Kies für die Auffahrt

10.01.2003



Hallo,

derzeit ist unser Innenhof vor den Garagen mit Beton "gepflastert." Da es sich bei dieser Fläche um 80 qm handelt, ist uns Basalt oder Klinker zu teuer und wir denken über Kies nach. Hat jemand das schon mal gemacht und muss man dann den Beton wegreissen oder ihn als Untergrund lassen? Wie sind die Erfahrungen / Zufriedenheit und wie waren die Kosten?

Bin für Tips total dankbar! Beste Grüsse, Pia Struck



Kies für die Auffahrt



Das Problem bei Kies ist die Tatsache, dass sich das Zeug nicht verdichtet, je dicker also die Schicht, desto tiefer versinkt man. Also: Schotter statt Kies, wenn es denn sein muß. Oder aber (mit einem weinenden Auge) eine sogenannte wassergebundene Decke (-> frag nach beim Garten- und Landschaftsbauer), wenn es ums Geld sparen geht.
Architekt Stefan C. Würzner www.oekologie-und-bauen.de



hofpflasterung



Kiesoberflächen müssen sorgfältig aufgebaut werden: der Unterbeton muss weg. Eine ca 25 cm starke Frostschutzschicht unter dem Kies ist wichtig, auf dem Ablauf bzw. die Versickerung von Oberflächenwasser achten. Der Kies muss frei von Lehmpartikel sein.
Es gibt auch sehr schöne Betonpflasterungen aus Recyclingbeton mit speziellen wasserdurchlässigen Fugen. Die Oberfläche, Beton, Pflaster oder Kies hängt ein wenig von der Tätigkeit auf diese Fläche: Wird sie nur zum Fahren benutzt zB. mit dem Fahrrad, wird dort auch sehr viel gelaufen, etc. Ich würde auf keinem Fall Basalt verwenden.
Schauen Sie mal in der Gegend um, und lassen Sie sich unverbindliche Angeboten machen.
m.f.g
J.E.Hamesse





Ihm Kies werdet Ihr wie in Treibsand versinken