Kelleröffnung

21.07.2006



Hallo!
Wir haben einen kleinen Keller unter unserem Fachwerkhaus, der überwiegend in Sandstein bzw. Ziegeln ausgemauert wurde. Der Boden besteht aus Lehm. Wir suchen jetzt nach geeigneten Kelleröffnungen; es sollen keine Fenster eingebaut werden, der Keller dient nur zur Lagerung von Eingemachten, Geträken, Obst und Gemüse. Wir dachten an Öffnungen die mit einem Gitter verschlossen werden sollen, damit keine Tiere hineingelangen. Der Steinmetz der herade die Sandsteine unter die neue Schwelle bringt, möchte jetzt wissen, wie diese Öffnungen aussehen sollen. Über diesem Keller wird eine Betondecke sein, derKeller ist über eine( Glas)Luke zu begehen Wer hat eigene Erfahrungen dazu und gute Tips. Vielen Dank für Eure Antworten.

karin Hahn-Töreki



Kellerdecke



Hallo
Ihren Sandsteinkeller wollen Sie mit Beton abdecken .. verstehe ich das richtig?
"Über diesem Keller wird eine Betondecke sein"

Wenn das noch nicht gemacht ist - würde ich das auch nicht machen!

Die Öffnungen sind auch nicht unproblematisch ... Zuluft sollte unten einströmen und Abluft oben rauskönnen und nicht südseitig westseitig liegen ....

Alles nicht so einfach!

FK



die Zu-Abluftöffnungen sollten mindestens 20x20cm groß sein





Keller



Vielen Dank für die Antworten! Über dem Keller soll die Küche sein. Uns wurde empfohlen eine Betondecke einzuziehen, da wir die Küche Fliesen wollen. Außerdem wollen wir eine Fußbodenheizug legen. Die Decke sollte gut gegen aufsteigende Kälte dämmen. Die Balken waren total morsch und sind jetzt bereits entfernt.
Warum wäre es mit dieser Decke ungünstig! Noch haben wir es so nicht gemacht!
Vielen Dank!
Grüsse
Karin Hahn-Töreki



Beton und Holz!



Hallo

Holz ist weich und vermodert, wenn man etwas falsch macht.
Beton ist dicht und sperrt den natürlichen Feuchtefluss innerhalb eines Systems.

Was war für ein Boden in der Küche in der die Lagerbalken vermodert waren?

Fliesen sperren auch - da wären Tonplatten günstiger für den Aufbau und die lassen sich auch in einem relativ "offenen" Kalkmörtelbett verlegen.

Ist der Keller ein Gewölbe? Waren da nie Öffnungen in den Wänden ...?

alles nicht so einfach!

FK



Keller



Hallo!
Der Keller ist ein Kriechkeller von einer Höhe von ca. 1,50 m. Er hatte 3 Kelleröffnungen. Es handelt sich überwiegend um Sandstein, teilweise mit Ziegeln vermauert.Darüber war ein Boden aus Holz(der aber vielleicht höchstens 15-20 Jahre alt ist) Welcher Boden davor lag wissen wir leider nicht. Laut Schadenskartierung waren die Balken überwiegend zerstört und hätten erneuert werden müssen .Der Betonboden soll im/auf dem Sandstein befestigt werden, würde also mit Holz nicht in Berührung kommen Der Kellerfußboden soll noch etwas tiefer gelegt werden. Darauf sollen Pflaster.Der Boden war bisher mit teilweise Beton bzw. Pflaster belegt. Darunter ist Lehm. Dieser ist allerdings feucht.
Der Sandstein wird jetzt gerade vom Steinmetz neu aufgefüllt. Wir haben bereits eine komplett neue Schwelle im Haus. Der Steinmetz muß jetzt natürlich wissen, wie wir die Kelleröffnungen gestalten wollen. Wir wollten keine Fenster, sondern ausreichend große Öffnungen, damit eine Zirkulation stattfindet. Der Keller liegt Nordöstlich
Vielen Dank!

Karin Hahn-Töreki



möglichst luftdichte Anschläge



Guten Tag,
in die bisherige Diskussion möcht ich mich nur soweit einmischen, wie ich Tauwasserproblematiken erkenne.
Öffnungen zur Außenluft sollten im Sommer geschlossen werden, damit kein Tauwasser entstehen kann. Die Fugen der Öffnungen sollten mit Dichtprofilen möglichst luftdicht gemacht werden. Die Zugangstür von der Wohnung zum Keller muss ebenfalls möglichst luftdicht schließen, anderenfalls ist hier über das ganze Jahr ein Tauwasser-Risiko gegeben. Mit freundlichen Grüßen Ulrich Arnold



im Sommer eine einfache Holzklappe,im Winter ein mit Stroh



gefüllter Jutesack, das ist ein jahrhundertelang bewährtes Verfahren für Kellerlochöffnungen.
Keinesfalls würde ich luftdichte Verschliessungen empfehlen!



keller



Hallo!
Ersteinmal möchte ich für die vielen guten Beiträge danken. Ich hatte diese Fragen eingestellt, weil ich auch kein so gutes Gefühl bei der Betondecke hatte. Wir hatten gestern ein Gespräch zwischen Architekt und Restaurator und die hatten sich auch schon über Alternativen Gedanken gemacht. Die Betodecke ist vom Tisch. Alternativ wird jetzt eine Hohlziegeldecke(ich hoffe das ist korrekt) mit entsprechender Dämmung von unten angestrebt. Als Belag hätten wir gerne Teracotta; da müßte ich mich aber noch erkundigen, wie" offen" diese Fliesen sind. Den Vorschlag mit dem Holztor und Jutesack vor den Kelleröffnung finde ich auch sehr gut. Werden wir auch so machen! Nochmals vielen Dank für die vielen Anregungen!

Grüsse
Karin Hahn-Töreki