Kiesbeet

03.05.2019



Hallo zusammen,

wir leben in einem alten Haus ohne Dachüberstand, Bj. ca 1900 in der Wesermarsch fast an der Weser.
Wir gestalten gerade den Garten und wollen unter anderem ein Kiesbeet direkt am Haus anlegen, damit das Unkraut pflücken weniger wird.
Mittlerweile habe ich verschiedene Meinungen aus der Nachbarschaft, aber leider nicht wirklich begründet.
Vielleicht kann mir jemand bei der Entscheidung helfen.

Gruß Thorsten



Dann bunker



schon eine größere Menge Round up für deinen Schottergarten, bevor das verboten wird ;-)



Kiesbeet



Deswegen habe ich ja auch Unkrautvlies da unter...
Meine Frage zielte ja auch auf evtl. Probleme, die ich nicht kenne.



Kiesbeet



Deswegen habe ich ja auch Unkrautvlies da unter...
Meine Frage zielte ja auch auf evtl. Probleme, die ich nicht kenne.



Entscheidung



zwischen welchen Möglichkeiten willst /mußt Du Dich denn entscheiden ? Kiesbeet und.....? Meine Erfahrungen mit Kiesstreifen sind, dass sie das Unkrautgewachse nur verzögern. Zwischen den Kieseln sammelt sich organisches Material (Laub, Pflanzenreste, Staub etc.), sodass über kurz oder lang sich trotz des Vlieses wieder Unkrautinseln bilden. Die lassen sich zwar leichter rausziehen, aber auch nur dann, wenn man/frau auch da regelmäßig hinterher ist. Ich sehe jetzt auch keine Probleme . Und wenn sie nicht bekannt sind, gibt es sie ja genaugenommen auch nicht.



Flies ungeeignet



Es gab ein anderen Beitrag, da wurde auch Vlies an der Hausseite verwendet. Das Vlies mußte weg. Ich glaube es ist kontraproduktiv. Das Wasser hält sich besonders gut in dem Vies. Keine großen Pflanzen, nur Sukkulenten verwenden, sodaß es immer wieder gut austrocknet.



Kiesbeet



Ich nutze das Plantexgold, das Vlies hat eine sehr hohe Wasserdurchlässigkeit.
Meine Frage, wäre noch ob ich mir wegen den Fundamenten Gedanken machen sollte und lieber Platten lege um das Wasser abzuleiten.



Na dann buddeln sie nicht zu tief



Das Kiessbett ist schon ganz gut, lieber eine gröbere als zu feine Körnung. Das Kiessbett verteilt den auftreffenden Regen und vermindert die Wassermenge, die auf die Hauswand trifft. Fliess kann nicht schaden, braucht aber auch Pflege, Um das Unkrautzupfen kommen sie nicht herum, es wird nur etwas leichter und der Kiess läßt sich leichter zum reinigen aufnehmen.
Die Fundamente wurden vor 120 Jahren vermutlich gegen das gewachsene Erdrreich gemauert/erstellt, so das der Boden soweit er von Menschhand lange Zeit unberührt ist, dicht ist und kein Problem für die Fundamente darstellen wird. Sie sollten nur den Bereich, den sie für das Kiessbett auskoffern mit einem Schwarzanstrich abdichten.

Gruß
Det



Kiesbeet



Hallo Det,

danke für die schnelle und ausführliche Antwort.
Das Kiesbeet wird an der tiefsten Stelle ca. 5cm, so dass es auf dieser Weise wenig Probleme entstehen.

Danke auch an die Anderen nette und schnelle Hilfe.

Gruß Thorsten



Moin,



das Grünzeug kommt nicht von unten sondern die Samen werden mit dem angeweht und wurzeln.
Beim Pflaster wächst der Löwenzahn auch nicht von unten durch die Fuge sondern weil zu wenig/ungenügend gekehrt wird.



Ich bin generell gegen ein Kiesbett..



..erst recht wenn keine absolut dichte Aussenwand vorhanden ist.
Warum den Aufwand? Um Wasser einzuleiten?
Egal wie tief ein Kiesbett erstellt wird das Wachstum von Pflanzen kann nicht vermieden werden.