Kellerdecke dämmen - Heraklith




Hallo zusammen,

ich möchte demnächst meine Kellerdecke dämmen. Es handelt sich um eine scheitrechte Kappendecke aus Beton mit einem Kalk-Zementputz, leider extrem uneben.
Deshalb möchte ich eine Traglattung anbringen (60x60 mm), den Zwischenraum mit Dämmstoff (Steinwolle oder Holzfaser) füllen und dann verkleiden.

Ich dachte dabei an eine Verkleidung mit Heraklithplatten, da ich bei Gipskartonplatten im Keller kein gutes Gefühl habe. Der Keller ist nicht sonderlich feucht, aber nicht beheizt.

Nun meine Frage: macht es Sinn, dort als Verkleidung 15mm Heraklithplatten zu nutzen? Ich dachte an einen Abstand der Lattung von 50cm mittig.

Ich würde mich über eure Beiträge sehr freuen :-)

Viele Grüße
Markus



Steinlamelle



schon einmal überlegt ob eine Steinlamelle 1200x200 eingesetzt werden kann? Die wird geklebt und paßt sich in Grenzen dem Untergrund an, speziell bei Rundungen. Die Lamelle kann dann armiert und verputzt werden.

Ich befürchte das sonst die Verfüllung der Hohlräume nicht so funktioniert wie Du das planst und es dann dort zu Kondensatausfall kommen kann.



Vielen Dank..



...für Deine Antwort!
Ja ich habe auch darüber nachgedacht. Aber ich befürchte, dass es etwas frickelig werden könnte. Die Decke ist wie gesagt scheitrecht, also gerade, aber dennoch sehr wellig verputzt.

Ich denke, dass die Dämmung mit 6cm Steinwolle zwischen der Lattung schon sehr dicht anliegen wird. Notfalls habe ich noch 3 Säcke Stopfhanf übrig.

Mir ist vor Allem wichtig, ob das mit den 15 mm Heraklith an der Decke funktioniert, ohne dass sich die Heraklithplatten, die unverputzt bleiben sollen, großartig durchbiegen oder sonstwie lösen. Aufgrund der geringen Deckenhöhe des Kellers muss ich den Aufbau minimieren.

Der Keller muss keinen Schönheitspreis gewinnen, es soll nur funktional sein.

Würde mich sehr freuen, wenn dazu noch jemand etwas sagen könnte. Vielen Dank :-)