Kehlbalkendecke

30.08.2016



Hallo liebe Fachwerkfreunde,

möchte mal versuchen mein Problem zu schildern.
Bin Besitzer eines Fertighauses (Tafelbauweise)aus den 70igern.

Das Haus wurde bereits von außen Saniert, dabei würde eine variable Dampfbremsfolie von außen ums Ständerwerk verlegt s. Skizze.

Nun soll es an die Geschoßdecke zum beheizten 1. Obergeschoß gehen.
Es handelt sich um eine hinterlüftete Kehlbalkendecke (10x22 cm) die mit MIWO gedämmt ist. Die Hinterlüftungsebene beträgt 6 cm.
Auf der Kehlbalkenunterseite ist eine Dampfsperre mit massiven Mängeln (Durchbrüche, fehlerhafte Bauteilanschlüße, …) verlegt.

Jetzt bin ich auf der Suche nach einer guten Lösung für die Deckendämmung. Meiner Einschätzung nach wird eine Vollbalkendämmung sehr schwierig zu realisieren sein, um eine Winddichtigkeit zu erreichen müsste dafür ja eine Verbindung der Folien zwischen Holzständerwand und Sparren geschaffen werden um die Hinterlüftung sicher zu unterbinden.
Da das 1. Obergeschoss demnächst auch komplett neu gemacht werden soll, stellt sich mir die Frage ob es überhaupt Sinn macht eine Vollbalkendämmung anzustreben, oder besser es wieder wie im Ursprungszustand (sprich also mit Hinterlüftungsebene) allerdings mit neuer Dämmung und korrekt verlegter Dampfbremsfolie von unten, auszuführen.

Was wäre denn hier Überhaupt ein guter Dämmstoff?
In den Außenwänden wurde Weichholzfaser verwendet, habe aber gehört fürs Dach sollte mach besser MIWO verwenden gerade wenn Hinterlüftet wird?
Muss ich bei der Hinterlüfteten Variante mit irgendwelchen Problemen rechnen, wenn im Obergeschoß die Dampfbremse nur an der Sparrenunterseite bis zum Kehlbalken geführt wird (s. Skizze)?

Ich bedanke mich recht herzlich für alle hilfreichen Ratschläge!

Gruß
Andy



Blick ins Gefach von unten



ohne MIWO



Bild



von oben 1. Obergeschoss



Skizze



vom komplett Aufbau



Keiner eine Idee/Vorschlag?



Volldämung bzw. wieder mit Hinterlüftungsebebe?




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