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Hallo Holzfachleute
Wir wollen noch kurzfristig ein altes Haus kaufen (Baujahr ca. 1930). Bei den Besichtigungen haben wir festgestellt, das sich der Holzbock an einigen Balken gütlich getan hat. Bis dato. Ist jedoch noch nicht heraus, ob der Holzbock noch aktiv ist.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die übrigen, bisher noch nicht angefallenen Balken auch befallen werden (bisher noch nicht sichtbar)?
Da wir nach Möglichkeit keine Chemie zu Bekämpfung einsetzen wollen, wüste ich gern, ob jemand schon Erfahrung mit dem Heizluftverfahren hat? Hört sich ja erst mal gut an. Kann uns jemand grob was zu den Kosten sagen, oder kennt jemand eine Firma, mit der er Erfahrung gesammelt hat, in Mecklenburg-Vorpommern in der Nähe von Schwerin?
Nach den Erläuterungen die ich im Netz hierzu gefunden habe, sah das so aus, dass im Dachgeschoss alles dichtgemacht wurde und die Luft erwärmt wurde. Was muss man dazu in den Räumen darunter machen?
Vielen Dank Thomas



Hausbock



Da der Hausbock neben dem Splintbereich auch im Kernholz von Nadelholz frißt, ist dieser ein ernst zu nehmender Gegner. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der Befall lebend ist. Zum Heißluftverfahren ist folgendes zu sagen: Es bietet keinen vorbeugenden Schutz vor Neubefall! Da die Kosten vom errechneten Raumvolumen, der Herstellung von Öffnungen für Heizschläuche und dem Setzen von Temperaturfühlern zur Erreichung einer Kerntemperatur abhängen, ist eine Kostenschätzung von hier aus nicht möglich. Im Anschluß ist ein Aufbringen von chemischem Holzschutz empfehlenswert.



Heißluftverfahren



Ich habe einen sehr guten Kontakt zur Fa. Zimmerei Fröschke GmbH (www.froeschke.de), welcher ein sehr guter Fachbetrieb für derartige Verfahren der Holzschutzbekämpfung ist. Grüße aus der Oberlausitz und ein Frohes Weihnachtsfest und gutes Gelingen!




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