Kalkglätte auf Gipsplatten

18.08.2009



Hallo
Eine frage hätte ich da mal
ich möchte an meiner Decke gern Kalkglätte aufziehen diese soll auf Gipsplatten halten
Folgendes wollte ich machen 1.Gipsplatten mit Kaseingrundierung Streichen 2.kalkglätte dünn aufziehen
3.Glasfasergewebe einarbeiten
4.nochmal dünn Kalkglätte drauf
meine frage ist das so ok oder was sollte ich besser machen
besten dank im vorraus



Deckenputz



Hallo Monty,
was meinen Sie mit "Gipsplatten"?

Viele Grüße





Gipskartonplatten



Deckenputz



Wozu das alles, Monty,
GK- Platten sind oberflächenglatt, da braucht man keinen Glättspachtel.
Deshalb nimmt man ja GK- Platten.
Nur die Fugen müssen verspachtelt und geschliffen werden.
Für Dich als Laien Gewebe in Kalkglätte über Kopf einspachteln wird ohnehin problematisch werden.
Außerdem ist Kalkglätte dafür nicht geeignet.
Lass das also lieber.

Viele Grüße





ich weiß das das nicht leicht ist
nur die gipskartonplatten sehen einfach nicht mehr aus und ich möchte gern eine Gekalkte Decke haben





ich weiß das das nicht leicht ist
nur die gipskartonplatten sehen einfach nicht mehr aus und ich möchte gern eine Gekalkte Decke haben



Deckenputz



Dann streich Sie mit Kalkfarbe an!

Viele Grüße





Farbe bringt nichts
weil
MDF Paneele drunter waren die Klammern waren nicht Genagelt sondern geschraubt kleine löcher im Gipskarton
dadrunter waren Decko styropoplatten oder wie man das zeug auch nennt geklebt
alles sauber entfernt Decke sieht halt nicht mehr glatt aus
müste neu gespachtelt werden und dann halt gekalkt deswegen wollte ich ebend gleich Kalkglätte aufziehen



Deckenputz



Wenn ich das so lese,
weiß ich nicht ob ich schreien, heulen oder lachen soll.

Ich rekapituliere mal:
Grund für die Kalkglätte ist die unschöne Ansicht der GK- Decke, weil: "sieht halt nicht mehr glatt aus".
Da wäre übrigends mal ein Foto dazu interessant.


Fangen wir beim Anfang an:

1.Also zuerst waren da MDF- Paneele an der Decke (was das mit den Klammern, den Nägeln und den Schrauben war, verstehe ich nicht), da guckten wohl Schraubenköpfe raus.

2.Und dann kamen da irgendwelche Styroporplatten, die sahen wohl "auch nicht mehr so aus".

3. Und dann kam auf die MDF dann Gipskarton drauf, aber mit "kleinen Löchern wegen den Schrauben", die sehen jetzt auch "einfach nicht mehr aus"

4. Und damit das wieder nach was aussieht, soll jetzt Kalkglätte drauf, weil Du eine gekalkte Decke haben willst.

Also nimm es mir nicht übel, aber ich hätte hier massive Selbstzweifel an meinen handwerklichen Fähigkeiten.
Decke Nr. 1- nicht so gut,
Decke Nr. 2- auch nicht gut,
Decke Nr. 3- sieht nicht gut aus,
Ich könnte jetzt sicher Wetten annehmen, wie
Decke Nr. 4- Kalkglätte
aussehen wird.
Ich glaube nicht, das Deine Quote besondes gut aussehen wird.

Reiß das ganze Zeug runter und baue eine anständige Unterhangdecke.
Aber bevor Du mit dem Bauen anfängst, informiere Dich erst mal richtig, wie man so was macht. Am besten Du gehst zu einem Fachhändler und lässt Dich dort über Materialwahl und Baustoffe beraten.
Das Du mit der Versuch-Irrtum-Methode nicht weiter kommst, hast Du jetzt hoffentlich begriffen.
Wenn nicht, dann staple weiter missratene Decken untereinander, bis der ganze Scheiß irgenwann mal runterkommt.

Viele Grüße





Lieber Georg,
sei nicht so streng! Vielleicht hat er ja nicht alles selbst verbrochen.

Lieber Mounty,
Gipskartonplatten sind nicht gerade das Lieblingsmaterial hier im Forum. Wenn Du sie oben lassen willst, nimmst Du am einfachsten einen Verputzgips mit akzeptabel langer Topfzeit (z.B. Fixit 140) und spachtelst das zu, was Dich stört. Ein Meisterwerk wird es wohl nicht, und man muss nachschleifen, wenn die Decke glatt werden soll, was bei Gips über Kopf eine ausgesprochen lustige Arbeit ist.
Verarbeitungsrichtlinien, um z.B. Risse an den Plattenstössen zu vermeiden, gibts auf der Homepage der Hersteller.



warum eigentlich nicht kalkglätte



eine mit kalkglätte gespachtelte decke ist einfach wunderschön - und mit nichts von all dem gequatsche zu vergleichen.

kaseingrundierung drunter macht sinn, gewebe einlegen halte ich auch für sinnvoll. ist auch nicht soo schwierig, wenn du die stücke nicht so überdimensionierst, also stück für stück und immer hüsch überlappen lassen. das wird schon! vielleicht findest du ja jemanden, der dir hilft, dann ist die decke fix fertig und die sache mit dem gewebe geht mit 4 händen noch einfacher.



Deckenputz



Liebe Anette,
da Du anscheinend in der Lage bist, Kalkglätte mit Bewehrung auf eine Gipskartondecke aufzubringen, kannst Du Mounty ja zeigen, wie er das hinkriegt.
Ich traue mir das nicht zu.

Der Hersteller von Kalkglätte übrigens auch nicht.
Die geben als Untergrund nur Kalk- und Kalkzementputz im Innenbereich an, kein Gipskarton.
Warum? Das könnt Ihr bei Euren Versuchen gern selber herausfinden.
Normales Handwerkervolk traut sich das auch nicht zu, die nehmen lieber Gipsspachtel.
Warum wohl?

Viele Grüße

p.s. Hast Du schon mal Kalkglätte (keinen Gipsspachtel!) verarbeitet?
Auch auf Gipskarton?



ist klar



und die 4 Hände halten dann jeweils die Einlage,solang bis es angezogen ist....
und Morgen schreibt der Nächste man kan auch Gewebe in Farbe einbeten





Ich habe die Klakglätte von Kreidezeit und da steht
und hier für Georg
"· ANWENDUNG:
Im Innenbereich auf allen tragfähigen, leicht saugenden
Untergründen wie mineralische Putze,
Gipskarton- und Gipsfaserplatten, Beton.
Durch die hohe Alkalität ( pH 13........."

so und nun weiter
das es leicht ist hat keiner gesagt "wenn es leicht ist sagt man Fussball dazu"
ich möchte nur wissen ob es geht so wie ich es vorhabe oder nicht oder sollte ich das gewebe weg lassen
mfg



Kalkglätte



Na dann versuchs mal über Kopf mit Gewebeeinlage...
Die Kalkglätte von Schwenk ist nicht für GK geeignet, da sie eine REINE Kalkglätte ist.
Bei Kreidezeit ist Zellulose mit drin, also Tapetenkleister.
Aber was Du machst, bleibt letztendlich Dir selber überlassen...
Du woltest Antworten, Du hast sie erhalten.
Richte Dich danach oder lass es.

Viele Grüße



zum spachteln der GK-Platten



hat KNAUF den Board-Finisch im Angebot, mit dem nach meiner Erinnerung GK-Platten in England vollflächig gespachtelt werden. Ist allerdings auf Gips-Basis. Macht aber Sinn bei dem Ungtergrund und lässt sich sehr gut Verarbeiten (Glättspachtel) und schleifen. Ist auch billiger als Fugenspachtel. Die Engländer sollen daraus Hochglanzstuck herstellen/imitieren. Wäre zumindest eine erprobte Alternative



Ohne Oberfläche gäbe es es wohl keine Tiefe



Hallo Mounty,

hast Du schon einmal hinter die GK-Platten geschaut, ob sich da nicht bereits Deine Traumdecke befindet, die nur ausgebessert werden muss? Oder gar etwas ganz anderes?
Ich habe beispielsweise unter einer GK-Platte einmal eine Kölner Decke gefunden, die Folgemaßnahmen waren dann klar.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer