Kelledeckendämmung




Hallo zusammen, nachdem ich nun mehrere Foren gelesen habe, bin ich immer noch nicht schlauer.
Also, wir habe ein altes Bruchsteinhaus mit einer 20-22 cm dicken Betondecke zwischen Keller und Erdgeschoß. Diese möchte ich dämmen. Nun stoße ich immer auf die Topdec DP3, welche mit 12 cm im Heizölraum sicherlich eine gute Figur machen wird, oder?
Anonsten ist der Keller allerdings nicht sehr hoch, wodurch ich auf Styrodur gestoßen bin. Da liest man aber zum einen "bloß nicht wegen Brandschutz" oder "Top für die Kellerdeckendämmung". Klarer Vortiel: deutlich weniger Verlust von Kopffreiheit - der Keller ist nämlich nicht wirklich hoch....

Fazit-Fragen:
a) 12cm Topdec im Heizölraum okay?
b) Styrodur: ja oder nein? Wenn ja, dann welches? Auch im Heizungsraum? Welche Dicke? Wenn ein: Alternative?

Ich möchte auf kleine Fall meinen Versicherungtsschutz verlieren, wenn ich etwas an die Decke klebe, was zwar gut wirkt, im Falle eines Brandes aber nicht zugelassen war.....

Danke für die Hilfe!
Tom



Kellerdeckendämmung



Bei knapper Deckenhöhe sind PUR/PIR-Dämmplatten eine bessere Alternative gegenüber XPS-Platten.
Der Dämmwert ist erheblich besser, ebenso Hitzebeständigkeit, tropft im Brandfall nicht ab etc.
Schaumglasplatten sind im Brandfall völlig unproblematisch aber schlechterer Lambda.

Andreas Teich



Kellerdeckendämmung



Danke für die Antwort. Was halten Sie denn von der BaseLine MG WLS 028 Fussboden- u. Kellerdeckendämmplatte ?
Welche pur/pir-Platten würden Sie empfehlen?
Vielen herzlichen Dank!



Kellerdecke



120 mm sind Dämmstoffoverkill.
Im Heizungsraum schon gar nicht, die Abwärme der Heizung erübrigt eine Dämmung.
Für die anderen Räume genügen Topdec- Platten 50 bzw. 60 mm stark.



Kellerdeckendämmung



Der Heizöllagerraum wird sicher gegenüber der Heiztechnik abgetrennt sein. Nur wenn er sehr kalt ist, zB weil der Keller teilweise über Gelände liegt, würde ich dick dämmen, dh 10 cm oder mehr, wenn's vom Platz her möglich ist.
Ansonsten von unten weniger und besser zusätzlich von oben dämmmen, da ansonsten am Randbereich die Wärmebrücken von der in die Steinwände eingreifenden Decke bleiben.

Miß die Raumtemperatur im Keller bei kalten Außentemperaturen und gib diese im U-Wert Rechner ein.

Andreas Teich



Kellerdämmung



Vielen Dank für die ganzen Antworten!
Der Heizöltankraum ist schweinekalt. Schätze aktuell 5°C. Wie muss der überhaupt belüftet sein? Im Moment steht da leider ein Fenster auf........

Von oben dämmen geht leider nicht, dann müßte ich den Blausteinboden raushauen udn den alten Holzfußboden. Aporpos Holzfußboden: gktb es eine Technik, die zwischen die Unterkonstruktionsbalken Dämmstoff einbläst?
Vielen herzlichen DAnk!
Tom



Boden dämmen



Heizöllagerraum muß Normalerweise entlüftet werden können- das ist aber zuverlässiger und energiesparender mit einem kleinen Ventilator machbar, der entweder nur bei Bedarf oder zeitgesteuert läuft.
Desweiteren muß der ggf mit Schaum gelöscht werden können- das kann aber eine von außen zugängliche, verschließbare Öffnung sein.

Das Fenster kann dann geschlossen und gut gedämmt werden, was alleine schon eine Temperaturerhöhung des Raumes bewirkt.

Bei Zwischenräumen im Holzfußboden kann im Randbereiche eine Diele entfernt werden und dann mit einem Schlauch Zellulose, Korkgranulat oä eingeblasen werden.

Andreas Teich



Kellerdeckendämmung



Ich schrieb etwas vom Heizungsraum und nicht vom HEIZÖLLAGERRAUM. Ob da an der Decke PUR,PIR, VIP oder Mhyrreplatten Kleben ist egal, deshalb bleibt er trotzdem schweinekalt. Nicht der Tankraum soll gedämmt werden sondern der Wohnbereich oben drüber.



Heizölraum



Klein-Friedel@ hat nur den Heizölraum angesprochen-
möglicherweise ist damit auch der ganze Heizraum gemeint inkl Kessel?
Darüber dürfte es aber nicht so kalt sein-außer die Installationen sind unwahrscheinlicherweise sehr gut gedämmt



Lüftung



Die Frage nach der Belüftung hat mir mein Heizungsbauer bei der Ölheizung mit einer Fensteröffung von 15cm x15cm beantwortet.



Keldlerdeckendämmung



Alos:
es gibt einen Öltankraum, einen Heizungsraum und zwei kellerräume. Der Öltankraum ist nur durch die luke zugänglich und schweinekalt. akteull auch vermutlich zuuuuu gut gelüftet ;-). Heir also Ventilator einbauen? Wie oft sollte der laufen?

Der Heizungsraum ist kalt, weil die Heizung rel. neu ist und alle Rohre wirklich gut isoliert sind. Dieser wird nach Vorschrift selbstverständlich durch ein 15er oder 20er Rohr von aussen belüftet und ist aus diesem Grudn nicht wirklich warm. Laut Sanitärmeister besteht da auch keine Möglichkeit zur Änderung wegen vorgeschriebener Luftzufuhr für die Verbrennung.

Die beiden anderen Räume verfügen z.T. wegen Wäsche auch über eine Heizung. Dennoch kein Wohnklima, geschweige denn Wohntemperatur.

Bezgl. der Einblasung unter den Holzboden werde ich mich informieren.

Trotzdem schadet wohl nicht die Kellerdeckenisolierung, oder?

Och hoffe, jetztsind alle Kalrheiten beseitigt!
LG
tom



Kellerdeckendämmung



Dann präzisiere ich meinen Vorschlag:
In alle Kellerräume 60 mm Topdec an die Decken nach Herstellervorschrift anbringen.



Kellerdeckendämmung



Vielen Dank!
Reichen denn 60mm? Ich bin leider Unfähig, den Wert für die 20cm-Betondecke zu berechnen..... im Hinblick auf enev.....
Danke für die Hilfe!



U -Wert Berechnung



Wie ist der gesamte Decken- und Wandaufbau?
Das läßt sich mit dem U-Wert Rechner leicht berechnen
-wenn's nicht klappt kannst du mich anrufen- auch über whatsapp.
Im Zweifel die Dämmung so dick machen, dass du zumindest gut stehen kannst- im Bereich der Außenwand ggf einen Streifen dicker dämmen

Andreas Teich



U-wert



Vielen Dank für das Angebot!

Decke: Beton, längs liegende stahlträger, mit Beton verfüllt, dicke 20 cm
Außenwände: doppelschaliger bruchstein, gesamtdicke 50 cm
Bodenbelag: Blaustein 2cm plus Kleber oder wie gesagt Holzboden auf Balkenlage (hierzu die Frage: Einblasdämmung plus unterkellerdeckendämmung?)

Daaaaaannnnnkkkkeeee!