Pellet-Heizung Lieferant ?

23.05.2005



Moin moin,

ich trage mich ja mit dem Gedanken, eine Holzpellet-Heizung zu kaufen.
Ich möchte aber Pellets und Scheitholz verfeuern.

Da ich auch Solar-Wärme nutzen möchte, sehe ich es nicht ein, eine Heizung für 8-12 Tausend Euro zu kaufen.

Pelletheizungen bekommt man auch schon für 3-6 Tausend Euro.
Die Anlage läuft dann sowieso nur ca. 3-4 Monate im Jahr.

Ich habe im Internet eine Anlage gefunden, die mir soweit auch zusagt.

http://www.pelletheizungskessel.de

Nur leider scheint die Firma sehr unzuverlässig zu sein.
Ich habe Infos angefordert. Erst per Mail, nach einer woche nochmal per Fax und nach einer weiteren Woche auch nochmal telefonisch.
Alles bis heute ohne Erfolg.

Kennt jemand diese Firma und kann mir was über die Zuverlässigkeit sagen?

Kann mir jemand eine Alternative Adresse für günstige Pellet-Heizungen nennen ?





Hab natürlich vergessen mitzuteilen, um welche es sich handelt.
Ich meine die Scotte 15

Mich würde auch mal interessieren, was Ihr von der Anlage haltet.



zu der Anlage



kann ich nichts sagen. Alternativ kann man es bei der Firma Paradigma versuchen.





@ fred
paradigma gehört aber eher zur mercedesklasse unter den pelletkesseln

@ uwe
es gibt eine zusammenstellung aller pelletkessel bzw aller kombikessel unter www.fnr.de literatur finden sich die entsprechenden übersichten als download

für wahl des kessels sollte folgendes entscheidend sein:
bsit du bastler/handwerklich geschickt kann es ein einfacher robuster Kessel sein
für den nichtbastler sollte die firma die ihn einbaut auch ahnung von wartung haben und in der nähe sitzen
was hilft ein günstiger kessel wenn bei 1 m schnee und -15°C der kessel ausfällt aber der kundendienst wegen zu grosser entfernung nicht anreisen kann

also kesselhersteller anschreiben und werksvertretungen und referenzanlagen in deiner nähe anbieten lassen

ach ja und auf die richtige regelung achten (rücklauftemperaturregelung spart geld)

gruss aus münster





Hi,

aus diesem Grund (Ausfall) will ich einen Kombi-Kessel.
Da kann man zur Not von Hand heizen.

Als Bastler kann man mich schon bezeichnen.



@Jörg



bin was die Preise angeht nicht so ganz auf dem Laufenden. Aber der Preis hat auch oft etwas mit der Qualität zu tun.
"Wat nix kost, dat ist och nix" wie der Rheinländer zu sagen pflegt. (Stimmt natürlich nicht immer, z.B. käme ich nie auf die Idee einen Mercedes zu fahren ;-))



@fred



stimmt qualität hat seinen preis

in der regel kommen die kessel selber sowieso von einer handvoll polnischen hersteller

nur die regelung ist dann ein hausprodukt, und gerade hier sollte genau auf die eigenen bedürfnisse geschaut werden
wozu einen mercedes wenn es ein volkswagen auch tut

gruss aus münster



@uwe



der kombikessel hat gegenüber dem reinen pelletkessel
etwas schlechtere wirkungsgrade

das wird kompensiert durch den günstigeren brennstoffpreis für
stückholz
bei auswahl des kessels ist unter anderem darauf zu achten das die brennkammer gross dimensioniert ist, damit das verwendete Stückholz nicht allzu klein zurechtgehackt werden muss

pelletbetrieb sollte auf wenige tage begrenzt werden (z.b. als frostschutz während urlaub im winter)

gruss aus münster



marktübersicht pelletkessel



anbei noch ein link für eine übersicht pelletkessel

http://www.depv.de/download/Marktuebersicht_pellet_zentralheizung.pdf

gruss aus münster



Schau mal auf



www.haustechnikdialog.de

Ich denke nicht, dass das Ganze mit einer Solarheizung funktionieren wird. Sie müssen erstmal eine Firma finden, die bereit ist, einen "fremden Kessel" in eine Heizungsanlage einzubauen. Meist kommt ja die gesamte Heizungsanlage von einer Firma (Gewährleistung + Mischpreis) Suchen Sie also lieber nach einem Heizungsfachmann in Ihrer Nähe und lassen sich von ihm beraten. Der Kessel ist noch das kleinste Problem. Was ist mit Austragung, Solaranbindung, Regelung, Rücklauferhöhung und und und....

Liebe Grüße Kathrin



solar+pellet



die meisten Regler für pelletheizungen bieten unterprogramme zur einbindung von solar für brauchwassererwärmung bzw für brauchwasser und heizungsunterstützung

da aber das heizen mit Holz schon sehr kostengünstig ist wird dadurch der einspareffekt bei zusätzlicher solarnutzung natürlich geringer, dadurch können bei marktgängigen kollektoren die kosten höher liegen als die einsparungen

bastler haben jedoch die möglichkeit kostengünstig selbst kollketoren zu fertigen, der wirkungsgrad ist niedriger aber da die kosten praktisch vernachlässigbar sind ist der einspareffekt umso grösser, adressen und anleitungen finden man im internet zuhauf, bietet sich auch für garten-, garagen mit Flachdach und flachdachbesitzer an, da dann die aufwendige montage auf dem Dach entfällt und zudem himmelsrichtung und aufstellwinkel frei gewählt werden können

gruss aus dem münsterland





ein ansatz nventio

h die energieeinsparung für solarnutzung ist ist
was sich bei solarnutzung lohnt ist die





oh sorry da stand noch was, was ich vergass zu löschen



pellet und strom



schau mal unter www.sunmachine.com



Dimension beachten



Benötigen sie tatsächlich einen Kessel mit 14,8kw? Wieviel Wohnfläche haben sie? Wird der Kessel mit einer Solaranlage gekoppelt, ist es sinnvoll eine Anlage zu verbauen die nach bedarf moduliert. Das heißt die Anlage arbeitet nach bedarf. Wird wenig Heizleistung benötigt arbeitet auch die Anlage weniger. Wir werden sehr wahrscheinlich eine Anlage von Biotech (reiner Pelletkessel) kaufen. Diese Anlage moduliert von 2-15kw. Anlagen die nicht modulieren, arbeiten immer mit voller Leistung hab daher viele Ein- und Ausschaltintervalle. Dies ist auch mit ein Grund dafür das bei diesen Herstellern der Wirkungsgrad nicht optimal ist. Kombinierte Kessel sind von Gilles sehr gut. Kosten Allerdings auch sehr viel.





hallo oli

modulierende kessel haben ein nachteil

der wirkungsgrad im teillastbereich sinkt

besser ist eine vernünftige dimensionierung der anlage, der Einbau einer rücklauftemperaturgeführten regelung und dier hydraulische abgleich des heizungssystems

dadurch wird gewährleistet das die anlage immer im bestpunkt arbeitet aber nur solange wie auch wirklich nötig

gruss aus münster



nachtrag zu oli



auch die einschaltungen und die betriebsstunden werden auf ein minimum reduziert, da keine wärme bzw Vorlauftemperatur vorgehalten wird sondern nur verbrauchte wärme nachgespeist wird



@Seifert



Haben Sie konkrete Zahlen wie stark die Wirksamkeit eines modulierenden Kessels im Teillastbereich sinkt und wie der Gesamteffizienzgrad gegenüber einem modulierenden Kessel aussieht? Wie wirkt sich die Nichtmodulation auf den Gesamtwirkungsgrad aus?
Heißt das das alle Brennwertgeräte mit Modulation unwirtschaftlich sind oder betrifft das nur Pelletkessel?



@ stasch



nur zur richtigstellung:
modulation ist nicht unwirtschaftlich sondern weniger wirtschaftlich

entscheidend ist auch nicht vordergründig der wirkungsgrad eines heizkessels sondern der jahresnutzungsgrad einer anlage der sich definiert aus benötigter wärme zu verbrauchter Energie

das verhältnis lässt sich für jedes haus leicht feststellen durch installierung eines wärmemengenzählers an vorlauf-rücklauf heizung bzw kaltwasser-warmwasserzulauf
die summe der ergebnisse geteilt durch die aufgewendete eneregie (beachte aber Hu) ergibt den jahresnutzungsgrad

konventionelle heizungen egal ob niedertemperatur oder Brennwert konventionell d.h. vorlauftemperaturgeregelt erreichen jahresnutzungsgrade zwischen 60% und 80 % gemsssen 1 meter hinter dem kessel bzw warmwasserboiler

rücklauftemperaturgeregelte brennwertkessel erreichen nutzungsgrade bis zu 95 % bezogen auf Hu

für pelletkessel gilt ähnliches phänomen jedoch erreicht man nur bis zu 80%

leider ist diese regelung patentrechtlich geschützt und damit etwas teurer als herkömmliche regler

vertrieben über www. bajorath.de

der mehrpreis hat sich in der regel nach 2 jahren amortisiert

habe gerade letzte woche wieder einen solchen regler eingebaut, bin obwohl finanziel nicht an umsatz beteiligt begeistert

gruss aus münster



@Seifert



Wenn ich Sie richtig berstehe heißt das, dass der Brennwert- und Niedertemperaturkessel den gleichen Jahresnutzungsgrad erreichen? Und der modulierende erreicht auch keinen höheren Wirkungsgrad als der nichtmodulierende? Können Sie mir das Phänomen erklären, dass der rücklauftemperaturgesteuerte Kessel einen um 15 bis 35% höheren Wirkungsgrad erreicht?
Oli schrieb: "Anlagen die nicht modulieren, arbeiten immer mit voller Leistung hab daher viele Ein- und Ausschaltintervalle. Dies ist auch mit ein Grund dafür das bei diesen Herstellern der Wirkungsgrad nicht optimal ist." Das ist demnach falsch, oder?



@ stasch



"Wenn ich Sie richtig berstehe heißt das, dass der Brennwert- und Niedertemperaturkessel den gleichen Jahresnutzungsgrad erreichen?"

erreichen kann

"Und der modulierende erreicht auch keinen höheren Wirkungsgrad als der nichtmodulierende? Können Sie mir das Phänomen erklären, dass der rücklauftemperaturgesteuerte Kessel einen um 15 bis 35% höheren Wirkungsgrad erreicht?"

wenn sie mit wirkungsgrad jahresnutzungsgrad meinen ja

"Oli schrieb: "Anlagen die nicht modulieren, arbeiten immer mit voller Leistung hab daher viele Ein- und Ausschaltintervalle. Dies ist auch mit ein Grund dafür das bei diesen Herstellern der Wirkungsgrad nicht optimal ist." Das ist demnach falsch, oder?" "

viele ein- und ausschaltungen verringern den wirkungsgrad
die zahl der schaltungen ist aber in erster linie abhängig vom regelungskonzept
eine vorlauftemperaturgeregelt anlage kann auf über 200 schaltungen am tag kommen
rücklauftemp geregelte anlagen kommen auf unter 20 schaltungen am tag


ich werde hier mal kurz versuchen ein paar grundlagen der heizungstechnik zu vermitteln.

1,der jahresprimärenergieverbrauch ist abhängig vom wärmebedarf des hauses und dem jahresnutzungsgrad der anlage

2,der jahresnutzungsgrad der anlage ist abhängig vom
a,anlagentechnik u.a. vom kesselwirkungsgrad
b,vom regelungskonzept

so kann es sein, das ein brennwertkessel ohne hydraulischen abgleich vorlauftemperaturgeregelt den gleichen jahresnutzungsgrad hat wie ein niedertemperaturkessel

3,hydraulischer abgleich
hier wird dem heizkörper durch drosselventil nur soviel heizwasser zugeführt wie er auch "verarbeiten" kann, ohne hydraulischen abgleich ist brennwertnutzung nur eingeschränkt möglich

4, kesselwirkungsgrad
die herstellerangaben zum kesselwirkungsgrad beziehen sich auf genau definierte lastzustände mit konstanten massenstrom
dies ist in der realität bei vorlauftemperaturgeführter regelung und ohne hydraulischen abgleich im normalbetrieb nicht erreichbar, daraus resulieren dann schlechtere kesselwirkungsgrade

5, rücklauftemperaturregelung
die anlage erfasst über die Messung der Rücklauftemperatur abhängig von der aussentemperatur wieviel wärme im haus verbraucht wurde
wird dieser wert unterschritten, wird dem heizwasser wärme zugeführt bis die rücklauftemperatur wieder einen bestimmten wert erreicht hat
die wärmezufuhr kann bei beliebiger brennerleistung erfolgen, in der regel wird der bestpunkt des kessels gewählt (hierfür ist eine 0 bis 10 volt schnittstelle am kesselgrundschaltfeld notwendig)

ernergieeinsparung von 30 bis 40 % gegenüber altanlage sind möglich

gruss aus münster



Vergleiche



Ich muss leider nochmals nachhaken:

ich hätte gerne belastbare Vergleiche von Anlagen. Da nützt mir die Angabe, dass ein NT-Kessel mit hydraulischem Abgleich den gleichen Wirkungsgrad wie ein Brennwertkessel ohne hydraulischen Ableich haben kann gar nichts. Interessant sind doch nur Vergleiche, bei denen an nur einer Stellschraube gedreht wird, also: gleiches Verteilungssystem ab Wärmeerzeuger und dann bitte der Vergleich der Kessel bzw. der Regelung!
Also nochmals: bitte ein Vergleich zwischen einem modulierenden Brennwertkessel (natürlich mit hydraulischem Abgleich) und einem rücklaufgesteuerten Brennwertkessel ohne Modulation!

Bei konventionellen Kesseln wird doch über die Differenz von Vorlauf zu Rücklauf reguliert. "Wichtigster Parameter für die Regelung der Pumpendrehzahl ist die Rücklauftemperatur. Wird die eingestellte Temperaturdifferenz unterschritten wird die Pumpendrehzahl gesenkt" (Aus einem Anbieterprospekt). Ich verstehe immer noch nicht ganz den Unterschied. Vielleicht können Sie mir da ja noch mal auf die Sprünge helfen.





15 bis 25 %

gründe:

-keine temperaturvorhaltung
-weniger einschaltungen
-keine modulation deshalb betrieb immer im bestpunkt damit IMMER optimaler Wirkungsgrad
-berücksichtigung von internen wärmequellen (sonne,personen,elektr. geräte,sonstige)

weitere details unter www.bajorath.de

gruss aus münster





Bin auch gerade an dem Kessel dran.
Mit den Infos hat es geklappt.
Scotte 15 moduliert 2.8 - 14.8 kw.
links:
www.pelletburners.net
www.pelletheizungskessel.de
kann meine erhaltenen Infos weiterleiten.
Konformitätserklärung, Masse, Referenzen in Süddeutschland.
bitte anfordern bei mir:
Frank.Rockenstiehl@gmx.de
oder einfach direkt beim Hersteller.
Als nächstes ist der Schornsteinfeger dran
und der Heizungsbauer zickt noch rum...
mfg





So,
habe jetzt mal ein Forum eingerichtet bezüglich Pellet-Heizung und Pellets.
unter
http://www.pelletsforum.de.vu



Scotte Woody 15



Hallo,
ein paar Dokumente habe ich gesammelt und kann die auch versenden (Frank.Rockenstiehl@gmx.de)
ich habe inzwischen von der Firma Hohensee ein Scotte Woody15 gekauft und eingebaut. Gleich mit Lambdaregelung, damit die Heizung auch merkt, wenn ich Stückholz einlege.
Der Brennraum ist für Stückholz allerdings recht klein.
Es geht aber gut für die Übergangszeit (oder wenn die Solaranlage mal wieder auf Störung geht).
Die Firma Hohensee hat zuverlässig geliefert, allerdings per Nachnahme, da musste die Spedition halt nochmal kommen, weil sie die Nachnahme auch nicht angemeldet hatte und ich nicht jeden Tag mit 4000€ in der Tasche rumlaufe.
Ich habe die Anlage mit einer Punktentnahme anstatt mit Raumaustragung(schnecke) gemacht und werde dann ab und zu mal schaufeln.
mfg Frank rockenstiehl