Feuchter Keller in Reihenfachwerkhaus

18.11.2008



Hallo allerseits,

unser Fachwerkhaus ist ein total kleines und schmales Reihenfachwerkhaus, rechts und links befindet sich ebenfalls ein Haus. Zur Strasse hin einen total schmalen Bürgersteig und hinter dem Haus befindet sich ein Minihof, rings herum sind weitere Häuser.

Durch den Ort fließt ein Flüsslein und das Grundwasser ist "zu hoch", so dass die Feuchtigkeit insbesondere bei Regen in der Wand hochsteigt. Die Fotos von der Feuchtigkeit, Ausblühungen+Pilz oder was auch immer, die ich hier reingestellt habe, sind allesamt vom Keller.

Kann man diesen Keller irgendwie trockenlegen? Eine Drainage rings ums Haus geht wegen der angrenzenden anderen Häuser nicht. Und die seitlichen Mauern des Hauses sind ja mit den Nachbarhausmauern verbunden...

Ich sehe da einfach nur schwarz, dass das nicht geht und immer so feucht und eklig bleibt...

lg Nicole





Hallo,

eine gewisse Möglichkeit besteht eventuell darin, die Kellerwände von innen zu schlämmen (Aida Kiesol von Remmers)
Das hat aber auch seine nachteile: jeder Nagel in der Wand unterbricht die Dichtung !
Außerdem müssen Lüften auf Teufel komm raus, im Zweifel mit einem bis ins DG durchgesteckten Abluftrohr.

Grüße vom Niederrhein



Vielen Dank für die Antwort



Hallo,

warum muss man soviel lüften, ist das ein gesundheitsschädliches VErfahren?

lg nicole



Hallo



Ich würde die Wände nicht sperren sonst holt man sich das
Wasser eine Etage höher in´s Haus.
Außerdem soll man nich Symptome behandeln sondern die Ursachen.
Ich gehe mal davon aus daß der Boden nur mit Ziegeln ausgelegt
ist und daher ebenfalls nicht dicht.
Man könnte es in den Wänden mit Druckinjektagen versuchen und die Feuchte kann dann immernoch über den Boden entweichen.
Der Keller wäre dann immer noch nicht trocken aber wenigstens
die Wände und die Luftfeuchte geht halt nur, wie oben geschrieben, über gutes Lüften weg.





Nein, das schlämmen ist in Ordnung, es wird alles gebunden und ist rein mineralisch. Lüften ist nötig, um Feuchtigkeit rauszuschaffen.

Grüße



Ich kann mir nicht helfen,



aber ich meine jemand müsste sich das vor Ort ansehen. Wie sehen denn die Nachbarkeller aus?



Ich kann mir nicht helfen,



aber ich meine jemand müsste sich das vor Ort ansehen. Wie sehen denn die Nachbarkeller aus?



Kellerabdichtung



Tach in die Runde,
muß hier leider widersprechen.

Das Aufbringen einer mineral. Abdichtung, meinetwegen in vier Lagen wird das Problem noch verschärfen. Die Kellerwände sind Kalt, die Abdichtung tut das was sie soll. Sie sperrt, in beide Richtungen. Luftfeuchte wird in rauen Mengen an der Innenabdichtung Kondensieren und den Keller in ein wahres Feuchtbiotop verwandelt. So sehr ich die Produkte der Firma Remmers schätze, hier ist Schluss.
Die Druckinjektage bringt hier ebenfalls nichts. Wenn müsste eine Schleierabdichtung vor die Wand injiziert werden. Das setzt aber vorraus das der Boden mit gemacht wird. Quasi eine komplette Wanne erstellt wird. Geht aber nur wen es einen Massivboden im Keller gibt. Die Kosten sind hier nicht ganz ohne.
Außerdem wäre noch zu klären was mit der Nachbarbebauung ist. Eventuell drückt es das Wasser dann nämlich zu den angrenzenden Kellerwänden wieder herrein. Und das unter Umständen heftiger als es jetzt der Fall ist.

viele Grüße



feuchter keller



hallo ich kann herrn schröter nur zustimmen eine abdichtung vom innen ist absolut schädlich für ein fachwerkhaus, wenn dann solten sie den keller mit kalkschlämmen oder mit einem leichen Sand Kalk gemisch einen sogenanten Opferputz Verputzen , ok das bedeutet zwar das sie ab und zu den Putz erneuern müssen aber genau so hat man es im mittelalter gemacht. der putz reguliert die feuchte im keller und im Mauerwerk und schützt durch seine Zusammensetzung vor schimmel, grüße u.d.



Ich kann dem auch nicht zustimmen. Zuerst sollte geprüft werden warum der Keller feucht ist



Bei Regen steigt die Luftfeuchte an und es wird auch kühler!
Dadurch entsteht auch oft Tauwasser.
Es wäre angebracht, wenn sich diese Leute die meinen etwas davon zu verstehen auch mit solchen Aussagen wie: Innenabdichtung geht nicht, oder nicht richtig, und dann ist mit Problemen zu rechnen usw. einfach etwas raushalten.
Auch zum Thema lüften, bitte dann ganz konkret - wie denn!
Mit Teufel komm raus, ist es sicher nicht getan. Siehe dazu auch das Bild. Luftfeuchte sehr hoch und warm war es auch noch, somit Tauwasser ohne Ende!
Es wird immer nur verworrener.
Die wichtigste Frage ist doch erstmal, wie hoch steht das Wasser im Keller?
Oder sind nur die Wände feucht?



Sehr geehrter Herr Kollege



Bromm.
Ich darf mich dann mal explizit angesprochen fühlen und will Ihnen daher auch direkt Antworten.
Sie Schreiben das bei Regen die Luftfeuchte ansteigt und es Kühler wird.
Soweit richtig.
Von nun an wird es aber etwas Nebulös und verwirrend für Mich!
Wenn sich die Luft abkühlt ist zwar die relative Luftfeuchte höher, der absolute Feuchtegehalt jedoch geringer. Und da kühlere Luft auf kalten Keller- Innenwänden nun mal dazu neigt weniger zu Kondensieren als Warme Luft kann ich Ihnen hier nicht mehr folgen?
Nichts desto trotz ist Kellerfeuchte aufgrund von Kondensatausfall natürlich ein Problem bei falschem Lüften, worauf Herr Beckmann mit seinem Beitrag ja schon hinwies.

Das Sie aber hingehen und 90% der hier erläuterten Feuchteschäden, selbst bei Grundwasserproblemen mit einem Beitrag über Kondensation beantworten zeugt doch eher von einer etwas eingeschränkten Sichtweise.

Zur Innenwandabdichtung, freilich funktioniert die.
Nur eben nicht wenn NUR eine Schlämme aufgebracht wird(siehe Ihre Beiträge über Kondensation).
Hier wird noch ein Putz benötigt der die auf der Sperre anfallende Kondensatfeuchte aufnimmt.
Klimatisierend wirkt und diese Feuchtigkeit ausdiffundieren lässt.
Ansonsten stehen innerhalb weniger Tage Pfützen im Keller!!

Wenn die Ausführung der Abdichtung dann so ist, können Sie sich anschließend mit Ihrem Beitrag zum verstärkten Lüften hinten dran hängen?!

gruß



Liebe Fachwerkfreunde



mensch, vielen Dank für die vielen Antworten! Cool, auch wenn die Problemlösung nicht cool erscheint..

Also, ich hatte letztens mein Hygrometer dabei, die Luftfeuchtigkeit ist in ungelüftetem Zustand unter 65%, der Raum an sich ist nicht zu feucht (zumindest nicht in der Heizperiode, wie es im Sommer ist, weiss ich nicht..), es ist "nur" das Wasser, das die Mauern hochsteigt (und das Problem reicht ja...), Feuchtigkeitsschäden sind bis zu einem Bereich von unten bis zu meinem Oberschenkel, also ca. Mitte Oberschenkel...

Meine Mutter hatte schon einige Fachleute da (aber nicht den Denkmalpfleger, der Bauing. ist und sich mit diesen Häusern besonders gut auskennt) und die meinten wohl, dass da nichts geht...

Wie es in den Nachbarhäusern aussieht, wüßte ich auch gerne, muss ich mal zukünftig in Erfahrung bringen. Der Boden im Keller sieht aus wie Beton einerseits (aber ich weiss nicht, ob das sein kann, da das Haus ca. 400 Jahre alt ist) und ist andererseits gefließt (alte Fliesen). An den Fliesen sind keinerlei Schäden zu sehen, die Feuchtigkeit zeigt sich da, wo keine Fliesen sind.

Irgendein Fachmann sagte auch mal, wenn man da irgendwas abdichtet, hat man die Feuchtigkeit anschließend irgendwo höher im Haus..

Naja, ehrlich gesagt denke ich, dass das Haus NICHTS wert ist, nicht sanierungsfähig und NICHT zu verkaufen...

Irgendwie hänge ich ja auch an dem Haus, aber ich finde es auch eklig...

lg Nicole





Also zwischen obiger Erläuterung und den letzten Ausführungen liegen Welten Nicole!

Luftfeuchtigkeit von 65% in einem ungelüfteten Keller und das von Ihnen nunmehr geschilderte Schadensbild legt ehre den verdacht nahe das hier in den Sommermonaten schlecht bzw. falsch gelüftet wurde!?

Wohlgemerkt, nach den letzten Ausführungen, nicht vorher!!

gruß



Lüften ist selbstredend kein Thema



entscheidend ist, dass das Wasser die Mauern hochsteigt und die FRage, ob man das irgendwie abstellen kann, damit das Haus nicht irgendwann mal zusammenbricht und auch das Klima darinnen besser wird!

lg





Das Problem für eine nachträgliche HZ-Sperre in einem Fachwerkhaus sind die Hölzer der Konstruktion!
Eine Innenabdichtung mit Horizontalsperre scheidet hier aus. Das Holz unter der Abdichtung würde verfaulen und es kommt dann in der Tat zum Totalverlust!

Entweder von innen eine Außenabdichtung oder alles so lassen und darauf achten das die Feuchtigkeit schnell ausdiffundiere kann. Lüftendfeuchter zur Unterstützung würde hier Sinn machen.

Für ein Sanierungkonzept sollte man alle objektspezifischen Gegebenheiten kennen.
In einem solchen Forum hier sind lediglich Denkanstöße möglich.

gruß



Hallo Jens



ist mir schon klar, dass ihr keine Ferndiagnose+Lösung erstellen könnt!

Was sind das für Entfeuchter? Werden die irgendwie in die Wand eingebracht oder nur davor gestellt? Und wie funktionieren die?

lg Nicole



Feuchter Keller



Ob die Durchfeuchtung im unteren Wandbereich durch Kondensation, kapillare Feuchte, Salz oder Kombinationen davon herrührt, kann man nur vor Ort durch Messung feststellen.
Alles Andere ist Spekulation.

Ich helfe mir vor Ort in solchen Fällen erst mal mit einer primitiven Messmethode selber:

Ich bohre 2 Löcher im Abstand von c. 10 cm und messe aller 5 cm Bohrtiefe die Leitfähigkeit mit 2 Messsonden meines Protimeters ( um Hinweisen vorzubeugen: ich warte nach dem Bohren ca. 3 min).
Der 8 mm- Bohrer ist ca. 30 cm lang, damit komme ich auf jeden Fall bis zur Wandmitte.
Als Ergebnis erhalte ich eine qualitative Einschätzung über die Leitfähigkeit und damit in etwa der Wasserverteilung in der Wand.
Fallen die Werte ab, je tiefer die Löcher: Kondens- oder/und hygrische Feuchte
Steigen sie bis zur Mitte: kapillare Feuchte
Steigen Sie weiter von innen nach außen: Feuchte kommt von außen
Zur Sicherheit setze ich noch weitere Bohrlochpaare als Raster übereinander, wenn mir eine Messebene nicht ausreicht.
Damit und der Einschätzung der örtlichen Situation kann ich dann erste Schlüsse ziehen.
Für die Erarbeitung einer Sanierungskonzeptiion ist das natürlich zu primitiv, dann sollte eine qualifizierte Untersuchung folgen.

Viele Grüße



feuchte Wände und immer noch keine Hilfe



würde vorschlagen sie messen die Feuchte nach der Darrmethode oder durch Karbitdruckgefäße. Danach wissen Sie woran sie sind und was zu tun ist. Eine vor Ort Besichtigung ist unumgänglich.
Wünsche ihnen viel Erfolg

Michael Michler





@mauertrocknung- michler
Wie lässt sich aus der Feuchtegehaltmessung das Sanierungskonzept/-Technik rückschließen??

Wissbegierige Grüße



feuchter keller



durch jahrzehntelanger Erfahrung und zahlreiche trockengelegte Keller und Häuser. Nicht durch lange unnütze Debatten.

Wünsche viel Spass beim Diskutieren.

Übrigens: Wer heilt hat recht

Michael Michler





"Wer heilt hat recht"
Wunderheiler?
Handaufleger?
Regentrommler?
Was machen Sie denn Beruflich?
Außer Messungen zur Bestimmung der Feuchtemassenanteile in einem Baustoff.
Welche Qualifikation haben Sie?
Wie groß sind denn die Teile die Sie aus dem Keller herausschneiden in Folie packen und ins Labor schicken?
Was kostet so was?
Überhaupt schon mal gemacht?
Was sagt das Ergebnis aus?
Das der Keller feucht ist weis ja der Besitzer bereits.
Was können Sie Ihm also nach der Messung, die er ja bezahlen muß, neues an Informationen bieten?

immer wissbegierigere Grüße



geschwafel



wir sollten uns auf das wesentliche beschränken dem Kunden zu helfen
also lassen wir das diskutieren und helfen wir

michael michler





schon klar, mit elektrophys.....Vogelhäuschen an der Decke des feuchten Kellers?!

Hier lieg ich sicher auch wieder richtig, nicht war?



Sehr geehrter Herr Schröters, ich tu mir schwer, aber es gibt so einige Gesetze die auch für Sie gelten - sollten



Sie geben sich ja sehr viel Mühe, um den anderen Menschen zu helfen.
Aber ob dies auch immer hilfreich ist??
Zunächst einmal zu Ihrer Aussage:
"Von nun an wird es aber etwas Nebulös und verwirrend für Mich!
Wenn sich die Luft abkühlt ist zwar die relative Luftfeuchte höher, der absolute Feuchtegehalt jedoch geringer. Und da kühlere Luft auf kalten Keller- Innenwänden nun mal dazu neigt weniger zu Kondensieren als Warme Luft kann ich Ihnen hier nicht mehr folgen?".

Dass es für Sie nebulös wird - glaube ich Ihnen sofort.
Sie bringen hier einiges durcheinander!
Wenn es regnet, so behaupte ich, steigt auch die Feuchte in der Luft an. Das hat noch nichts mit relativer Feuchte zu tun, sondern ausschließlich damit, weil eben mehr Feuchte dazukommt.
Und weiter, was meinen Sie denn hier ableiten zu können, dass eine kühlere Luft...weniger kondensiert als...
Hier geht es doch nur darum, und das ist Physik ...ob der Taupunkt erreicht wird. Nur darum...
.
Und eine große Bitte, geben Sie sich etwas bescheidener in der Bewertung der hier Beteiligten. Es steht - so denke ich, Ihnen nicht zu, danach zu fragen was er (der Mitschreiber) für eine Ausbildung hat. Dies ist untere Schublade.
Schreiben Sie doch was Ihnen nicht passt, verbessern Sie, wenn Sie glauben es besser zu wissen, geben Sie Ihren Kommentar dazu ab, aber bitte mit Stil.
.
Und nur weil Sie schreiben: natürlich geht eine Innenabdichtung, heißt dies noch lange nicht, dass dies richtig ist.
Da will ich Sie in die gleiche Ecke stellen, als die Zauberkasterlvertreter, denn die sagen auch immer - das geht schon... bleiben aber doch oft auf der Strecke.
Ich würde Sie also bitten, nur sachlich zu bleiben.
Dass Sie mit meinen Aussagen nicht immer einverstanden sind, kann ich auch akzeptieren.
Aber darf ich Sie darauf aufmerksam machen, es gibt einen Fachverband - unter anderem auch den DHBV. Dort können Sie sich um eine Mitgliedschaft bewerben. Hier haben Sie auch die Möglichkeit mit Kollegen über den Sinn und Unsinn von Maßnahmen zu diskutieren.
Hier haben Sie auch die Möglichkeit, sich als Sachverständiger einzubringen. Vorausgesetzt Sie schaffen die Voraussetzungen.
Ansonsten bitte ich Sie darüber nachzudenken, ob nicht manchmal weniger auch mehr sein kann.
Damit beschließe ich meinerseits diese Diskussion an dieser Stelle.
Sie können sich gerne mit mir weiter auseinandersetzen, aber bitte an meine email.
Denn hier war nicht gefragt, wie Tauwasser entsteht, sondern wie der Keller trockener werden kann.
Noch einen schönen Abend.
.
Womit ich nicht sagen will, dass ich Herrn Michler zustimme!





Sehr geehrter Herr Bromm,
sicher haben Sie Verständnis dafür das ich obige Zeilen nicht völlig unkommentiert hier stehen lassen kann. Beruhen sie doch ganz offensichtlich auf Missverständnissen. Was wiederum so selten hier nicht ist da es sich um ein Forum handelt in dem die Fakten immer erst zögerlich sukzessive nach der Frage eintrudeln. Fehler als Vorprogrammiert.
Nun etwas zu Ihren Ausführungen.

Sie schreiben richtiger weise
"Und nur weil Sie schreiben: natürlich geht eine Innenabdichtung, heißt dies noch lange nicht, dass dies richtig ist."
Wenn Sie aufmerksam Lesen werden Sie feststellen das ich sagte eine Innenabdichtung Funktioniert. Ich sagte aber auch das sie Sie nicht für einen Fachwerkkeller geeignet ist und in diesem Fall nicht Funktioniert.
Insofern sollten Sie mich bitte korrekt wiedergeben.

Dennoch will ich einen Teil Ihrer Kritik annehmen und gelobe Besserung.

Allerding müßen Sie mir nachsehen das ich etwas schroff reagiere wenn sich hier alle Teilnehmer bemüht hatten konstruktive Vorschläge zum machen, es sich ausgerechnet ein Vertreter der elektrophysikalischen Trocknungsmethode(von der wir beide Wissen wie sie Funktioniert, bzw.nicht Funktioniert) anmaßt mit den Worten zu beginnen"feuchte Wände und immer noch keine Hilfe" um nachfolgend eine Massenfeuchtemessung nach Darr zu avancieren.
Wo liegt hier die Hilfe für den Fragesteller und der Respekt vor denen die sich vorher bemüht hatten?

In diesem Sinne darf ich also enden und Ihnen ebenfalls einen angenehmen Abend wünschen.

MfG



Wie lange halten Dichtungsschlämmen auf mit Feuchte und Salz belasteten Mauerwerk?



Eine relativ dünne Schlämme geht dann sehr schnell kaputt!
Siehe dazu das Bild. Diese Arbeit wurde von einem Fachbetrieb vor einem halben Jahr ausgeführt!
Gute Schlämme von gutem Hersteller und trotzdem ungeeignet.
.
Schlämmen sind nicht so dicht wie gewünscht.
Es gibt auch einen gewissen Widerspruch: entweder sehr dick - dann evtl. dichter, aber dann ist die Haftzugfestigkeit zu schwach. Denn der alte relativ weiche Ziegel kann diese Festigkeit nicht aufnehmen.
Oder es wird dünner gearbeitet, dann ergeben sich logischerweise Fehlstellen und lassen Feuchte durch. Damit lagern sich schnell Salze an, denn es verdunstet ja nur das Wasser und nicht das Salz. Nun kommt es beim nächsten trocknen zu einer Volumenzuname durch Kristallisation. Es entsteht ein Sprengdruck der ungefähr 5-10-mal so hoch ist - wie wenn aus Wasser Eis wird! Das halten diese Schlämmen dann nicht lange aus.
.
@ Sehr geehrter Herr Beckmann, und ob dann noch ein Nagel das ganze undicht macht???



Feuchter Keller im Reihenfachwerkhaus



Hallo,
zusätzlich zu den bereits gegebenen Tips anderer Leser des Forums wollte ich fragen : Besteht das problem noch ?Wenn ja , haben Sie schon mal was von Xypex gehört? Ich saniere Kellerräume nur noch mit der Xypexproduktfamilie. Dabei handelt es sich um die Bildung wasserunlöslicher Kalkkristalle, die das Bauwerk durchwachsen und so lange das Gebäude steht dieses abdichtet. Xypex geht auch bei Mauerwerk (nicht nur Beton ) und benötigt keinen Sanierputz , ein Zementputz reicht, bei Betonbodenplatten kommt natürlich kein Putz drauf. Auch der drückende Lastfall ist kein Problem. Mit Xypex wird eine weiße Wanne hergestellt, besondes von Vorteil ist es , wenn durch Überbauungen oder Straßen vor dem Haus keine Aufgrabung möglich ist . Die Kosten bleiben überschaubar , da die Oberfläche ja gleich bleibt , nicht wie bei Injektagen , wo der Bauherr auch mal Pech haben kann , wenn ein größerer Hohlraum gefunden und vollgepreßt wird. Bei Fragen bitte melden!
Mfg Frank Tabatt
www.bau-sanierung-tabatt.de



Wieso denn auf einmal mit "wasserunlöslichen Kalk-Kristallen" ja geht Ihr Zauberkasterl nicht mehr richtig?



Da ist doch ein Wiederspruch.
Lesen Sie bitte dazu erst
http://www.dhbv.de/index.php?reporeid=172
und schauen Sie sich auch die Filme vom NDR an.





Na da werden ja wieder ein paar Dinger aufgewärmt.
Keine Aufträge Herr Tabatt?


Grüße aus Schönebeck



Feuchter Keller



Danke ,
Auftragslage auch Dank Xypex sehr gut. Über diverse Trockenlegungsverfahren hatte ich in frühren Forenbeiträgen bereits bemerkt , das ich immer das geeignete Verfahren für den jeweiligen Lastfall auswähle und einsetze (wie Andere das machen kann ich nicht so gut beurteilen , da ich nicht ständig hinterherschnüffle).
Was ich immer ausschließen würde, wäre eine Kunststoffmatte antackern und putzen, wenn ich nichts gegen die eigentlichen Ursachen getan hätte.
Abschließend noch eine Bemerkung : Bitte die sinnlosen Balzspiele im Forum sein lassen und wirklich Ratsuchenden wertvolle Tipps geben - so war das Forum eigentlich mal angedacht!
Mfg Frank Tabatt



Wie gut, dass Sie um Jahre hintendran sind



Auch frûher kam von Ihnen nichts produktives!
Man merkt auch, dass Sie immer nur Ihre zweifelhaften Produkte anbieten wollen.
Lassen Sie es besser.



Wie gut, dass Sie um Jahre hintendran sind.



Auch frûher kam von Ihnen nichts produktives!
Man merkt auch, dass Sie immer nur Ihre zweifelhaften Produkte anbieten wollen.
Lassen Sie es besser.



Material Xyp......



Also ich sehe bei dem Produktdatenblatt auf Ihrer Internetseite eine Dichtschlämme, eine Grundierung mit verfestigenden Eigenschaften einen mineralischen Verpressmörtel und einen schnell härtenden Feinzementmörtel als Wasserstopper oder Montagemörtel.
Allesamt Produkte die hundertfach auf dem Markt und bekannt sind und nichts revolutionäres mit sich führen.

Ich bin zwar nicht wie Sie Herr Tabatt Dipl. Ing. bin mir aber sicher das die Materialien weder zum herstellen einer Negativabdichtung noch zum Herstellen einer "Weißen Wanne" im Druckwasserbereich tauglich sind und auch nicht aRdT sind. Siehe dazu DIN 18195, DafStb-Richtlinie und DBV Merkblätter.
Das Anwendungsgebiet Ihres Materials sehe ich höchstens als Hinterfeuchtungsschutz im Übergang einer KMB zum Sockelputz?!
Keines Falls aber zum Abdichten eines Mauerwerkes oder einer maroden Stahlbeton Wand oder Bodenplatte die mit dem Lastfall 6 beaufschlagt werden.

Viele Grüß
JHS