Kartierung wegen Denkmalschutz - wer soll das bezahlen...




..wer hat so viel Geld!
Zum Problem:
Wir sanieren unser Fachwerkhaus. Mit dem Denkmalamt ist schon vereinbart (bisher mündlich), dass die Giebeldreiecke mit einer Boden-Deckel Schalung verschalt werden dürfen (wurden 1960 mal erneuert, kein historischer Bestand).
Die Schäden am Fachwerk der Aussenwände im EG sind überschaubar. Hier soll von einem Fachbetrieb (den haben wir schon) mit sehr guten Referenzen und viel Erfahrung Instandgesetzt werden. D.h. es wird sich an der eigentlichen Fachwerkkonstruktion nichts ändern, die Ausführung erfolgt "traditionell".
Eine exacte Kartierung der Fachwerkfassade existiert nicht. Die Denkmalbehörde hätte nun gerne eine genaue Kartierung der Fassade im EG, ich persönlich brauche die aber nicht, ich hab ja schon das Haus und brauche keine Zeichnung davon :-)
Meine Frage nun also:
Wenn die Kartierung doch eigentlich nicht notwendig ist (es bleibt ja alles wie es ist, nur Schadhafte stellen werden erneuert und das betrifft max.15% der Fassade)
a) Bin ich dennoch verpflichtet, die Kartierung durchführen zu lassen
b) bekomme ich die u.U. bezahlt/bezuschusst?

Danke & viele Grüße





Hallo,

wie groß ist denn das gute Stück, dass die Kartierung so aufwendig sein soll ?
Ich rate Ihnen, das gute Stück einfach zu fotografieren
und einen horizontalen und vertikalen Maßstab ins Bild zu stellen.
Einfach ein gutes Foto mit großem Papierabzug.

Hier dann die entsprechenden Einträge zu machen, ist relativ unaufwendig.

Grüße



Ja!



Das war eigentlich auch so meine Idee als Kompromisslösung.
Grundfläche ist 8,5x11m, zu kartieren wäre ein Vollgeschoß.

Mit welchen Kosten muss man denn ca. für eine solche Kartierung rechnen?





Wenns teuer wird 2 Arbeitstage.
Aber es hängt bei solch kleinen Dingen immer vom konkreten Angebot ab.
Fragen Sie einfach mal in Ihrer Nähe.

Grüße vom Niederrhein