Klinkersteinwand hinterfüllen

18.12.2018 Christian



Hallo und Guten Tag.
Ich habe zwei kleinere Baustellen bei mir.
Einmal möchte Ich eine 11,5 er Klinkersteinwand ca 1m hoch vor eine bestehenden Sockel mauern.Den Zwischenraum zwischen neuer und alter Mauer wollte Ich mit Beton Lagenweise vorsichtig verfüllen.
An anderer Stelle möchte Ich eine auch etwa 1 Meter hohe und 3 Meter Lange Wand in L-Form gegen einen Hang Mauern.Auch hier wollte Ich mauern,Einschalen und dann Lagenweise mit Beton hinterfüllen.
Der Hintergrund ist das Ich mir sowohl die Steine für eine 24 er Wand sparen möchte(bei beiden Mauern) und Ich dann für das Abdichten mit Bitumen gegen das Erdreich eine glatte Fläche habe.
Jetzt wird sicher jeder Maurer Schnappatmung bekommen,allerdings denke Ich das dies die einfachste und günstigste Variante ist.
Meine Frage dazu:Muss Ich hier mit Trasszement oder anderen Zement arbeiten um Später Ausblühungen zu vermeiden?Und hättet Ihr bedenken das dies überhaupt nicht funktioniert.
Die beiden Mäuerchen werden später Überdacht,bzw über ein Abdeckblech verfügen.



Klinkervormauerung



also sollen die Klinker als eine Art Verblendung dienen ? Und was verstehst Du unter L-Form ? Skizze oder besser noch Fotos vom Ist-Zustand. Verstehe ich richtig, beide Vorhaben finden im Außenbereich als Gelände-gestaltungsmaßnahmen statt ? Bei beiden Vorhaben brauchts aber dennoch eine Gründung.



Die Gründung ist natürlich vorhanden



Einmal ein knapp 30 cm breites und knapp 80cm tiefes Betonfundament bei der L Mauer.
L-Mauer in hinblick darauf das es einen Langen und einen kurzen Mauerschenkel gibt.(1mx2,20m)
Diese L-Mauer schließt dann wiederum an die Hauswand an und wir später mit Erde angefüllt und
überdacht als Abstellplatz.
Die andere Vormauerwand dient sozusagen als Verblendung eines alten Backsteinsockels eines Schuppen.
Hier habe Ich auch mit Beton davor gegründet um die alte Wand abzufangen.
Bilder könnte Ich erst im nächsten Jahr machen.Mir geht es auch wie gesagt erstmal um eventuelle Ausblühungen oder statische Probleme zwecks verschiedener Materialien(Klinker-Beton)



vormauerung



ich habe die Konstruktion immer noch nicht verstanden, vor allem warum eingeschalt werden soll, wenn eine vorhandene Backsteinmauer vorgemauert werden soll und wieso sie überhaupt vorgemauert werden soll. Aber es sollte normaler Kalk-Zementmörtel zum Mauern reichen.



Eingeschalt werden soll dann die Mauer die



gegen das Erdreich steht.die Mauer die dem Sockel vorgemauert wird,soll ja nur verfüllt werden.
Und zum verfüllen,hinterfüllen wollte Ich normalen selbst angerührten Beton nehmen.(Zement und 0/16 Kies)



der Beton



wäre ok. Besser ist es gegen Erdreich noch eine Dränage am Mauerfuß vorzusehen, falls es arg drückendes Wasser gibt. Wegen der Verschalung: Es gibt auch Schalungssteine, die werden aufgesetzt, Bewehrungseisen bis ins Fundament und dann ausgießen. Ist vielleicht etwas teurer, spart aber den manchmal recht aufwändigen Schalungsbau, dazu braucht man ja auch Schalmaterial.