Feuchtigkeit im Keller

27.10.2009



Hallo,

ich habe ein Haus von 1903. Der Keller ist am Fundament zur Scheunenseite aus Sandstein und der Rest aus Backstein (innen) gemauert.

Irgendwer, lang vor, mir hat gemeint ca. 40cm aufschütten und eine Bodenplatte betonieren zu müssen...

Das Haus stand 10 Jahre leer und wurde von uns vor nem knappen Jahr "wiederbelebt" - da waren die Wände bis halb hoch ins EG feucht. Nach diversen Maßnahmen wie Brunnen wieder in Betrieb nehmen, Keller entrümpeln, Dreck (abgefallener Putz) raus, usw. sank der "Spiegel". Nun habe ich Stellenweise noch halb hoch die Feuchtigkeit in den Wänden. Meine letzte Maßnahme war ein Loch raus zu stemmen und in ungefährer "Tiefe" wie der "Urzustand" mal war eine Tauchpumpe rein hängen.

Wer hat Erfahrung damit gemacht? Reicht das um vorerst mal das Einfachste zu tun? Hat jemand noch eine Idee was ich noch tun könnte? (außer größere Aktionen die ich auf später verschieben werde)

Möchte erstmal andere Arbeiten hier im Haus erledigen bevor ich mich um den Keller kümmere - irgendwann soll er wieder auf das Niveau wie er mal geplant war...



die Bodenplatte



ist wohl im Keller als Estrich betoniert worden. Das steht bei Dir nicht so eindeutig da.

Als einfachste Maßnahme alle wasserführende "Ab"leitungen (Dachrinne, Schleusen, Drainagen) auf freien Abfluss und
Undichtigkeiten prüfen. Es wäre möglich, daß beim Auffüllen des Kellers eine alte Schleuse zugeschüttet wure oder das Baumwurzel eine alte Steinzeugschleuse "abdichten". Deshalb in vorhandenen Schächten nach unklaren Zuleitungen aus dem Haus suchen und die Herkunft feststellen. (Plan anlegen, ev. mit möglichen Höhen, hilft bei späteren Planunge).



die Bodenplatte [forum 127414]



Hmm, sieht mir eher wie ein normaler Beton aus - ist ziemlich viel Kies mit drin aber zu wenig für nen Schüttbeton...

Rinnen, Rohre usw. sind gecheckt (soweit möglich) und OK - nur die Sache mit den "Schleusen" werd ich mir mal ansehen!

Man(n) lernt doch nie aus!