Dämmung der Kellerdecke

04.02.2007



Hallo,
vielleicht könnt Ihr mir hier ja weiterhelfen.
Ich habe mir ein Fachwerkhaus mit Lehm gekauft.BJ ca. 1900
Das Wohnzimmer und das Büro sind unterkellert, leider überhaupt nicht gedämmt.
Da ich nicht wirklich eine hohe Raumhöhe habe, wollte ich die Kellerdecke dämmen.
Die Kellerdecke sieht aus wie Stroh/Lehmmatten zwischen den Balken, die Wände bestehen aus einer Bruchsteinmauer.
Habe mir auch Infos eingeholt, aber bei dem vielen Infos ,weiß ich nicht was jetzt wirklich gut ist und was nicht.
Also meine Frage:
Wie dämme ich die Kellerdecke am Besten und Wirkungsvollsten ?
Einer sagt nimm 60mm Styrodur usw. ,was dämmt und hält auch?
Ich will nicht in 2-3 Jahren alles wieder rausreißen weil es vermodert, verschimmelt oder so.
Daher meine Fragen an die Fachwerkexperten.

Gibt es hier im Westerwald Fachwerkexperten, wenn ja wo,
und wie kann man mit Ihnen Kontakt aufnehmen ?
Grüße aus dem Westerwald
cu Pickmueck



Hallo Frau Pickmueck



Die Raumhöhe oben ist ja schön und gut, aber vergessen sie die Türen nicht wenn sie da oben einfach was drauf machen wollen. Wenn die Türklinke durch das Absägen dann in Kniehöhe ist könnte es Probleme geben!... kleiner Scherz.

sonst mal das runterladen. Ist bestimmt was dabei.

Gruß Marko




---Forenreferenz-----------
Renovierung & Sanierung von historischen Gebäuden -
Hallo liebe Forumsteilnehmer,

folgendes habe ich beim stöbern im Web gefunden:

http://www.verwaltung.steiermark.at

dort über Schnellsuche nach "REVI-Handbuch" suchen

weiter bei "Wohnbauforschungsprojekte des Landes Steiermark"

(oder über google nach "REVI-Handbuch" suchen)

Ich denke diese PDF's dürften für alle Renovierer interessant sein.
(Für nicht-DSL-Nutzer: Es sind etliche MB, lohnt sicht aber)

viele Grüße

Christoph Meier mehr ...
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Kellerdecke



Guten Tag,

bei diesen Stroh-Lehm-Holz und nochsowas Gemischen in Kellerdecken muß ich immer an die Entzündlichkeit denken.
Ein viel sichereres Gefühl hätte ich, wenn man das leichtentflammbare Zeugs rausnimmt und durch einen Leichtbeton (Thermozell 250), meinetwegen mit Hackschnitzelzuschlägen ersetzt. Wärmedämmwert 0,10, das ist etwa ein Drittel von Styrodur (0,035), d.h. 20 cm Thermozell entsprechen 6 cm Styrodur. Sie können das selber anrühren mit Mörtelkübel und Bohrmaschine mit Rührvorsatz.
Dabei muß man allerdings für Schalung und einen Halt in den Balken sorgen (Bastelsache, können Sie vor Ort beurteilen).
Mit unterseitiger bretterverkleidung der Balken kämen Sie dann schon fast in eine Feuerwiderstandsklasse. Und die Füße sind warm.

Gutes Gelingen