Kerndämmung zwischen Außenwand und vorhandender Brettschalung




Hallo,
wir tauschen gerade unsere Fensterbänke im Fachwerkhaus (ca. 120 Jahre alt) aus. Die Fenster und die Bänke wurden vor ca. 20 Jahren eingebaut. Nach Abbau der Fensterbänke ergibt sich im Bereich darunter folgender Zustand von innen nach außen:
Mineralputz auf Strohmatten, diese auf einer Bretterschalung aufgebracht, hinter dieser Schalung ein Luftraum von ca. 6 bis 10 cm, in dem lose ein paar dünne Styroporplatten stecken, dann als Außenwand unverputztes ausgefachtes Holzfachwerk.
Wir würden jetzt gerne die Styroporplatten entfernen und den Hohlraum anderweitig füllen/dämmen. Wie am besten? Wir haben eigentlich nur die Möglichkeit, Material von oben einzubringen und gegebenenfalls zu verdichten. Spontan hätten wir z. B. an Holzfaser- oder Jutedämmung gedacht. Da weder von außen noch von innen irgendwelche Isolierschichten vorkommen, sollte der Aufbau in beide Richtungen eigentlich ganz gut belüftet sein. Mit den jetzigen Styroporplatten, die natürlich noch jede Menge Luft im Hohlraum belassen, gibt es keine Anzeichen für Feuchteschäden. Man könnte es auch einfach so belassen, aber die Dämmwirkung ist eher begrenzt.
Der Austausch der Fensterbänke im EG erfolgt im Zuge einer Sanierung des OGs. Wir planen keine weiteren Bauteilöffnungen oder sonstigen Maßnahmen im EG.
Kann uns jemand weiterhelfen?
Vielen Dank.



Es bedarf weiterer Infos!



Was ihre vorgefundene Situation betrifft, ist es nicht so einfach, hierüber einen Lösungsweg und eine fachlich funktionierende Anwendungsvariante zu definieren.
Es bedarf wesentlich weiterer Informationen, die man aber am besten in einem Gespräch herausfinden kann.
Eine gute vor-Ort-Besichtigung würde dem allen noch am besten dienlich sein.
Es gaht ja letztendlich auch um Gewährleistungsfragen und langlebige Funktionalität.

Bimmeln sie ganz einfach mal durch.

FG Udo