Feuchter Bruchsteinkeller

05.10.2009


Hallo,
ich habe bereits viele Beiträge zu den feuchten Kellern gelesen. Aber das fand ich alles nicht zu treffend oder wo laufen sie...!
Ich habe vor vier Jahren ein Haus gekauft was 1901 erbaut worden ist. Das Haus ist teilweise Massiv dort befindet sich auch der Keller und teilweise Fachwerk.
Nun zum Keller dieser ist aus Bruchstein, teilweise Verputzt. Auf dem Boden sind große Platten mit Lehmfugen und Ablauffugen. Unter den Platten am Rand befindet sich ein Rinne, wenn es draussen Regnet läuft dort der Bach durchs Haus. Auch teilweise aus anderen Fugen tritt Wasser aus. Wir wollen den Keller trockenlegen. Da wir auch im EG besonders über den Keller Modergeruch haben. Aber das scheint nicht so einfach zu sein, wie ich bereits gelesen habe. Die Feuchtigkeit an den Wänden ist 100% auch ein Speere zum EG gibt es nicht wirklich. Das Haus steht leicht am Hang, die Straße Oberhalb des Hauses liegt ca. 150cm über den Keller und die hintere Straße ca. 150cm unterhalb.
Würde mich freuen, falls mir dort jemand Rat geben könnte.
Gruß Kreißel



Feuchter Keller



Ohne genaue Kenntnis der Situation vor Ort sind konkrete Vorschläge nicht machbar.

Grundsätzlich würde ich erst mal versuchen, den Ablauf des Oberflächenwassers hangaufwärts zu untersuchen.
Dann kann man über Möglichkeiten nachdenken, dieses Wasser (falls es ein Problem darstellt) vom Haus und damit vom Keller fernzuhalten.

Was den Modergeruch betrifft:
Das muß nicht unbedingt mit dem eindringenden Wasser im Keller zusammenhängen.
Auch hier gilt, sich die bauliche Situation zwischen Keller und EG genau anzuschauen und dann nach Möglichkeiten einer besseren thermischen und räumlichen Trennung zu suchen.
Ein weiterer Untersuchungsschwerpunkt ist der Sockelbereich, auch hier gilt anschauen, untersuchen, Schlußfolgerungen ziehen.
Wenn Sie ein paar Fotos der betreffenden Stellen zeigen, können wir vielleicht etwas konkreter werden.

Alleinseligmachende Wahrheiten, Methoden und Verfahren gibt es in dem Metier nicht.
Jeder Fall ist anders.

Viele Grüße



Modergeruch…



… entsteht nicht durch Feuchte mineralische Baustoffe sondern durch „vermodernde“ organische Stoffe.
Holz, Pappe, Textilien usw. Sollte so etwas in Ihrem Keller lagern, eventuell noch Holzvertäfelungen an den Wänden sein, schmeißen Sie dieses aus dem Keller, Lüften diesen gut durch. Das Geruchsproblem wird sich dann erledigen.



Modergeruch



das mit den Baustoffen mag sein, weil wie bereits beschrieben ist keine Horizontal zu ersehen. Da die Balkenlage im Mauerwerk bzw auf dem Mauerwerk. Das die Anfangen zu gammeln ist wohl schon klar. Nur wie löse ich das Problem. Auch das Oberwasser stellt wohl nach reiflicher Überlegung ein Problem da. Wie bekomme ich dieses weg? Und wie kann ich ein Horizontalspeere nachträglich einbauen? Geht das überhaup?
Gruß Kreipel





Hallo
Was mir gerade auffällt ist das Fenster, ob das Einfluß auf den Geruch hat weis ich nicht, ist aber denkbar.

Das mit der Rinne ist bei unserem Haus auch so gelöst und macht keine Probleme.
Ist das Erdreich über der Bruchsteinmauer aufgeschüttet worden zB um die Straße zu bauen dann könnte da Teil des Problemes sein, geht Teer direkt bis an die Wand?

Bei und war mal auf der entgegengeseutzten Seite einer solchen Bruchsteinwand (die Verputzt ist) in der trockenen Scheune ein gestampfter Lehmboden durch ne LKW Plane versiegelt worden, jedes Jahr im Sommer hatte ich immer mehr Feuchtigkeit in dieser Wand vor allen bei Hitze, nach entfernen der Plane hat sich das binnen eines Jahres völlig normalisiert, Ursache war wohl das Feuchtigkeit nicht mehr nach oben abdampfen konnte.
Vielleicht liegt ja auch bei dir nur ein kleines Problem vor, drücke die Daumen
Hartmut




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