Keller auf seine ursprüngliche Raumhöhe bringen

09.09.2013 Heesters



Hallo zusammen,
ich melde mich mal wieder mit einer kleinen Frage. Beschäftige mich gerade mit dem Thema Heizung und da macht mir meine aktuelle Kellerhöhe (1,70) arge Probleme.

Dies ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht die originale Kellerhöhe. Zum einen ist der Betonboden auf jeden Fall nachträglich reingekommen zum anderen habe ich schlecht lesbare Grundrisse aus der Planungszeit welche eine Höhe des Kellers von 2,10 ausweisen.

Die Türen/Durchgänge (diese gehen alle bis direkt unter die Decke) sollen eine Höhe von 1,85 haben haben aber defakto 1,70 +/- 2-3 cm.

Um die Pufferspeicher und den Kessel stellen zu können ist eine Höhe von mindestens 2 m Ziel.

Der Keller wird nur für Lebensmittel Werkzeug und eben zukünftig die Heizung genutzt. Muss also keine Wohnqualität erreichen.

Soweit zu den Rahmenparametern nun zu den Fragen:
1. Wie kann man die geringere Türhöhe im Vergleich zur im Grundriss angegebenen Raumhöhe deuten?

2. Könnte ich unter den Rahmenparametern gefahrfrei 30 cm tiefer gehen? Damit wäre ich noch immer unter den im Grundriss verzeichneten 2,1m.

3. Kann ich wenn ich schon mal dabei bin auch auf die 2,10 runter gehen um 10 cm für einen kellertauglichen Bodenaufbau zu bekommen

4. Im Grundriss sehe ich im Innenbereich nicht immer eine Fundamentoberkante. Kann ich davon ausgehen das es immer eine gibt? Dann könnte ich an einer Wand probeweise in einem kleinen Bereich bis zu dieser Kante gehen und sicherstellen, dass meine geplante Tiefe weniger Aushub erfordert.

5. Gibt es noch weitere informationen die benötigt werden?



Schnittabbildung



hier der erste Schnitt



zweiter schnitt



zweiter schnitt



Keller



Für diese Höhenänderung fallen mir nur zwei Gründe ein:

a)Wasser
Beim Bau ergab sich ein höherer GWS wie im Plan angenommen

b) Geld
30 cm weniger Kellerhöhe spart Geld und Bauzeit.

Wurden die Türen für diese Höhe gefertigt oder nachträglich eingekürzt (sieht man an der Lage des Schlosses)?



Kellerhöhe



Hallo Herr Böttcher,
schon mal vielen Dank für Ihre erste Einschätzung.

zu a:
halte ich für Denkbar, da der Kellerboden bei starkem regen schon mal Feuchte Stellen aufweist

zu b:
bin ich überfragt.

Ich habe hier beispielhaft ein Foto einer Tür hochgeladen. Ich kann aber nciht sagen ob diese noch original ist.

Es gibt eine Stelle im Keller welche tiefer ist, dort führt ein altes Abwasserrohr in den Boden.

Ich habe gerade einige weitere Fotos gemacht und bei Photobucket hochgeladen eventuell helfen diese Ihnen bei der Einschätzung weiter.

http://s1344.photobucket.com/user/Heesters/library/Keller



Tiefste Stelle



Dies ist das Foto der erwähnten tiefsten Stelle. Der Boden des Lochs ist irgendein Beton und die Tiefe etwas über 30 cm. Bild ist leider etwas unscharf.



Die Deckenhöhe



wird doch im Plan von OKF nach OKF dargestellt und nicht als lichte Raumhöhe.



Oberkante?



Das mit der Oberkante ist wohl durch das x gekennzeichnet wenn ich das richtig verstehe. Die Decke Keller -Erdgeschoss ist etwa 25 cm stark. Das hab ich mal bei einer rohrdurchführung gemessen. Damit wäre man dann wieder bei den 1,85 m der Türen.

Das würde ins Bild passen. Aber sehe ich das richtig, dass 2m Wunschhöhe schwierig werden wird?

Wie kritisch ist es eigentlich, wenn man nur im Aufstellbereich der Puffer so tief gehen würde? Kann man dazu etwas abschätzen?



Keller



Stimmt, Olaf.
Ich war zu Faul mir die Zeichnung anzusehen und habe dem Fragesteller geglaubt.
Die Anzahl der Treppenstufen, die Lage der Bänder und Schlösser an den Türen beweisen das der Keller so geplant und gebaut wurde. Grundwasser gibt es in unmittelbarer Tiefe nicht, wie der Revisionsschacht zeigt.
Tieferlegen geht aber nur abschnittsweise. Das ist teuer und aufwändig. Wäre es nicht besser die Heizungsanlage und deren Komponenten anzupassen?



Wie geht es weiter



Es geht aktuell genau darum zu klären. In welche Richtung die Überlegungen am wirtschaftlichsten zu richten sind. Wenn dann raus kommt, das kleinere Tanks oder ein kellergeschweister die sinnigste Lösung sind wäre das ja auch Super.

Das ganze zeigt wieder mal der Teufel steckt im Detail aber wer fragt dem kann geholfen werden.