Kellerbodenaufbau

13.05.2008



Hallo Miteinander
Ich habe ein älterse Haus gekauft und möchte im Keller einen Aufenthaltsraum unbeheizt einbauen.
Da es ein Naturkeller ist und ich einen Dielenboden oder etwas ähnliches Verlegen will suche ich einen Idee wie ich diesen Verlegen kann ohne ,dass ich den Kellerboden Betonieren oder einen Estrich mit zusätzlicher Flämmpappe aufbringen muß.
Wer kann mir weiterhelfen?
Vielen dank im voraus!



Keller



und Aufenthaltsraum: das sind Widersprüche in sich.
Dielen im Keller: nicht machbar.
Aufenthaltsraum im Keller: auch nicht machbar.

Also, was wollen Sie wirklich ?

Grüße vom Niederrhein



Kellerfußboden



Hallo Michael,
schon die Kombination "Naturkeller" und "Aufenthaltsraum" birgt Unvereinbares in sich, das nur mit erheblichem technischen Aufwand gelöst werden kann oder Nachteile in der Nutzung mit sich bringt.
Die Nachteile für einen Aufenthaltsraum sind:
- hohe Luftfeuchte und dadurch hohe Eigenfeuchte der Einrichtung,
- schlechte Belichtung und Belüftung,
- Gefahr von Kondenswassereintrag.
Das gilt erst recht für die Idee mit einer Dielung ohne darunter liegender Dampfsperre. Die Dielung wird sich auf eine so hohe Gleichgewichtsfeuchte einstellen, das ein Schutz vor Zerstörung nur mit massiver Chemie möglich ist.

Ohne Heizung in Kombination mit einer Zwangslüftung und/oder erhebliche baulliche Maßnahmen wie Innendämmung ist das nicht befriedigend lösbar.

Am besten sollte man solche Keller ihrem ursprünglichen Zweck entsprechend nutzen, als Weinkeller und Obst/Gemüselager.

Viele Grüße

p.s.
Was stört Dich eigentlich an einer Abdichtung gegen Bodenfeuchte und was ist eine "Flämmpappe"?



Ich schließe mich



meinen Vorrednern an. Ein Aufentahltsraum gehört nicht in einen Keller. In NRW ist dies schon baurechtlich nur mit erheblichen Klimmzügen möglich.





Hallo erstmal
Ich möcjte mich erstmal bedanken für die schnellen Antworten.
Ich möchte eigentlich eine Bar Einrichten im Keller.
Es sind ausreichend Belüftungsmöglichkeiten vorhanden( Fenster).
Eine Flämmpappe ist eine Bitumenabdichtung gegen die Feuchtigkeit.Sozusagen als Dampfsperre.Wobei ich diese Variante nicht Optimal finde.
Wenn ich das richtig sehe wenn ich eine Bar im Keller machen möchte wird mir nichts anderes ürig bleiben als den Kellerboden zu Betonieren.( oder lieg ich da falsch??)
Ich habe noch zwei Räume die ich als Naturboden belasse.
Drum der wunsch von mir eine kleine Bar im Keller.
Wenn noch jemand eine andere Idee haben sollte wäre ich ihm ser dankbar weil das Betonieren nur mit sehr viel Aufwand verbunden ist.
Danke!!!



Wie wäre



es mit Ziegelsteinen in einem Sandbett? Gemütlich wird so ein Raum aber nicht werden.



Fußbodenaufbau Keller



Hallo,

vielleicht schauen Sie bezüglich Ihres Kellerbodenaufbaues mal unter www.duofor.de.

Bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit gern zu Verfügung (Tel.: 030- 351 375 48 / 49).

Viel Erfolg weiterhin,

mit freundlichen Grüßen

Ihr DUOFOR - Team





Hallo Herr Radoczai,

ohne einen unverhältnismäßig großen Aufwand wird das nichts werden. Auch der Betonboden wird Ihnen nicht lange Freude bereiten. Das Wasser wird immer seinen Weg finden, sei es von Unten oder durch Kondensation an der Wand. Erst recht, wenn andere Kellerräume im Bereich "naturbelassen" bleiben.
Selbst mit Heizung oder Luftentfeuchter kommt früher als Sie glauben der "Muff" in Ihren Keller. Organische Stoffe wie Holz, Bezüge usw. gehören zu den ersten Dingen, die sich dem Feuchteausgleich anpassen werden, Boden und Wände werden folgen.
Ein wasserdichter Boden bringt Ihnen nicht besonders viel, wenn alle übrigen Randparameter nicht den Zustand "wasserdicht" aufweisen. "Wasserdicht" beginnt bei der Fundamentsohle.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer



Besser kein Holz an dieser Stelle,



da vergammeln selbst Tropenhölzer.

Wie wäre es mit einer kräftigen Schicht Liaver (Blähglas), darauf Klinker, Steinplatten o.ä.

Das wird Ihrem Keller gerecht und verhindert zumindest die aufsteigende Erdfeuchte im Bereich des Fußbodens. Mehr können Sie nur, wie schon geschrieben, mit hohem Aufwand erreichen. Wenn's das wert seien sollte, das I-Bausystem von Edmund Bromm scheint mir da geeignet.

Grüße

Thomas