Kalkputz




Hallo.
Bei mir steht am Neubau nun das Verputzen an.
Ich habe mich für einen Kalkputz entschieden.
Mein Verputzer möchte mit einen Sandkalk Gemisch arbeiten und dazu HK80 beimengen.
Ich hab derweil etwas recherchiert und Hydradur NHL 5 gefunden der wohl komplett ohne Zement ist.
Oder Weißkalkhydrat CL 90?
Leider finde ich keine Informationen zu HK80 kann mir jemand helfen.
worin bestehen die Unterschiede?

Gruß
Patrick



Hmmmm



Warum nimmst du keine reinen Fertigkalkprodukte?
Hessler Kalk bietet da alle Sorten maschinengängig an.
Eigenmischungen bedürfen auch der Gewährleistungsansprüche und das kann nicht ohne sein!

FG Udo



Normen und Regeln



Selbstverständlich ist es möglich, dass der Ausführende auf der Baustelle eine sogenannte Baustellenmischung herstellt und verarbeitet. Erste Voraussetzung dafür ist allerdings, dass er dabei sicher im Umgang damit ist und die für ihn dabei geltenden Normen und Regeln kennt. Denn er haftet für die Mischung und den Verputz vollumfänglich, er ist Hersteller und Verarbeiter in Einem. Wer das beherrscht, kann sehr schöne und interessante Ergebnisse erzielen, die in Langlebigkeit und Gestaltung hochwertig sind. Allerdings ist es auch hier wie überall, der Teufel steckt im Detail und verzeiht keine Fehler. Als Bauherr sollte man sich auf jeden Fall Referenzen zeigen lassen, mindestens eine Putzprobe anlegen lassen und beim leisesten Zweifel lieber auf Fertigprodukte zurück greifen. Es gibt nach meiner Erfahrung leider nicht mehr so viele Handwerker, die einen gebrauchstauglichen Außenputz selbst mischen können und dabei auch noch wissen, was sie tun.
Der angesprochene HK80 sollte ein hydraulischer Kalk sein, der an einem Neubau zur Hydrophobierung des Putzes eingesetzt werden kann. Soweit ist das schon mal in Ordnung, kommt nur auf das Mischungsverhältnis an.
Frohes Schaffen wünscht Andreas Wugk