Das alte Leid und das neue

18.09.2008



Hallo

Habe mir vor 5Jahren ein Haus angeeignet. Nun wo fang Ich an??. Ich möchte Ihnen mein aktuellen Stand meines Hauses darstellen und suche noch nach allgemeinen Ideen die sie vielleicht schon verwirklicht haben.Das betrift Energie sparen Bausubstanz u.s.w. Danke im Vorraus.

Das Haus ist freistehend zwischen zwei Straßen und an der Südseite ist ein Schuppen angebracht. Des weiteren steht es im Hang und wurde zum Teil auf die Stützmauer gebaut.Der 1 Stock ist in Erdhöhe des Hanges und der Keller ist ebenerdig mit der Hang Unterseite. Der Keller besteht aus zwei mit 90 cm starken gemauerten Bruchstein Räumen die auch gleichzeitig das Fundament für das Fachwerk bilden.Zwichen den zwei Räumen liegt ein ebnso großer Raum der aufgeschütet und somit Erdnah dem Flurfussboden im EG dient.Die Wohnfläche beträgt ca 120m².Wie schon gesagt das EG liegt ca 2,00m zu einer Seite im Hang.Das Mauerwerk zu dieser Seite ist aus Backstein und Bimsstein.(Notwendige Trockenlegung und Dämmung ist im Erdbereich schon erfolgt,aufgrund von Wasserpfützen im EG :-)).Der 1 Stock ist somit auch das Dachgeschoss wo der Holzwurm sich aufgrund der Fischtenbalken schon zu schaffen gemacht hat.( !Chemiekeule angewand !) Die Innenwände sind so mit Rigips+Styropor gedämmt das keine zwei Dämmungen an einer Wand anliegen.

Die Böden

Im Erdgeschoss Küche Balken mit Holzplatten+Dämm-Schüttung
Wohnzimmer mit doppel T-Träger Bimssteingewölbe
Flur erdnah (keine Dämmung arsch kalt [Fliesen])

1.Stock: (Dachgeschoss) Lehmwickelboden Dielen !DasBeste!

Keller: Naturboden und gesteckter Schiefer

So nun noch zu den Außenwänden 3/4 sind einfach verputzt. das andere viertel ist ein Naturschieferfassade.
Das Dach besteht aus Kunstschiefer.
Fenster sind aus Kunststoff und doppelt verglast ebenso die beiden Eingangstüren.

Heizungsanlage aktuell Nachtspeicher

Geschichte: Das Haus wurde ca. um 1850 erbaut,ist nicht genau nachzuvollziehen. Dieser Teil besteht aus Eichenbalken und Lehmwänden. 1890 wurde der Dachstuhl gehoben in Kniehöhe.verwendetes Material leider Fischtenholz.1928 Anbau der anderen Haushälfte aus billigsten Materialien aber auch Fachwerk.und Erweiterung des Fundaments bzw Keller und errichten eines Schuppens und einer (Scheune) = nicht mehr existent.Arbeiten sind unbekannt.Ummauern des Fachwerks zum Teil mit Bimssteinen (?Bradschutz?)Ummauern des Schuppenfachwerks mit 30er Hohlblockwand freistehend?.1970 erneuern der Sanitär und Elektro Anlage und der Fenster (schöne einfach verglaste Fenster mit verschnörckelten Griffen gegen hässliche einfach verglaste Holzfenster getauscht) und Außenwände mit Zemment und Spitzputz versehen.

So wenn noch Fragen bestehen ich beantworte sie nur zu gerne.

Hoffe auf Anregungen ( Finanzen sind knapp wie bei den meisten)



Dämmen



Oberste Geschossdecke schon gedämmt? Ist sehr einfach und effektiv.

Gruss
stt



Antwort



Hmm

das mit dem dämmen lass ich lieber. DA ich festgestellt habe das die alten Böden die besten sind. Musste im Erdgeschoss aufgund von Feuchtigkeit die Böden erneuern sonst wären die heute noch drin.



normalerweise kein Problem



Klar, Fussboden ist bei mir sogar unterlüftet, aber wo ist das Problem bei der Geschossdecke? Tau bildet sich an der Dämmoberfläche und kann von da durch das (undichte, nehme ich an) Dach abziehen.

Sonstige Tipps:

Gesamtkonzept! Erst dämmen, dann neue Heizung, andersrum wird sie leicht überdimensioniert, das kostet unnötig, auch im Betrieb.

Geheimtip: Wolldeckenstreifen unten an die Türen genagelt, verhindert Zugluft.

Gutes Gelingen
stt