Kalk-Zementmörtel auf Zementmörtel

08.03.2020 David


Kalk-Zementmörtel auf Zementmörtel

Hallo liebe Forummitglieder,

Ich möchte meine Wände verputzen. Diese wurden früher mit Zementmörtel verputzt worden. Dahinter DDR Reichsziegel. Die Wände sind aktuell noch relativ feucht, da keine Horizontalsperre vorhanden ist. Diese kommt aber noch. Ich würde gern mit Kalk-Zementmörtel verputzen. Nun habe ich eine Wand angefangen und auch vorgenässt, leider schlägt der Putz Blasen und verbindet sich extrem schwer mit dem zementmörtel, obwohl er nicht glat sondern rau ist.

Liegt es daran, dass die Wände schon relativ feucht sind (zwischen 18 und 24%) und dann nach dem vornässen zu nass sind um ab zu binden? Oder allgemein zementmörtel problematisch ist zum Überputzen?

Vllt mit haftgrund oder Quarzgrund arbeiten?

Vielen Dank schon einmal. =)



Putz



...wenn die Wand wirklich so feucht ist und der Putz auch, dann wäre meine Empfehlung, den Putz zu entfernen und alles erst mal trocknen zu lassen. Der Zementputz lässt die Feuchtigkeit ja nicht wirklich an der Wand.

Ich vermute mal, das ist alles so nass, dass der Putz einfach abrutscht, weil er nicht wirklich ansteifen kann....



Wände verputzen



vermute ich richtig, dass es um einen Innenputz an den Außenwänden geht ? Welche Horizontalsperre soll denn eingebracht werden und durch wen? Wer hat die Feuchtebelastung gemessen und ist denn sicher, dass es um aufsteigende Feuchte geht? Gibts mal ein Foto von außen? Ich kann mir momentan schwer vorstellen, dass im Innenbereich ein reiner Zementputz aufgebracht wurde ( so dicke hatten wirs in der DDR nicht, Zement war Bückdich-Ware)und der alte Putz dermaßen nass sein soll, dass ein PII Putz nicht hält. Auch sieht der Putz auf dem Bild zu braun aus oder täuscht das. Was sind das für Kanäle und was ist alt und was ist neu. Kannst Du mal so eine "Blase" näher fotografieren?