Feuchter Keller

17.05.2009



Hallo
ich folgendes Problem. Mein Haus ist Bj 1920 und Teil unterkellert. Wir haben im Boden einige Risse aus den Wasser tritt , die Wände dürften auch feucht sein. Wenn es draussen stark und lange regnet muss ich das Wasser im Keller abpumpen. Kann mir jemand eine Tip geben was ich tun kann, bin für alles Dankbar.....

Gruss Stefan



Da der Schwarzwald nicht soo flach ist...



...wie meine ursprüngliche Heimat, nehme ich an du wohnst am Hang...und kommt da das Wasser, wirds bei dir immer nasser...?!

Spaß beiseite, eine etwas genauere Beschreibung wäre hilfreich...

Was für ein Mauerwerk / Boden?
Risse nur im Kellerboden oder auch im nichtunterkellerten EG?
Sind die Wände nun feucht oder nicht? (Das kann man fühlen, oder?)
Bist du sicher dass das Wasser vom Regen kommt? Und nicht durch eine undichte Wasser- oder Abwasserleitung?
Läuft ein Quell unterm Haus durch?

Gruss, Boris



Wasser im Keller



Das Haus steht nicht am Hang , die Risse sind im unterkellerten Teil. Wände sind etwas feucht .

Ich habe an der einen Seite am Haus eine defekt Regenrinne von ca. 11 m am Dach .
Eine Quelle läuft nicht unter dem Haus.
Der Boden müsste Beton sein habe an einer Stelle ein Loch für ne Tauchpumpe gemacht.
Gruss Stefan



Hallo Stefan,



was ist denn unter dem Loch was du gemacht hast?

Steht dein Haus in einer Art Senke, d.h. das Regenwasser läuft zu dir?

Wenn das gesamte Regenwasser(defekte Rinne) an einer Seite direkt neben der
Hauswand runterläuft, hätten wir schonmal einen Teil des Problems....

Gruß, Boris



Feuchter Keller



Das sieht nach kurzzeitig drückendem Wasser aus, hervorgerufen durch anströmendes Oberflächenwasser, das bei Starkregen in die ehemalige Baugrube läuft. Wenn der gewachsene Boden bindig, also wenig wasserdurchlässig ist, staut sich das Wasser im unteren Bereich des Kieses, mit dem Baugruben i.d.R. verfüllt werden.
Komisch ist, das dieser Fall erst seit einigen Jahren auftritt. Das deutet auf bauliche Veränderungen im Umfeld.
Das anströmende Wasser kann auch aus der undichten Grundleitung kommen.
Das würde ich als Erstes abprüfen.
Wenn die Entwässerung in Ordnung ist, bleibt nur ein Pumpensumpf bis unterhalb der Fundamentsohle und pumpen oder der Einbau einer Dränung.
Abpumpen ist billiger, kann aber langfristig der Standsicherheit des Gebäudes schaden.
Eine Dränung ist aufwendig zu bauen, bedarf der Wartung und ist nichts für Laien. Langfristig gesehen ist sie aber die bessere Lösung.

Viele Grüße



Langfristige Lösung...



Um eine solche zu finden muss das Objekt vorort begutachtet werden um eine kostegünstige und dem Objekt angepasste Sanierung zu finden.

Bei Bedarf können Sie mich über die im Forum hinterlegte E-Mail Adresse kontaktieren.


mit machbaren Grüßen



Hallo



vielen dank für die Zahlreichen Antworten. Sie meinten ich solle die Grundleitung kontrollieren ist das die Leitung in der das wasser des daches einfliesst ? Ich habe das Haus erst seit 2 Jahren und kann nicht sagen wie lange der Keller schon Wasser hat.



Feuchter Keller



Hallo,
zusätzlich zu den bereits gegebenen Tips anderer Leser des Forums wollte ich fragen : Haben Sie schon mal was von Xypex gehört? Ich saniere Kellerräume nur noch mit der Xypexproduktfamilie. Dabei handelt es sich um die Bildung wasserunlöslicher Kalkkristalle, die das Bauwerk durchwachsen und so lange das Gebäude steht dieses abdichtet. Xypex geht auch bei Mauerwerk (nicht nur Beton ) und benötigt keinen Sanierputz , ein Zementputz reicht, bei Betonbodenplatten kommt natürlich kein Putz drauf. Auch der drückende Lastfall ist kein Problem. Mit Xypex wird eine weiße Wanne hergestellt. Die Kosten bleiben überschaubar , da die Oberfläche ja gleich bleibt , nicht wie bei Injektagen , wo der Bauherr auch mal Pech haben kann , wenn ein größerer Hohlraum gefunden und vollgepreßt wird. Bei Fragen bitte melden!
Mfg Frank Tabatt
www.bau-sanierung-tabatt.de