Weißer Belag in Natursteinkeller

28.06.2005



Hallo, wir interessieren uns für ein Haus auf dem Land und haben schon ein bißchen "Blut geleckt". Aber nun tauchen natürlich immer wieder neue Fragen auf - sicher auch viele, die hier schon oft gestellt wurden, deshalb bitte ich schon mal um "Vorabvergebung". Was mich aktuell bewegt: Es handelt sich um ein (leider verputztes) Natursteinhaus mit einem ca. 8 qm großen Teilkeller, auch Naturstein, da natürlich unverputzt (herrlicher Anblick, leider sieht ihn keiner :-(). dieser Keller ist durch eine Bodenluke vom EG aus zu erreichen, die sich kaum öffnen ließ und seeeehr feucht (Wände, glitschige Holztreppe). Überall hatte sich ein weißer Belag gebildet (so wie feuchtes Mehl), leider auch an der Holzbalkendecke, die ja den Fußboden zum EG bildet. Es scheint uns offensichtlich zu sein, daß hier das Fehlen jeglicher Lüftung Hauptursache ist. Oder - was meint ihr? Schimmel kann es doch eigentlich nicht sein, der braucht doch Wärme und sieht schwarz aus?
Vielen dank für Eure Hilfe! LG, M.



das



mit der wärme ist relativ. jedenfalls ist es in einem Erdkeller auch nie richtig kalt. und schimmel gibts in vielen arten, schwarzschimmel ist nur eine.
dass ein keller ganz ohne lüftung gebaut wurde, kann ich mir nicht vorstellen, schauen sie doch mal genau außen, ob sie im boden ums haus nicht doch irgendwelche luken finde - möglicherweise zugestellt.
wo es so feucht ist, Holz ist und der schimmel ein zuhause hat, wachsen auch noch andere unangenehme gewächse - bevor sie eine entscheidung treffen, dringend das ganze mal mit einem fachmann anschauen.





ja, natürlich gibt es eine Öffnung, ein total zugestelltes Kellerfenster, das aber im Moment aber zusätzlich verstellt und offenbar völlig luftdicht verschlossen ist.

Mit einem Sachverständigen sind wir bereits verabredet, aber erst später, daher meine Frage hier. denn wenn es wirklich was richtig schlimmes ist, wäre es für unsere Entscheidung schon erheblich ...

ich wäre daher dankbar über weitere Erfahrungen u. Meinungen ... LG, M.



Wenn sie von einem auf allen Bauteilen angesiedelten Belag erzählen,



denke ich zumindest an Schwamm-Myzel. Was genau spielt dann fast keine Rolle - es ist sagenhaft zu feucht dort und das muß beseitigt werden. Riechen Sie doch mal an dem Zeug. Pilzgeruch - oder salziges Gebrösel? - die zweite Alternative. Möglicherweise sind Holzkonstruktionen in der Umgebung angegriffen, die wäre ja Voraussetzung für den Schwamm. In einem Beratungsfall haben schon Sägespäne von einer Werkbank als Nahrungsquelle genügt.



das klingt ja nicht gut



aber: was kann man dagegen tun?
Ich meine, daß es nicht nach Pilz roch (kann ich erst in ein paar Tagen überprüfen).





Es sollte auch im Sommer nicht zuviel gelüftet werden Im Winter dagegen ehre mehr.

Da im Sommer die Warme zum teil Feuchte Luft ihre Feuchtigkeit im kalten Keller abladen kann.

Im Winter ist der Keller dagegen etwas Wärmer als die Außentemperatur und kann die kältere Luft erwärmen und die Relative Luftfeuchtigkeit sinkt in der einströmmendne Luft und entzieht den Feuchten Kellerwänden die Feuchtigkeit.