eh eine Unterspannbahn sein, welche genau?
In die Konstruktion eindringende Feuchte kann also nur rücktrocknen und nicht nach außen diffundieren. Zur Rücktrocknung braucht es aber ein rücktrocknungsfähige Dampfbremse z.B. eine Intello plus. Welche ist bei Euch verbaut ? Du kannst selbst Deinen Aufbau mal unter www. ubakus.de simulieren, dazu dort kostenfrei anmelden.



noch keine dampfbremse im problembereich?



wenn in dem noch nicht beplankten raum keine dampfbremse drin ist, muss das zwangsläufig bei den aktuellen temperaturen (winter) auffeuchten.
da hätte vor dem Winter die dampfbremse draufgehört.

oder hab ich es falsch gelesen`?

was für eine gasheizung läuft denn da zwischendurch? hat die eine abgasführung nach außen? sonst bringt das noch mehr wasser rein.



Falscher Dachaufbau



Unter Schiefer müßte eine OSB-Platte mind. 22 mm dick sein (Vollholz 24 mm S10 Sortierung).

Wenn sich zwischen Deckung und Dämmung keine Hinterlüftungsebene entspricht die Konstruktion nicht den technischen Vorgaben.

Der Sd-Wert der inneren Dampfbremse soll 4-5 x höher sein als der Sd-Wert der Unterspannbahn, wobei höhere Sd-Werte ungünstig sind wegen Behinderung der Rückdiffusion.

Wie schon geschrieben wurde bleibt auch bei einer diffusionsoffenen Unterdeckbahn der Sd-Wert der OSB-Platte- beide Werte addieren sich.

Jeder Fehler bei der raumseitigen Dampfbremsebene führt zu schadensträchtigen Feuchtewerten bei den OSB-Platten und später den Sparren.
Im Winter ist u.U. Eisbildung möglich, was dann eine Dampfsperre darstellt mit noch höheren Feuchtewerten..
Ich würde die Situation mit einem ö.b.u.v. Sachverständigen für das Dachdeckerhandwerk besprechen unter Vorlage der Auftragsbestätigung und Rechnung.

Nur wenn die Plattendicke stimmt und vorher vereinbart wurde ,
dass keine Dämmung vorgesehen ist wäre der Aufbau akzeptabel.



Falscher Dachaufbau


Falscher Dachaufbau

Guten Abend,

es sind hinter dem Schiefer und der Unterdeck- und Unterspannbahn (aufgedruckt DELTA) 22er OSB-Platten verbaut. Die Dampfbremse innenseitig wurde auf den Sparren gesetzt. (Hersteller ISOVER). Zwischen den Sparren von 160mm wurde eine Mineralwolldämmung von 160mm eingebracht. Integra 032er 160mm).
Auf der Dampfbremse wurden 2,5cm starke Dachlatten fest verschraubt, da wiederum drauf Knauf Gipsplatten.
Hätte es geholfen, wenn 140mm Dämmung verbaut worden wäre oder liegt der Fehler woanders?
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir Schäden an den Sparren bzw. der OSB-Platte erhalten werden?
Der Verschluss wurde vor ca. 3-4 Monaten gemacht, sicherheitshalber wieder öffnen und anpassen?

(Ich hoffe ich habe den Aufbau bzw. die Werte alle korrekt eingegeben!)



Du hast Recht: falscher Dachaufbau



das Problem läßt sich weder durch eine geringere Dämmung noch durch ein Öffnen der Konstruktion beheben, die Konstruktionsweise ist falsch gewählt. Herr Teich hat das gut beschrieben, hast Du es auch gut verstanden ? Wer hat denn den Aufbau so vorgeschlagen und gibt es ein schriftliches Angebot dazu? Die weiteren Schritte hat Herr Teich gleichfalls beschrieben. War dem Dachdecker bekannt, dass eine Zwischensparrendämmung vorgesehen ist ?



Falscher Dachaufbau



Ja dem Dachdecker war bekannt das gedämmt wird und es gibt auch ein entsprechendes Angebot dazu.
Die Firma ist aber mittlerweile insolvent und somit bringt uns das nicht weiter.
Deshalb muss ich eine für uns praktikable Lösung finden, die vielleicht durch eine Hinterlüftung durch Auflattung erreicht wird?
Ich kann das Dach ja nicht wieder komplett abreissen lassen, dass würde mich finanziell ruinieren.



Diffusionsdichte Dachhaus dämmen



Die Hinterlüftungsebene würde oben Entlüftungsöffnungen benötigen, was nachträglich bei einer Schieferdeckung mit einem ziemlich hohem Aufwand verbunden wäre,
wenn diese Öffnungen nicht schon bei der Deckung vorgesehen wurden.

Unter bestimmten Bedingungen sind auch Vollsparrendämmungen
bei außen diffusionsdichten Dächern möglich,
wie es häufiger bei mit Folien abgedichteten Flachdächern vorkommt:

-primär sollte zumindest zeitweise Sonneneinstrahlung einwirken zur Erwärmung und möglichen Rückdiffusion,
raumseitig feuchtevariable, sorgfältig abgedichtete Dampfbremsen verwenden,
sowie möglichst kapillare Dämmstoffe


Zur Sicherheit dafür sorgen, dass die Raumluftfeuchtigkeit kontrolliert
und ggf auf ein niedrigeres Maß einreguliert wird.

Dämmung würde ich in dem Fall mit Zellulose vorsehen



Diffusionsdichtes Dachhaus dämmen



Herzlichen Dank für Ihre Antwort, die mir ein wenig Mut macht.
Vorweg geschickt möchte ich sagen, dass ich den Hinweis nach einem Sachverständigen aufgegriffen habe und dementsprechend auch Kontakt aufgenommen habe.
Der Geschäftsinhaber der ausführenden Firma hat mir heute noch einmal versichert, seine Arbeiten wären fachgerecht durchgeführt worden, dies wird hoffentlich durch den Sachverständigen widerlegt. Der ausführenden Firma war nachweislich bekannt, dass anschließend gedämmt werden soll.

Ich lege große Hoffnung auf die nachträglichen Belüftungslöcher pro Feld. Sollten diese sowohl oben als auch unten eingebracht sein, oder reicht es lediglich oben?
Sollte die Dämmung durch eine innenseitige Auflattung von 2,5cm dementsprechend von der OSB-Platte Abstand erhalten?
Es wird viel Aufwand bedeuten, der aber durchführbar wäre. Einen kompletten Abriss der Konstruktion wäre nicht tragbar.



Nacharbeiten



die Belüftung muss sowohl oben als auch unten ausgeführt werden, sonst kommt es nicht zu einem ausreichenden Luftstrom. Unten könnte evtl die Belüftungsöffnung über den Dachkasten erfolgen. Das muss vor Ort entschieden werden. Zwischen Dämmung und Luftspalt sollte nochmal eine Unterdeckbahn gebracht werden, um eine Durchströmung der Dämmung zu verhindern, da sonst der Dämmeffekt gemildert bis aufgehoben wird. Also folgender Aufbau in Richtung raumseits unterhalb der OSB:
- Abstandslattung parallel zu den Sparren, je eine an den Sparren evtl noch eine mittig, je nach Sparrenabstand
- Dachunterdeckbahn straff unter die Lattung tackern bis 2 cm an den Sparren runter oder drüber weg, Überlappungen und Anschlüssel gut abkleben mit Rissan ( Siga) o.ä.
- Dämmung einlegen, dabei drauf achten, dass die nicht so fest eingepreßt wird, dass der Luftspalt zugedrückt wird.
- Dampfbremse
-Unterkonstruktion für raumseitige Bekleidung
Damit sollte der Aufbau funktionieren

Vielleicht kann Herr Teich nochmal genauer ausführen, wie die technischen Vorgaben genau aussehen, um Argumentationshintergründe zu liefern.

Ich habe bei mir die obere Lüftung so umgesetzt, dass ich ca. 50 cm unterhalb des Firstes eine Kehlbalkenlage eingebracht habe, die von unten mit gedämmt wird. Dann jeweils an den Giebeln Lüftungsöffnungen, über die ein Querlüftung erfolgt. In dieses "Luftdreieck" mündet oben sozusagen die Hinterlüftungsebene. Dadurch musste ich im Firstbereich nicht nochmal das Dach, welches mit Pappschindeln gedeckt ist, öffnen.



Begutachtung Sachverständiger



Guten Abend,

heute war ein Sachverständiger vor Ort und ich möchte euch das Ergebnis mitteilen.
Zuerst aber zu der letzten Antwort, die Auflattung auf den Sparren würde ich raumseitig durchführen, da ich sonst meine Dachkonstruktion entfernen müsste.

Grundsätzlich sprach der Sachverständige auch von einer Hinterlüftungsebene von mind. 3cm und einer Belüftung oben und unten pro Sparrenfeld. Hierzu gäbe es spezielle Belüftungsklappen für Schieferdächer im Fachhandel.
Kritische Bereiche, zum Beispiel an den Gauben wo keine Zwangsbelüftung durchgeführt werden kann, soll ich mit PU-Platten Dämmen. In dem Bereich soll auf jeden Fall eine Dampfsperre aus einer Aluminiumfolie angebracht werden. Er hat mir aber vorgeschlagen, auch die anderen Bereiche mit einer Dampfsperre auszuführen, da ich so auf der sicheren Seite wäre, auch bei einer Zwangsbelüftung.

Wo die Räume bereits mit Rigips komplett verschlossen wurden soll ich auf die aufgebrachte Rigips-Platte die besagte Dampfsperrenfolie anbringen und gut verkleben. Anschließend da drauf entweder eine Rigipsplatte verkleben oder zum Beispiel eine Tapete.

Was haltet ihr davon?



Geht so



hast Du nochmal über die Querlüftungsvariante oben nachgedacht? Und ja, ich meinte die Dachlattung seitlich an den Sparren als Abstandshalter für die Hinterlüftungsebene. Die Frage ist allerdings, ob Du mit der Hinterlüftungsebene mit der Dammstärke und der Sparrenstärke hinkommst.



gewagte lösung



vom gutachter.
dampfbremse ist doch schon unter der gipsplatte?
wenn er bauschadenfreiheit damit garantiert...? würde mich aber wundern.
natürlich wäre ganz ohne dampfbremse die katastrophe vorprogrammiert, wie du ja selbst gesehen hast.

ich würde noch warten bis es wieder richtig kalt ist für einige tage und dann in den fertigen räumen ein sparrenfeld wieder öffnen.
ist es darunter knochentrocken, stehen die chancen gut, daß es so bleibt.(zumindest solange die anschlüsse der folie dicht bleiben)

ist aber kondensat an der osb zu finden oder die dämmung nass: alles raus und ne hinterlüftung einbauen.


ich hatte dein problem mit meinem dachdeckerkollegen besprochen und er hat die hände über dem kopf zusammen geschlagen, als er hörte : schiefer auf osb mit dämmung und wohnraum.
auch irgendeine , wenn auch diffusionsoffene, unterspannbahn geht garnicht. da müsste ne spezielle drauf.

auch er war der meinung, um Neueindeckung zu vermeiden, es muss irgendwie eine hinterlüftung her, nur ist das im Schieferdach fast unmöglich einzubauen.

jetzt meine frage:
ist nur die mansarde mit schiefer gedeckt und die fläche darüber normale ziegel?
das würde die situation vereinfachen um die felder mit ausreichend luft zu versorgen.
dann im traufbereich lüftungsgitter und in der fläche darüber zwei lüfterziegel pro feld , um ausreichend luftstrom zu bekommen.
wäre aber trotzdem nicht vorschriftsmäßig.

innen dann wie die jungs oben geschrieben haben.
die dämmung 3-4cm von der osb weg und nach möglichkeit ne winddichte, , sehr offene folie einbauen.

nach innen dann entweder mit der geringeren dämmung leben, oder noch etwas aufdoppeln.
mineralwolle besser durch zellulose oder Holzfaser ersetzen.
dann eine passende variable dampfbremse sorgfältig anschließen und neu beplanken.

echt ne ganz blöde situation. hast mein mitgefühl.(auch wenn das nix nützt)
gruß
micha



Gewagte Lösung


Gewagte Lösung

Guten Abend,

der Sachverständige hat mir aufgrund der relativ geringen Wandfläche geraten, generell durch eine Aluminiumfolie eine Dampfsperre einzubauen, er hält relativ wenig von den variablen Dampfbremsfolien da er wohl damit schon einige Bauschäden gesehen hat. Ich habe aber bisher nur negatives von Dampfsperren gelesen/gehört …
Ich habe noch mal alte Fotos vom absoluten Rohbau beigefügt. Da seht ihr auch die Gauben die eingebaut wurden. In dem Bereich kann ich keine Hinterlüftung realisieren (zum Beispiel auf dem Dach der Gaube wurde Teerpappe aufgebracht, auch an den Seiten besteht keine Möglichkeit).
Deshalb hat er mir zur Dampfsperre geraten.
Das Haus hat ein Mansardendach, ab dem ersten OG ist dann eine ganz normales Dach mit Pfannen (diffusionsoffene Unterspannbahn).
Allerdings haben die Dachdecker die neuen OSB-Platten relativ dicht an die Kopffette (?) angebracht.
Da wo alles noch offen ist, werde ich auf den Sparren 3cm Lattung aufbringen um somit die Dämmung von der OSB zu bekommen. Wenn es wirklich für Schieferdächer Lüftungsöffnungen gibt, sollen die dort eingebaut werden. Ich habe mit der Firma gesprochen, Sie haben mir Nachbesserung versprochen.

Im Bad haben wir zwar alles bereits bis zur Folie verschlossen, aber ich habe ein Rechteck in die Folie sauber eingeschnitten und konnte somit bis zur OSB-Platte und in die Dämmung fühlen.
Es war alles staubtrocken und nichts erkennbar. Ich muss allerdings dazu sagen, dass es erst Ende November verschlossen wurde und wir hatten nur leichte Frostnächte.

Jetzt ist wirklich die große Frage, was mache ich mit den Räumen die schon verschlossen wurden.

1. Alles so belassen und noch auf kalte Tage hoffen um dann noch mal zu prüfen ob sich Kondensat gebildet hat.
2. Die erwähnte Alu Dampfsperre auf die bisherige Konstruktion (also auf den Rigips) aufbringen um dann somit zu erreichen, dass absolut kein Wasserdampf in die Dämmung kommt der dann zu Kondensat führt
3. Den Innenaufbau abbauen und wie bei dem offenen Raum mit Hinterlüftung usw. abändern.

Vielen Dank das ihr mir antwortet, dass hilft mir wirklich sehr weiter.
Ich möchte auch nicht blind auf einen Sachverständigen vertrauen, ich habe zu lange auf eine "Fachmeinung" gehört und möchte nicht weiter auf die Nase fallen.



weiteres Foto


weiteres Foto

Detail



anschluss dampfbremse/sperre



ich stelle mir die frage wie und wo genau die folien angeschlossen sind/werden sollen.
ist auszuschließen, daß durch die Balkendecke raumluft zur dämmung gelangen kann?

von der theorie her sollte es mit einer sperre funktionieren, doch wenn die nur AUF dem boden angebunden werden kann, ist doch garnicht sichergestellt, daß unter dem boden keine luft durchgeht.

dann gibts noch diese ominöse flankendiffusion.

feuchtet das also nachher doch auf und ist doppelt nach innen gesperrt, war alles umsonst.
würde der Gutachter mit seinem vorschlag schadenfreiheit garantieren, oder nur eine wahrscheinlichkeit?

das sind so die fragen, die mir dabei einfallen.
eine zwickmühle.



Dachaufbau bei diffusionsdichtem Unterdach korrigieren



Dampfsperren funktionieren in der Theorie und auch mit U-Wert-Rechner,
allerdings nur dann wenn 100 % ige Dampfdichtheit gegeben ist,
die in der Praxis kaum jahrzehntelang garantiert werden kann.

Wenn die Konstruktion versagt ist's oft zu spät und Hölzer sind schon komplett verrottet.

Konstruktionen, die nur bei 100% igem Gelingen schadensfrei sind wären mir viel zu riskant und schadensträchtig.

OSB scheint, obwohl völlig ungeeignet, als Unterdeckung gerade Konjunktur zu haben. siehe den neuen Beitrag dazu.

Vielleicht kann doch eine viel einfachere Vollsparrendämmung umgesetzt werden.

Be- und Entlüftungsmöglichkeiten für jedes Sparrenfeld zu installieren - sofern Querbelüftung nicht möglich ist- wäre ein erheblicher Aufwand und bei flachen Dachneigung u.U mit Schnee- und Regeneintragsgefahr verbunden.

Ob, und wenn wie, eine im Prinzip verkehrte Konstruktion trotzdem möglich ist erfordert instationäre Berechnungen für die die genaue Adresse (wegen Klimadaten),
alle Bauteildaten/Materialien mit genauen Maßen, Sparrenabstände, Beschattungssituation, Gebäudeausrichtung, Raumnutzung, Dachneigung, Gebäudehöhe etc benötigt werden.
Ggf per email anfragen.



Dachaufbau bei diffusionsdichtem Unterdach korrigieren



Dampfsperren funktionieren in der Theorie und auch mit U-Wert-Rechner,
allerdings nur dann wenn 100 % ige Dampfdichtheit gegeben ist,
die in der Praxis kaum jahrzehntelang garantiert werden kann.

Wenn die Konstruktion versagt ist's oft zu spät und Hölzer sind schon komplett verrottet.

Konstruktionen, die nur bei 100% igem Gelingen schadensfrei sind wären mir viel zu riskant und schadensträchtig.

OSB scheint, obwohl völlig ungeeignet, als Unterdeckung gerade Konjunktur zu haben. siehe den neuen Beitrag dazu.

Vielleicht kann doch eine viel einfachere Vollsparrendämmung umgesetzt werden.

Be- und Entlüftungsmöglichkeiten für jedes Sparrenfeld zu installieren - sofern Querbelüftung nicht möglich ist- wäre ein erheblicher Aufwand und bei flachen Dachneigung u.U mit Schnee- und Regeneintragsgefahr verbunden.

Ob, und wenn wie, eine im Prinzip verkehrte Konstruktion trotzdem möglich ist erfordert instationäre Berechnungen für die die genaue Adresse (wegen Klimadaten),
alle Bauteildaten/Materialien mit genauen Maßen, Sparrenabstände, Beschattungssituation, Gebäudeausrichtung, Raumnutzung, Dachneigung, Gebäudehöhe etc benötigt werden.
Ggf per email anfragen.



Dachaufbau bei diffusionsdichtem Unterdach korrigieren



Dampfsperren funktionieren in der Theorie und auch mit U-Wert-Rechner,
allerdings nur dann wenn 100 % ige Dampfdichtheit gegeben ist,
die in der Praxis kaum jahrzehntelang garantiert werden kann.

Wenn die Konstruktion versagt ist's oft zu spät und Hölzer sind schon komplett verrottet.

Konstruktionen, die nur bei 100% igem Gelingen schadensfrei sind wären mir viel zu riskant und schadensträchtig.

OSB scheint, obwohl völlig ungeeignet, als Unterdeckung gerade Konjunktur zu haben. siehe den neuen Beitrag dazu.

Vielleicht kann doch eine viel einfachere Vollsparrendämmung umgesetzt werden.

Be- und Entlüftungsmöglichkeiten für jedes Sparrenfeld zu installieren - sofern Querbelüftung nicht möglich ist- wäre ein erheblicher Aufwand und bei flachen Dachneigung u.U mit Schnee- und Regeneintragsgefahr verbunden.

Ob, und wenn wie, eine im Prinzip verkehrte Konstruktion trotzdem möglich ist erfordert instationäre Berechnungen für die die genaue Adresse (wegen Klimadaten),
alle Bauteildaten/Materialien mit genauen Maßen, Sparrenabstände, Beschattungssituation, Gebäudeausrichtung, Raumnutzung, Dachneigung, Gebäudehöhe etc benötigt werden.
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Vollsparrendämmung



Guten Tag Herr Teich,

es ist doch eine Vollsparrendämmung durchgeführt worden, die Dämmung umfüllt das gesamte Sparrenfeld.
Somit ist die einzige Möglichkeit die Dämmung so zu belassen, dass eine Dampfsperre installiert wird.