Kellerboden - diffusionsoffen ja oder nein?




Hallo liebe Forenteilnehmer,
nach dem Durchforsten und der Zuhilfenahme von Google habe ich bezüglich der Lösung meines Problemes keine für mich zufriedenstellende Lösung gefunden:
Meine eigentliche Frage:
Ich möchte unseren Kellerboden (Betonestrich?) aufbereiten. Das Haus ist BJ 1958, das Haus hat keine klassische Bodenplatte sondern nach dem Aufstellen der vier Kellerwände aus Stampfbeton wurde dazwischen auf die Schotterschicht so eine Art Estrich aufgebracht. Diese Bauweise soll damals üblich gewesen sein und ich bin auch recht zufrieden damit.
Jetzt möchte ich den Boden gerne Fliesen oder mit einer Betonfarbe aufbereiten, damit man auch mal drüberwischen kann. Unsicher bin ich mir, ob meine "Bodenplatte" dann noch atmen kann und ob das überhaupt notwendig ist? Ich würde Fliesen bevorzugen, streichen/beschichten geht halt schneller ...
Man liest viel, selbst befreundete Handwerker haben alle unterschiedliche Meinungen (drei Leute - vier Meinungen).
Kann jemand einen Tipp geben, wie man hier vorgehen könnte? Hier sind ja doch viele Fachleute unterwegs, deren Meinung ich unbedingt hören möchte.
Danke und Gruß
Bernd





Wo ist das Problem, Ihre Bodenplatte (Estrich/Beton) ist doch
eh nicht diffusionsoffen! Ist die Bodenplatte trocken?

Gruß Jan



Bodenplatte



Hallo Jan,

die Bodenplatte ich trocken. Man hat mir gesagt, dass diese "atmen" muss, was ja durch ein Aufbringen von Fliesen oder womöglich einer Beschichtung nicht mehr funktionieren kann. Aufgebracht ist es ja relativ schnell, ich möchte nur unangenehme Spätfolgen vermeiden.

Danke und Gruß
Bernd



Kellerfußboden



Was soll denn Ihrer Meinung nach das "Atmen" für Vorteile bringen?
Übrigens:
Eine Bodenplatte als Gründung ist nicht klassisch.