nun muss ich auch mal die Keller Frage stellen

06.02.2012



Das Haus ist teilunterkellert, Sandsteinfundament, Ziegel, alter Betonfußboden.
Der Keller ist an sich trocken, Es finden sich aber zwei Stellen, an denen je nach Grundwasserstand eine geringe Menge Wasser durch einen Riss austtrit (2-3 l / Tag).
Andere Quellen kommen m.E. nicht in Frage: ggw. gibt's keinen Niederschlag, der Boden ist gefroren und den Grundwasserstand kann man am Brunnen ablesen: er erreicht gerade ein Niveau etwas oberhalb der Kellersohle. Wenn das Grundwasser im Sommer fällt, passiert nichts, auch wenn es wie aus Eiumern schüttet.
Die eine Stelle liegt an der Außenwand ein paar cm über der Kellersohle, die andere Stelle ist quasi zentral unter dem Haus gelegen an der Kellertreppe. Die Wand an der Kellertreppe ist offenbar schon mit irgend etwas behandelt worden. Diese Wand ist insgesamt leicht feucht, was aber kein Drama ist.
Allerdings ist der Putz unwiderbringlich hin (Salzausblühungen).
Sicher besteht das Problem schon länger (das sagen einem jedenfalls die Füße der Kellerregale)

Die Damen des Hauses beschweren sich, dass sie 2-3 / Tag das Wasser wegwischen müssen.

Was kann man tun?

Dank und Gruß

Götz





Die Wasserführenden Risse kann man mit einem Wasserreativem PU Harz verpressen, das funktioniert auch sehr gut und wird auch bei Schäden an “Weißen Wannen” regelmäßig engesetzt.

Grüße



Drückendes Wasser



Desillusionierend aber wahr: man kann nichts tun.
Grund ist der, dass beim Verschließen des Risses sich eine andere Stelle auftun wird. Das Haus ist nämlich nicht nach dem Prinzip der "weißen Wanne" gebaut, also kommt drückendes Wasser immer wieder durch.
Wenn Sie gegen drückendes Wasser dichten wollen, wären unverhänismäßige Maßnahmen erforderlich.

Grüße vom dauerfeuchten Niederrhein





Der Keller ist an sich trocken, Es finden sich aber zwei Stellen, an denen je nach Grundwasserstand eine geringe Menge Wasser durch einen Riss austritt (2-3 l / Tag)

Nun, ich würde bei 2 bis 3 Liter Wasser die gelegentlich anfallen nicht von drückendem Wasser ausgehen, das dürfte bestenfalls zeitweise Aufstauend, und das auch nur ziemlich genau bis zur Höhe der Risse sein.
Wenn wie hier das Wasser in so geringen Mengen aus einem klar definierten Riss austritt werden sich nicht zwangsläufig neue Leckagen im Mauerwerk auf tun.
Der Grundwasserspiegel wird sich durch die 3 Liter je Tag nicht so gravierend verändern.

Wie gesagt der Bau steht ja nicht im Grundwasser und er ist an sich trocken.

Grüße



in der Tat,



das Problem ist begrenzt.

Der Keller hat seit je her -leider an anderer Stelle- eine Senke, wo die Hausfrau oder der Hausmann das Wasser abschöpfen soll.

Leider weiß das eintretende Wasser nicht so genau, wo die Senke ist.

Wenn man durch die PU Lösung die Sache ein wenig verbessern könnte, wäre schon viel gewonnen.

Ist das eine DIY Lösung oder braucht man ein Iso- oder sonstwie zertifizierte Ghost-buster Truppe? (der Mittelweg wäre mir sympatisch)

Beste Grüße

Götz





Eine ganze Truppe brauchen Sie hierfür nicht, da reicht ein Mann, eine Pumpe und etwas PU- Harz, je nach Mauerwerk auch vorne weg noch ein Schaumharz.

Das hier
ist zum Beispiel ein Injektionsharz für derartige Anwendungen.


Grüße
[pubimg 27943]