Kaminversottung, verschiedene Ansätze, welche nehmen ?




Hallo,

hab in meinem Haus aus den 30ern ein kleines Problem mit der Versottung des Kamines.

Bis vor ca, 6 Jahren wurde über diesen Kamin eine Ölheizung betrieben, die neue Heizung hängt jetzt an einem anderen Kamin in dem ein Sanierungsrohr aus Alu eingezogen wurde. Der versottete Kamin ist aber der der durch die Wohnung geht, an dem hängt seit ca. 6 Jahren nur noch ein Holzofen, d.h. die Versottung müsste schon älter sein.
Letztes Wochenende war der Schornsteinfeger im Haus und hat sich das mal angeschaut. War vorher nicht sichtbar, da ich erst vor 6 Monaten den Putz abgeklopft habe. Der Versottete Kamin wurde irgendwann (Datum kenn ich nicht) ebenfalls saniert, es wurde von innen Beton(? o.ä,) an die Innenwände des Kamins gespritz.

Der Schornsteifeger hat mir jetzt zwei Möglichkeiten aufgezeigt:

1. Behandlung des Kamines mit Tiefengrund, Ständerwand, davor (Platzverlust ist kein Problem), GK Platten zur Verkleidung.

2. Behandlung des Kamines mit Tiefengrund, GK Platten vollflächig mit Ansetzbinder an den Kamin kleben.

Er meinte beides verhindere das Durchdringen der Versottung auf die GK Platten (diese sollen verputzt werden).

Welche ist in euren Augen die beste Alternative, bzw. gibt es noch andere Vorschläge ?

Ach ja, es wird weiterhin nur ein Holzofen über diesen Kamin betrieben, nächstes Jahr ist eine aufwendige Dachsanierung geplant im Zuge derer auch die Kaminverwahrungen erneuert werden und die Kamine verblecht werden.

Danke für die Hilfe


Gruß


Sebastien



Sperrgrund



Hallo Sebastien,
du kannst die Flecken mit einem Sperrgrund einstreichen (gibt es auch auf Naturharzbasis)und anschließend Verputzen oder Überstreichen.
Früher verwendete man dazu übrigens Kuhdung.

Gruß vom Edersee



Aufbrennsperre drauf...



...UNI-H von Schwenk mit der Zahnscheibe aufziehen (daran kann sich der folgende Putz verkrallen) und warten, bis der trocken ist. Durch die Weiße Farbe von UNI-H sieht man die Sottstellen. Danach Kronengrund oder Isolierweiß von Jaeger auf die Stellen und im Anschluß richtig Verputzen (laß den Gika-Mist).

Gruß Patrick.



Die einzige



Möglichkeit, versottetes Mauerwerk zu sanieren, ist abreissen und ersetzen.
Alles andere sind kosmetische Reparaturen, die zwar die optischen Dinge beseitigen können, aber die giftigen Verbrennungsrückstände im Mauerwerk belassen.
Tiefengrund ist gegen das durchschlagen der Verfärbungen wirkungslos, dafür brauchts spezielle Absperranstriche. Gut haben sich dabei Schellackprodukte bewährt.
MfG
dasMaurer