Erdwärme im Altbau

08.07.2010



Hallo,

wir wollen einen Altbau kaufen, der zur Zeit über keine Heizung verfügt (ehemals Einzelöfen). Nun fragen wir uns, ob ein Haus, 130qm, 2 Vollgeschosse mit Dach, Ziegelmauerwerk, Kellerdecke Beton, Zwischendecke aus Holzbalken mit Füllung, zur Zeit alte Fenster, mit Erdwärme beheizt werden kann.
Da wir nun ggf. unseren Wärmebedarf mit Erdwärme decken möchten, suchen gute Literatur bzw. Erfahrungsberichte. Der Garten würde über die notwendige Fläche verfügen.

Beim Haus möchten wir nur wenig ändern, dass heisst, den Look von 1920 erhalten. Also keine Wärmedämmung aussen, keine Lüftungsanlage. Wir möchten den Dachstuhl dämmen, die Kellerdecke von unten sowie neue dreifachverglaste Fenster einbauen.
Also nach unserer Meinung eine gute Mischung aus Verbessern aber nicht verbiegen bzw. Töten. Ein altes Haus bleibt nun mal ein altes Haus.

Gibt es ein ähnliches Projekt oder Literatur hierzu. Oder wer kennt eine richtig gute Firma, die uns beraten / aufklären kann.

Danke & Gruss

Michael



wenn



Du "Der Garten würde über die notwendige Fläche verfügen. " schreibst, soll es wohl keine Bohrung werden. Das würde aber zu Lasten der Frühjahrsbestelllung gehen, denn das Erdreich wird obrflächennah ausgekühlt.



Mal in der Region Oberlausitz schauen



Hallo Michael

Da könntest du vielleicht Informationen bei der Umgebindeland Stiftung finden. Da gibt es meines Wissens ein Projekt der Hochschule in Zittau bezüglich der entsprechenden Planung und Versorgung von alten Häusern mit Erdwärme. (Studiengang Technisches Gebäude- und Infrastrukturmanagement)
Habe selbst ein Wärmepumpenanlage , jedoch mit Erdsonden.
Die Fenster und Türen sind entsprechend ausgetauscht bzw. aufgearbeitet worden. Sehen aus wir früher , nur bläst es nicht mehr rein :-)
Die Anlage wird unterstützt , durch einen größeren Solarkollektor. Da brutzelt die Sonne gerade drauf , und macht mir das Wasser warm.
Die Wärmepumpe läuft zur Zeit im Umkehrbetrieb , und kühlt mir die Wände, bzw. den Fussboden. Kleine Klimaanlage sozusagen. Bei den Temperaturen aber ganz gut :-)
Werde mal schauen ob ich den Link zu dem Projekt der Hochschule Zittau noch hier habe , dann poste ich den mal.

Grüße, Juergen



Allein die erforderliche



Wärmeverteilung in den Bauteilflächen bringt viel Änderung und Kosten. Es geht konventionell vielleicht günstiger. Und Elektroheizung? Das kostet am wenigsten. Und bequemer geht es nicht.

Konrad Fischer
Substanzschoner



Ein nicht



sehr gut gedämmtes Haus mit einer Wärmepumpe zu beheizen ist eine energetische Katastrophe.
Die Wärmepumpe muss mit geringen Vorlauftemperaturen betrieben werden um einen halbwegs akzeptablen Wirkungsgrad zu erreichen. Für eine mäßig gedämmtes Haus bedeutet das z. B. alle Wand- und ggf. Bodenflächen mit einer Flächenheizung zu belegen was immense Kosten verursacht.

Ein Haus mit Strom zu heizen, auch die Warmwasserversorgung über Durchlauferhitzer zu regeln bedingt sehr hohe Betriebskosten.

Grüße aus Koblenz



Kleine Ergänzung:



http://www-user.rhrk.uni-kl.de/~kosack/forschung/

... eine vergleichende Untersuchung, Heizung mit Strom und Gas.



Sehr Dubios...



wie alle Quellen des Hr. Fischer.

Drittmitteleinwerbung?
http://www.infrarot-flachheizung.de/

Was hier "gemessen" und geschätzt wurde ist hanebüchen
s.a.:http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/100198/Infrarotheizung-als-Ergaenzung?highlight=infrarotheizung&page=2



Noch sehrer dubioser ist wohl,



was auf dem Link von feigen Anonymikern drauflosgeschwafelt und gelogen wird. Und als anonymer Anonymiker pauschal alle (!) meine Quellen zu verdächtigen. Ich tippe bei MalcomX auf einen ehemaligen Stasi. Denn diese Dubiosität würde dieser entsprechen.

Und dem guten Malco!l!mX sein zweites L zu stehlen, zeigt ebenfalls in diese östliche Richtung, bei der die Amerikanisierung noch nicht richtig sitzt. Nur Peinlich!

Zu mehr langt es da halt noch nicht. Noch ein bisserl nachsitzen vielleicht?



So eine schwache Antwort



hätte ich von ihnen Herr Fischer nicht erwartet.
Haben sie einen Ostkomplex?

Es ist doch klar, dass bei einer Heizung nur die Energie heraus kommt, was hinein gesteckt wird. War, wenn ich mich erinnere, der Energieerhaltungssatz
Und elektrische Heizung ist immer noch? die teuerste Version um zu Heizen.
Das lernt jeder Elektriker im 1. Lehrjahr.
Wie der Zähler rennt, wenn es kalt ist, freut jeden EON Aktionär.



Nix für ungut

Klaus



Hallo Klaus,



ich weiß nun wirklich nicht, welcher Wahnkomplex Ihnen zu schaffen macht? Habe ich vielleicht behauptet, was Sie mir hier quasi unterstellen?

Ostkomplex, weil ich stasimäßige Heimtücke ablehne? Muß ich nun schließen, daß Sie solche Methoden befürworten? Na, na!

Und Energieschöpfung aus dem Nichts? Mannomann, Sie phantasieren, Klaus!

Wobei ich auf das "Lehrlingswissen des Elektrikers" nichts mehr gebe, da ich selber lange genug drauf reingefallen bin. Seit ich aber umfangreichere Projekterfahrung als Heizungsplaner mit großangelegten Heizsystemvergleichen an Objekten (z.B. Schloß Veitshöchheim mit separat gezählten Energiemengen eines Blockheizkraftwerks E+WW) habe, und Heizsystemvergleiche in nebeneinanderliegenden Versuchsräumen organisiere, durfte ich wenigstens etwas dazulernen:

Heizungskosten hängen bei gleichen Nutzungsansprüchen und Objektbedingungen an Wärme
1. vom Verbrauch bzw. der erforderlichen Bereitstellung von kWh ab. Hier führen E-Heizungen im systemidentischen Vergleich, weil die kWh sozusagen verlustfrei dort angeliefert werden, wo sie erwärmen sollen: An den wärmeabgebenden Bauteilen (z.B. Heizkörper). Umwegesysteme mit WW oder WL (Warmluft) haben große Transportverluste vom Wärmeerzeuger zur Wärmeabgabe, Wärmeverluste am Kesselsystem, im Abgassystem (Kamin) und über Dach. Klaus, das sollte auch einem ansonsten unterbelichteten Lehrbub einleuchten!
2. von den Kosten der Heizenergie ab, die Marktschwankungen unterliegen und mit Sondertarifen im Falle E-Heizung durchaus gestaltbar sind. Wobei im längerfristigen Betrachtungszeitraum die Kostensteigerungsrate bei Strom unter denen der Konkurrenz liegen kann.
3. von der Betriebsweise der Heizsysteme ab, wobei strahlungsintensive Heizsysteme den konvektionsintensiven grundsätzlich überlegen ist. Um das zu begreifen, Klaus, könnte Nachdenken nützlich sein.

Mit diesen drei Faktoren ist es durchaus möglich, das Ergebnis von Herrn Dr. Kosack bei aller Bedingtheit der Versuchsanordnung und vor allem auch der Interpretaion sachgerecht zu bewerten. Und daran scheint es vorurteilsbedingt bzw. wg. eher unterdurchschnittlichem Lehrbubniveau doch hier und da noch etwas sehr zu hapern.

Umso schöner ist es, sich dann zur Problematik frech zu äußern und Ahnungslosigkeit mit Anmaßereien und Beleidigungen zu ersetzen.

Anonym gelingt dies freilich noch wesentlich besser, gelle Klaus? Wo ist eigentlich Ihre ladungsfähige Adresse? Bautzen oder Santa Fu?

Es grüßt

Konrad Fischer

PS. Wobei mir völlig wurstegal ist, ob ein Öl- oder Atomaktieninhaber meine Heizdrachmen kassiert, nur möglichst wenige sollten es sein! Leiden Sie, Klaus, an einem Ossi-Neidkomplex, von dem ja auch manche Wessis ergriffen sein sollen? Oder Klassenhaß?

PPS. Auch nix für ungut!



Diese Antwort



ist eine echte Werbung für sie und ihre Arbeit.

Klaus

P.S: Wenn es sie beruhigt, ich habe keinen Komplex und auch nicht ihren Wortschatz.



Werben



brauche ich doch bei Ihnen, lieber Klaus, bestimmt nicht.

Beruhigt

Konrad Fischer



Herr Fischer,



das das Heizen mit Strom extrem umweltschädigend und sehr teuer ist haben sogar auch die Stromkonzerne kapiert.
Heute wird von diesen auf Biegen und Brechen völlig undifferenziert das Heizen mit einer Wärmepumpe empfohlen.

Umweltexperten gehen da alle Alarmglocken an das das unweigerlich den Bau neuer Kohlekraftwerke nach sich ziehen wird (Denn hier wird immer noch der größte Teil des Stroms produziert).

Die heutige Stromerzeugung hat einen Wirkungsgrad von 35% dazu kommen noch Leistungsverluste für den Transport.

Ich bin ein echter Fan der regenerativen Energietechnik.
Aber bevor ich das Heizen mit Strom empfehle gerne ich Gas oder Öl aus den oben genannten Gründen ganz klar den Vorzug.



Lieber Herr Meurer,



das Umsichschmeißen mit nebulös aufgeladenen Begrifflichkeiten wie "extrem umweltschädigend und sehr teuer" sowie "Umweltexperten" und "regenerative Energietechnik" kann man sehr wohl bis ins letzte auseinandernehmen, Sie dürften und sollten das wissen.

Ich spare es mir hier. Was bei solchen Problemen vorrangig zählt, ist doch der Nutzen für den Kunden. Wie dafür die Randbedingungen abzuklappern sind, muß doch jedem "Experten" und seinem "Auftraggeber" überlassen werden.

Sie überzeugen Ihre Anhänger von ökologistischer Orthodoxie, ich vertrete - auch als langjähriges Mitglied im Bund Naturschutz - ein mehr entspannt-aufgeklärtes Öko-Ketzertum. Und achte selbstverständlich auf die Wirtschaftlichkeit meiner Planungsvorschläge, bei gleichzeitiger Umweltverträglichkeit in und außerhalb des Hauses und möglichst vorurteilsfreier Offenheit auch für ungewöhnliche Alternativen.

Da ich im Unterschied zu Ihnen in meiner Altbau-Auftragsabwicklung den Faktor "Anrechenbare Bausubstanz" - will sagen "Erhalten statt Erneuern" - honoriert bekomme, habe ich übrigens persönlich keinerlei Vorteil von noch Interesse an irgendwelcher Baukosten-Umsatzmaximierung mittels umweltschützerisch getarnter Teuerschrott-Technik, die z.B. im Falle von PV schwermetalldotierten Sondermüll in rauher Menge unter die Massen bringt.

Und jeder bleibt bei seiner Linie, ist doch klar. Denn GUT wollen wir es bestimmt beide machen, soviel gestehe ich wenigstens Ihnen zu.

Besten Gruß

Konrad Fischer

PS. Zum Thema: Ich wirke gerade mit, ein großes, in staatlicher Obhut befindliches Schloß bei Bonn mit Strom zu temperieren. Wenn wir das mit Öl und Gas machen sollten, wäre das der Kostengau schlechthin. Von den trassenbedingten Zerstörungen dank Leitungsführung durch sensibelsten Bestand mal abgesehen. Also: Immer optimieren, immer abwägen!



Herrr Fischer,



im Einzelfall, wenn es um die Temperierung von Wärembrücken geht in einem Gebäude in dem keine weitere Wärmeerzeugung vorhanden ist, kann die elektr. Beheizung eine Alternative sein.

Das Sie als Architekt keine Vorteile von der Implementierung von Teuerschrott-Technik haben, will mir erst mal nicht einleuchten, aber ich glaube Sie wissen besser wie abgerechnet wird...



"Da ich im Unterschied zu Ihnen in meiner Altbau-Auftragsabwicklung den Faktor "Anrechenbare Bausubstanz" - will sagen "Erhalten statt Erneuern" - honoriert bekomme"

Das müssten Sie mir mal näher erklären.

Grüße



Lieber Hr. Meurer, Erklärung? Aber gerne:



Die mitverwendete Bausubstanz gem. HOAI 1996 § 10.(3a)

Und auch beim Neubau spart Elektroheizung, denken Sie nur mal an den Pelletsbunker oder seine Tank-Entsprechungen und die wesentlich geringeren Installationskosten und Komplettentfall der Kaminkehrerei und jährlichen Heizungswartung. Was da allein "pöhses CO2" deutschlandweit von den Schornis und Heizis teuer in die Luft geblasen wird. Und der Reifenabrieb deren Dienstfahrzeuge! Oh je!

Wobei Ihnen offensichtlich die Erfahrung fehlt, wie sich das Fehlen von Abgas- und Transportverlusten bis zur Bereitstellung der Wärme im zu heizenden Raum beim Verbrauch von strahlungsoptimierten "effizienten" E-Heizungen zeigen kann. Dafür kann die kWh schon etwas mehr kosten, und es bleibt noch kostenoptimiert.

Nebenbei mache ich als zugel. Sachverständiger gem. ZVEnEV auch EnEV-Befreiungsanträge/Befreiungsbescheinigungen nicht nur im Dämmungs- und Nachrüstungs-, sondern auch im Stromheizungsfall, daher weiß ich nämlich, wie sich das auch bei längeren Amortisationszeiten (Lebensdauer der Anlagentechnik gem. EnEG) darstellt.

Wobei ich schon gar nix "prinzipiell" gegen andere Heizungssysteme habe und auch die ständig als Hüllflächentemperierung plane/optimiere. Der Kunde ist eben König, Kaiser, Gott ;-)

Es grüßt

Konrad Fischer



Kämpfer - aller Waffengattungen ---



--- vertragt Euch !
http://www.bild.de/BILD/auto/2010/07/12/hier-rollt-der-smart-panzer/gaga-tuning-am-computer.html
-
Seid schön gegruselt -- A. M.



Herr Fischer,



denken Sie wirklich das Strom CO2 frei produziert wird?

Das die dezentrale Energieversorgung ohne Verluste erfolgt?

Das die Netze nicht gewartet und erneuert werden müssen ohne das dabei Energie verbraucht wird?

Mit Ihrer Empfehlung für das "Stromverheizen" fördern Sie den Bau weiterer Kraftwerke, die über einen extrem schlechten Wirkungsgrad verfügen und fossilen Brennstoffe verblasen.

Das Schlagwort ist hier dezentrale Energieversorgung. Schon mal gehört???

Und noch "Wobei Ihnen offensichtlich die Erfahrung fehlt", bitte lassen Sie solche Vermutungen die wirklich nichts zur Sache tun!

Viele Grüße in die Runde



Moin Michael,



jenseits der Glaubensschlachten empfehle ich dir gleichzeitig noch im Haustechnikforum und bei bau.de mal nachzufragen, da erreichst du nochmal mehr Leute.

Ohne eine Wärmebedarfsberechnung wirst du aber wohl keine befriedigende Antwort bekommen. Ob euer zukünftiger Dämmstandard ausreicht um eure Heizung auch bei einem kalten Winter im Niedertemperaturbetrieb laufen zu lassen, sollte mal ein Spezi ausrechnen.

Freunde von mir z.B frieren jeden Winter, weil ihre Fussleistenheizung zu schwach ausgelegt ist und es nicht kuschelig warm wird, bzw. helfen mit einem Ofen nach.

Ob 3-Fach-Verglasung bei ungedämmten Wänden viel mehr (ausser Kosten und Verdunklung) bringt, wage ich zu bezweifeln. Das kann auch zu Kondensproblemen zwischen kalter Wand und "warmen" Fenster führen.

Hier im Forum wird öfter Innendämmung mit Holzweichfaserplatten und Wandheizung empfohlen, vielleicht ist das ja für euch auch eine Lösung.

Ganz grundsätzlich kann ich euch nur raten mindestens drei Angebote einzuholen - die Unterschiede zwischen den Firmen sind oft gewaltig......

Gruss, Boris



Lieber Herr Meurer,



auf der Grafik können Sie sehen, wie es sich mit der CO2-freien Stromproduktion verhält, wenn man der Atomwerbung folgt. Für Sie bedeutet das ja so viel, mir ist es total schnurz, da dessen Klimawirksamkeit ja Null und Nix ist, seine Ökopropwirkung dagegen 100%. Genau deswegen sind übrigens die Atomprofis schon lange als Hauptakteure und Nutznießer der CO2-Lüge enttarnt. Seit den 50ern bösseln sie an diesem Thema herum, verschärft dann in den 70ern. Noch nicht mitbekommen?

Und wie würden Sie denn die Kosten der "Netzwartung und Erneuerung" beziffern, wenn Ihnen der Bauherr eine entsprechende Amortisationsanalyse aufgeben würde? Muß bei Ihnen vielleicht der Schlotfeger und Heizi jährlich zur Kontrolle des E-Zählers und der Strippen ins Haus? Und was ist mit der Lebensdauer, was setzen Sie da an?

Übrigens liefert das "Verblasen fossiler Brennstoffe" CO2 in die Luft - und das ist übrigens ein wichtiger Pflanzennährstoff, falls Sie auch das noch nicht wußten. Insofern sind Atomkraftwerke gerade nicht so BIO, wie deren Betreiber gerne hätten. Von der schon lange widerlegten "Fossilität" und Knappheit von Öl, Gas und Kohle mal ganz zu schweigen.

Ja, es gäbe viel zu disktieren, um hier zur Wahrheit zu gelangen. Lassen wir's lieber.

Grüßi
Konrad Fischer



Lieber Herr Fischer,



kaum ein Antwort ohne irgendwelche Bildchen auch wenn Sie überhaupt zum Thema passen.

Biite lesen Sie doch erst mal meinen Beitrag richtig bevor Sie antworten!

Das Sie Kernkraft und fossile Brennstoffe nicht auseinanderhalten können wundert mich doch sehr.

Aber wie Sie schon sagten: "Lassen wir´s lieber."

Grüßi zurück



Diffamierung statt redlicher Diskussion



@Konrad Fischer
Statt vermeintliche Rechtschreibfehler zu suchen und die genannten Quellen zu verunglimpfen wären Argumente zu den Quellen angebracht. Da äußerten sich immerhin Fachleute, und während Sie lieber damit kokettieren, sich über wissenschaftliche Erkenntnisse hinweg zu setzen.
Diesbezüglich war die Diskussion über Ihr Schloss in Veitshöchheim hier im Forum waren für mich sehr lehrreich:
Am Ende zimmert sich jeder seine Wahrheit zurecht....





"Von der schon lange widerlegten "Fossilität" und Knappheit von Öl, Gas und Kohle mal ganz zu schweigen"

Möchten sie mir dazu aufklärende Verweise angeben?



Hier:



http://en.wikipedia.org/wiki/Abiogenic_petroleum_origin
und auch hier:
http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/oel-und-erdgas-ohne-ende-forscher-findet-hinweise-fuer-abiotische-entstehung-von-erdoel-und-erdgas/





Dankeschön!



@MX:



War das Ihre philosophische Stunde?

Was ist Wahrheit?

Ihre Adresse wäre eine.

Ansonsten lassen Sie das feige Gestänker lieber. Die Rechtschreibfehler sehe ich Ihnen nach. Das Verstecke nicht.



Off Topic



Dem Threadersteller ist mit diesen Ausführungen echt geholfen.

Wobei die Antworten sehr viele Rückschlüsse auf die Schreiber geben.
So relativieren sich manche Information von den "Fachleuten".


Klaus



Zoff Topic?



Excellenter Kommentar! Da schau an! Und wie hilfreich!



Und Ihrer?



voll am Thema vorbei und wie so oft, das letzte Wort bis wirklich keiner mehr Lust hat was zu schreiben!



Hach, lieber Herr Meurer,



hat Sie jetzt jemand nach Ihrer Meinung gefragt oder konnten Sie nicht mehr an sich halten?

Ach so, weil es gegen mich geht, da wollten Sie wie immer nicht beiseite stehen, gelle?

Na, immerhin nicht anonym. Isdochschowas.

Hoffe, Ihr Beitrag hat Ihre Lust nun befriedigt.

PAX!

Konrad Fischer



Lieber Herr Fischer,



zum Glück brauchen Sie mich nicht nach meiner Meinung zu fragen oder?

Grüße





Also ich heize mit Strom und bin froh wenn ich die Heizung endlich losbin....
----> teurer kann man nicht heizen
so teuer wie das auf Dauer ist amortisiert sich sogar die Installation einer kompletten neuen "echten" Heizungsanlage in ca. 10 bis 15 Jahren.
Eine Stromheizung istheutzutage einfach keine Dauerlösung für ein Wohnhaus.
Früher oder später muss man in den sauren Apfel beißen und eine "richtige" Heizung einbauen. Dann lieber "früher" so hat man es wenigstens hinter sich....


Ach ja, noch was.....
Wärmepumpe beim UNGEDÄMMTEN Altbau kannst du vergessen.
Hab es schon zig mal in verschieden Variationen für mein Haus durchgerechnet.
Selbst bei für Altbauverhältnisse recht überschaubarer Heizlast von 146kwh/m²/a kommt man auf sehr utopische Flächengrößen und/oder Vorlauftemperaturen für Wandheizung oder Fußbodenheizung.



Interessant!



Nun gibt es ja solche und solche. Schreiben Sie doch mal, was Sie von Ihrer Heizung wissen. Eine konvektierende Nachtspeicherheizung? Hoher Instandhaltungsaufwand? Jährliche Inspektionskosten? Dauerdurchbrennende Sicherungen?

Und auch was von Ihrem Haus, nur so mal als Hausnummer. Massivbau? Ziegel? Fachwerk?

Und vor allem die jährlichen kWh/qm. Inkl. WW mit Durchlauferhitzer/Boiler? Meinetwegen auch die EUR/qm. Dann könne wir uns was vorstellen.



Herr Fischer



ich kenne meine Heizung und die alternativen sehr gut.
Fakt ist das sich die benötigte jährliche Heizenergie von ca. 26000kwh nicht wegdiskutieren läßt.
Vollkommen wurscht wie man die Energie ins Haus bzw. in die Wohnräume bringt die benötigte Heizenergie bleibt +/- gleich wenn man an der Isolation nix ändert.
26000kwh kosten beim Energieversorger ca.3600€/Jahr oder 300€/Monat an Strom.
Dagegen kosten 26000kwh in Form einer Pelletheizung genau 130€ im Monat und zwar INKLUSIVE Anlieferung, Wartungsarbeiten, Schornsteinfeger und was sonst noch jedes Jahr anfällt.
170€ Mehrkosten pro MONAT sprechen deutlich gegen eine Elektroheizung.

Und glauben sie mir Herr Fischer, ich habe anfangs wirklich versucht meine bestehende Elektroheizung schön zu rechnen um mir die ganze Arbeit zu ersparen aber die Zahlen sprechen eine zu deutliche Sprache.



Und Herr Fischer?



Wie sehen da ihre Zahlen aus......aus der Praxis meine ich...?

Vielleicht kommen wir hier dann mal zu hilfreichen Aussagen, ohne dass man sich jedesmal ne ganze Lokusrolle runterlesen muss....

B.Webler, Ohnestromheizer



@Schubdüse etc.



Interessant wären die kWh/qm im Jahr. Auch die anderen Fragen sind nicht erledigt. Und daß bei einem WW-System die Abgasverluste über den Kamin, die Abwärme im Heizraum und die Wärmeverluste beim Transport gleich Null sind und deswegen dessen kWh/qm gleich kWh/qm bei Elektro sind, glaubt vielleicht ein auf die Pelletswerbung hereingefallener Schönrechner, sonst aber niemand.

Leider habe ich selbst keine Elektroheizung, deswegen habe ich da keine eigenen Zahlen aus meinem Haus. Und die mir bekannten Verbrauchswerte von Wohnungs-Elektroheizungen hängen von den objektgegebenen Umständen ab. Will sagen, mal wenig und mal mehr. Ist ja logisch.

Die von mir mit einem Blockheizkraftwerk und WW/E-System im Parallelbetrieb geplante Temperierung von Schloß Veitshöchheim (siehe auch oben) zeigt Jahr für Jahr wesentlich(!) geringere Elektroheizverbräuche/qm im OG als das WW-System im EG. Im Detail nachzulesen auf dem Link. Auch in Schloß Brühl planen wir deswegen eine Elektrotemperierung. Günstiger geht es ja nicht. Und durch unsere EnEV-Befreiungen weiß ich, daß auch viele Bauherren das schon entdeckt haben.

Den Direktvergleich WW-Elektro hat auch Dr. Peter Kosack, Uni Kaiserlslautern, gemacht, s. Link oben. Wurde hier schon kontrovers diskutiert, das wärme ich nimmer auf. Warum ist es nur so schwer, liebgewonnene Vorurteile aufzugeben ... ?



Herr Fischer ich bin ihnen weder Daten noch Erklärungen schuldig,



auch möchte ich von ihnen weder beraten noch aufgeklärt werden.
Allerdings sollte auch ihnen einleuchten das man die besagte Pelletheizung nicht so schlecht rechnen kann das man auch nur in die Nähe der Heizkosten einer Elektroheizung kommt.
Würde ich für die besagten 3600€ welche ich an Strom löhnen muss Pellets kaufen so entspräche dies mehr als 15 TONNEN von den Holzstäbchen pro Jahr.
So viele Verluste kann die Heizung garnicht haben....

Im übrigen läßt sich die hier diskutierte konventionelle Elektroheizung nicht mit ihrer BHKW Lösung vergleichen.

Mit einem BHKW erzeugen sie ihren Strom zum Brennstoffpreis zuzüglich der Wirkungsgradbedingten Verluste. Damit werden sie ihren Strom immer erheblich günstiger produzieren als man ihn vom Stromversorger beziehen könnte.
Jedoch lohnt sich ein BHKW Aufgrund der Investitionskosten nur für Großprojekte und nicht für das hier thematisierte Bauernhäuschen von 130qm Wohnfläche.



@K.Fischer:



Danke für die Beantwortung meiner Frage. Die von Ihnen vorgelegten Verbrauchswerte ihrer Kunden sprechen tatsächlich für Elektroheizung!

;-) B.Webler, (zukünftiger Stromproduzent)



Pellets - Pellets über alles



Hallo schubdüse
(ist das so was wie ne: "Saftschubse"?)

Das mit den Pellets is ja ganz schön aber haben Sie mal dran gedacht, dass diese Teilchen auch "feucht werden" auf Grund physikalischer Tatsachen (Feuchteausgleich, Saufwirkung, Osmose Kapillarität …) und dann geht der "errechnete" Wirkungsgrad in den Keller und die Abgase werden auch nicht sauberer dadurch.

Und zum Thema: Strom ist teuer: Ein Freund hat eine Stromheizung seit den 70ger Jahren und auch keine wesentlich grösseren Kosten aufs Jahr gerechnet.

Es ist ja richtig, dass Strom erst erzeugt werden muss, Leitungsverluste etc die Bilanz verschlechtern - aber wie ist das beim Gas, bei den Pellets usw.
Auch eine reale Abhängigkeit von den Stromkonzernen und deren Preispolitiken will man ja auch umgehen - Aber meinen Sie nicht, dass wenn die Pelletsindustrie so lukrativ und marktbestimmend werden soll, dass nicht dann Herr EOS oder Herr Vattenfels sich nicht die Mehrheiten der Aktien sichern (oder haben die das schon längst gemacht)?

Bei diesen Diskussionen spielen doch immer Ressentiments, Vorurteile und kollektives Halbwissen eine Ausschlag gebende Rolle.

Zum Thema:

Altes Haus - braucht ein schlüssiges Konzept und kein Stückwerk an Meinungen und Ideen - das muss erarbeitet werden.

Nur das spart Kosten, Nerven und Zeit!

Dazu ein Zitat aus einem Buch aus den 60er Jahren:

Der Bauherr begeht grosse Fehler, wenn er:
- der Planung und der Bauausführung zu wenig Zeit lässt
- mit der Planung keine geeigneten Fachleute beauftragt
- am falschen Platz sparen will
- ohne genügende Planung zu bauen beginnt
- während des Bauens ändern lässt oder sich in das Baugeschehen unzweckmässig einmischt.


Hartmann, Max, Taschenbuch Hochbauschäden und -fehler.
Frankh'sche Verlagsbuchhandlung W.Keller &CO

Ich weiß auch, dass das nicht einfach ist da einen Durchblick zu bekommen, denn diverse Lobbyisten haben in den letzten Jahrzehnten daran gearbeitet, dass der Planer zum gestalterischen Überflieger abgehoben ist und dass die Handwerker meist nur noch zu Handlangern und Monteuren vorfabrizierter Industrieprodukte verkommen sind und die Beratung eigentlich nur noch auf die Themen: Praktisch, Billig, Schön, Modern etc. verkümmert sind.
Das Wort "Nachhaltigkeit" wird zwar auch schon arg strapaziert aber ist noch nicht so en vogue und kann mit folgendem umschrieben werden:
Wir halten im Nachhinein inne, weil wir was Altes zerstört haben um zu trauern.

in diesem Sinne

gutes Gelingen

FK



Aber Schubdüse,



wer hat Ihnen denn den Floh ins Ohr gesetzt, daß ich ausgerechnet Sie beraten, geschweige denn aufklären wolle?

Da sei Gott vor. Mit Fanatikern will ich bestimmt nichts zu tun haben, da möchte ich nicht mal mit der Beißzange ran.

Und daß Sie mir nichts schulden! Oh Gottchen! Nein, das habe ich wirklich nicht gewußt. Danke für die Nachhilfe. Um Ihnen auch das nicht schuldig zu bleiben, bezahle ich mit einer nicht ganz unwesentlichen Nachhilfe in deutscher Rechtschreibung - mein Steckenpferd seit der 1. Volksschulklasse:

Ihr Satz mit fett unterstrichenen Korrekturen:

"Allerdings sollte auch Ihnen einleuchten, dass man die besagte Pelletsheizung nicht so schlecht rechnen kann, dass man auch nur in die Nähe der Heizkosten einer Elektroheizung kommt."

Da Sie ganz offensichtlich auch Nachhilfe beim Rechnen benötigen, empfehle ich das Aufsuchen eines Ihnen naheliegenden Nachhilfeinstituts. Mir glauben Sie ja eh nix.

Und Ihre ausbleibenden Antworten bleiben Sie dann eben den anderen Opfern Ihres ansonsten wohlfeilen Gesumses hier schuldig. Mir doch egal ... ;-)

Nachtrag: Dieser Beitrag widerspricht nach Meinung einiger Anonymiker den Forumsregeln, bestimmt aber nicht den Rechtschreibregeln. Widersprechen nun die Rechtschreibregeln den Forumsregeln? Grübel ...



Wenn es um Fanatiker geht wissen sie ganz sicher bestens Bescheid.



Und wenn ihnen passende Argumente fehlen werden sie persönlich, das finde ich sehr bedauerlich....
Ich habe dem Thread Thema nichts weiter hinzuzufügen und werde mich auch auf keine unsachlichen Diskussionen mit ihnen einlassen.



Aber Schubdüse,



schon wieder falsch! Sie hätten schreiben sollen:

"und werde mich auch auf keine sachlichen Diskussionen mit ihnen einlassen",

denn das war der bisherige Inhalt Ihrer Beiträge, wenn ich nicht irre. Denn wo ich sachlich um Sachantworten bat, haben Sie sowas von gekniffen, daß man nur den Kopf schütteln konnte. Und jetzt beleidigte Schubdüse mimen! Rhetoriknachhilfe wäre auch mal was ... ;-)



von vorne oder von hinten



Hallo

Ich habe es viel lieber, wenn mir einer von vorne die Faust ins Gesicht schlägt, als von hinten ein Messer in den Rücken!

Wenn einem etwas an meinem Geschreibe nicht passt, soll er's schreiben aber verdammt noch mal diese feige "auf den bösen Buben Knopfdrückerei" bleiben lassen!

Feigling!

FK



Ist das jetzt Off-Topic oder nicht?



Projektion (Psychoanalyse)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie


Projektion bezeichnet in der Neurosenlehre allgemein und schulenunabhängig einen Abwehrmechanismus. Sie definiert das Übertragen und Verlagern eines eigenen innerpsychischen Konfliktes durch die Abbildung von eigenen Gefühlen(Empfindungen/Affekten), Wünschen und Impulsen, die im Widerspruch zu eigenen und/oder gesellschaftlichen Normen stehen können, auf andere Menschen(gruppen), Lebewesen oder auch sonstige Objekte der Außenwelt. Die Projektion wird oft mit dem psychoanalytischen Begriff Übertragung als Synonym verwendet. Allerdings stellt die Übertragung lediglich eine spezielle Form der Projektion dar, in der unbewusste Wünsche und Erfahrungen in einem bestimmten Beziehungsgeschehen reaktiviert werden.......

Wer jetzt einen Zusammenhang mit teilnehmenden Personen erkennt, darf ihn behalten!

;-), Boris



Es ist ja so peinlich,



zu welch lächerlichen Mitteln alle die greifen müssen, die weder Argumente noch Stiehl haben. Eben Entwurzelte aus unserer einst so großartigen Kultur.

Feige und anonym. Das ist das Reservoir der Stasi, auch heute noch aktiv, sogar in dieser "Community".

Fraktion Schwachzwerg-Community?



Es ist ja so peinlich,



was und wie hier geschrieben wird.

Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen, sagt ein altes Sprichwort.

So etwas wie hier ist mir bisher in keinem Forum begegnet.


Klaus


P.S: Bei uns schreibt man mit Stil



Hallo Klaus,



muß ich ausgerechnet Ihnen den Unterschied zwischen Mann mit Stiehl, Stihl und Stil in diesem Thread erklären, soll es Antje erledigen, oder schaffen Sie es selber? ;-)

Konrad Fischer
Aufklärer



Bitte nicht



Herr Fischer.
Ersparen sie mir dies.

Mir ist bisher noch nie so wenig Inhalt mit soviel persönlichen unberechtigten Angriffen untergekommen.
Machen sie weiter, denn zum Glück kommen keine Informationen von ihnen, so dass man zumindest nicht versucht ist auf den falschen Weg zu kommen.

Klaus



"Keine Informationen"?



Mönsch Klaus, ist das jetzt schon der Gipfel der Gehässigkeit oder geht es noch weiter hinauf?



...mir reicht es jetzt!



Ich weiss gar nicht, was Menschen veranlasst, auf meine Frage teils solch einen Mist zu schreiben. Von Beschimpfungen, Anmache, lächerlich machen oder was auch immer mal ganz abgesehen. Wir sind im 21. Jahrhundert angekommen und man sollte meinen, die Menschen seien erwachsen.

PS: An alle, die sich hier Bekämpfenden: Schreib Euch doch private Emails, dann muss niemand das hier ertragen. Viele Forumsinteressenten wären Euch dankbar. In diesem Sinne, auch im Alter sollte man offen für Veränderungen und Selbst-Reflektion sein.

Gruss an alle, die mir ernsthaft geantwortet haben.

Michael





Michael,
von mir bekommst du 1 Punkt für einen hervorragenden Beitrag!



@Michael



Von mir auch ein Punkt .
Und ewig brüllen die Fischerchöre ..........