Feuchten Keller zuschütten,

27.01.2011 Blackmountain



Hallo an alle im Forum,

wir bewohnen ein Fachwerkhaus von 1903 welches Teilunterkellert ist und einen Kellerraum hat welcher vom Haus aus zugänglich ist. Mehrere Versuche den Keller trockenzulegen sind gescheiter (wir wollten den Keller als Hobbyraum nutzen).
Die Versuche bestanden darin den alten Putz zu entfernen und Sanierputz so wie vom Hersteller Beschrieben aufzubringen, richtiges Lüften und zeitweise untestützung durch Bautrockner.
Trotz allem blühen die Wände aus und es bildet sich eine Schimmelschicht (Weiß).Je nach Wetterlage zieht der muffige Geruch durch das ganze Haus und ich denke das dabei auch jede menge Schimmelsporen (insofern es Schimmel sein sollte) im Haus verteilt werden.
Da wir den Keller nicht mit übeschaubarem Aufwand als "Bewohnten Raum "nutzen können wollen wir Ihn zuschütten.
Meine Fragen sind nun: Verlagere ich das Feuchtigkeitsproblem durch das zuschütten eine Etage höher?
Welches Material zum verfüllen? Kennt jemand Architekten oder Fachleute die sich mit Fachwerk auskennen im Raum Mülheim an der Ruhr?
Für Tipp´s und Anregungen bin ich sehr dankbar.
Gruß aus Mülheim



Keller trockenlegen



Ein Sanierputz nützt nur etwas, wenn vorher die Feuchtequelle beseitigt ist.
Sanierputz kaschiert in der Trocknungsphase die Salzausblühungen des Mauerwerkes bzw. nimmt sie schadlos auf. Allerdings nur, wenn, wie bei höheren Salzkonzentrationen nötig, ein Sanierputzsystem bestehend aus Salzspeicher- und Oberputz aufgebaut wurde.

Wenn Sie also die Feuchtequellen lokalisieren und abstellen, dann steht einer Nutzung als Hobbyraum nichts im Wege.
Den Keller zuzuschütten würde ich in jedem Fall vermeiden. Auch so läßt er sich als Lager für Getränke, Obst und Kartoffeln nutzen. Die Salzkristalle abkehren und ab und an mit Weißkalk Streichen beseitigt den Schimmel.
Sorgen Sie dafür, das zwischen Keller und restlichem Haus eine luftdichte, gedämmte Tür vorhanden ist und der Keller eine separate Belüftung erhält!

Viele Grüße



Danke für die Antwort,



die Feuchtigkeitsquelle ist das Oberflächenwasser welches nach Regenfällen auf die Wände drückt, diese zu beseitigen ist recht aufwändig da nur eine Wand zum Isolieren zugänglich ist.
Eine Luftdichte "Abschottung" des Kellers gegenüber der restlichen Wohnfläche ist auch nur mit sehr viel Aufwand zu realisieren.
Da Lagerraum auch im oberen teil des Hauses vorhanden ist möchte eigentlich lieber auf diesen Raum verzichten und mir die widerkehrenden Arbeiten sparen.

Gruß aus Mülheim

FEHLER IM ERSTEN TEXT: HAUS IST VON 1803 !!





Wenn Sie den Keller verfüllen minimieren Sie den Anteil der Wandoberfläche (alle innenseitigen Kellerwände) von denen Wasser verdunsten kann.
Das heißt, der Durchfeuchtungsgrad der Wand, wie auch die Ausbreitung in der Höhe, wird sehr wahrscheinlich weiter steigen.



Grüße aus Schönebeck



Hallo,



naja, ich bezweifel das sehr was Herr Baust da schreibt. Zum einen steht die anstehende Wassermenge in keinem Verhältnis zu dem was im kühlen Keller verdunstet und zum anderen ist die Wand schon durchfeuchtet da das H2O ja von aussen durch die Wand muss bevor es an der Innenseite verdunsten kann.



Entschuldigung



Herr Struve natürlich nicht Herr Baust, nochmals entschuldigung





Hallo,

rufen Sie mich mal an, wir könnten dann einen Termin vereinbaren, um die Sache mal anzusehen.

Grüße vom Nachbarn (Duisburg)





Entschuldigung

das ich nicht mit ner passenden Antwort dienen konnte.

Dann verfüllen Sie Ihren Keller eben, wenn die Bude da drüber in ein zwei Jahren nass ist melden Sie sich halt hier einfach noch mal.





heute stress gehabt ???