Isolation des Dachstockes für Dusche und Schlafzimmer

18.04.2009



Hallo werte Community
Ich bin ein kompletter Anfänger im Baubereich und will jetzt meinen Dachstock möglichst alleine ausbauen. Beim Forschen im Internet bin ich natürlich schnell auf diese Seite geraten, wo ich schon viele Antworten gefunden habe. Viele Fragen habe ich aber noch offen. Bevor ihr die lest, solltet ihr vielleicht mein Projekt besser kennenlernen, indem ihr meine Bilder im Profil anschaut (ich habe leider nicht herausgefunden, wie ich die in den Text integrieren kann).
Das Haus wurde 1949 gebaut, ohne Unterdach. Mein Nachbar hat sein Dach bereits ausgebaut, er hat auf den Sparren isoliert und neu gedeckt. Mein Budget lässt dies leider nicht zu. Ich will von unten zwischen den Sparren isolieren. Im Moment tendiere ich auf den Isolationsaufbau, wie ihr ihn auf dem Bild seht (das Bild habe ich aus diesem Forum von Fred Heim geklaut, von Rainer Stasch skizziert, besten Dank).
Zu dieser Art von Isolation wird ja ziemlich viel Negatives berichtet (z.B. von Konrad Fischer).

Frage 1: Kann auch jemand bestätigen, dass es möglich ist, mit Isofloc eine Isolation hinzukriegen, unter welcher eine Dusche und ein Schlafzimmer eingebaut werden kann und welche ewig hält?

Frage 2: Wie kriege ich im Fall eines defekten Ziegels das Wasser aus dem Traufbereich? Dies ist die Detailzeichnung:
http://fachwerkhaus.historisches-fachwerk.com/fachwerk/index.cfm/ly/1/0/image/a/showPicture/17585$.cfm

Ausserhalb der Fusspfette wurde die Aussenfassade bis zur drittuntersten Ziegellatte hochgezogen, von wo aus unterhalb der Ziegel bis zur Regenrinne hinab 8 waagerechte Zierbretter (oder wie man die nennt) angebracht wurden.
Nun meine persönliche Idee (ziemlich schräg und aufwändig, ob die jemandem gefällt?): Zur Hinterlüftung meiner Weichfaser/Isofloc-Isolation will ich parallel zu den Sparren links und rechts je eine 40mm-Latte und in der Mitte eine 50mm-Latte unter der Ziegellattung anbringen. Darunter will ich die bitumierten Weichfaserplatten bis über die Aussenfassade hinausziehen. Dafür müsste ich aber den obersten Teil der Aufmauerung abspitzen und die obersten 2 Zierbretter herausnehmen. Die Weichfaserplatten würde ich jedoch nur bis zur jetzigen Unterkante des obersten Zierbrettes ziehen. Der offene Spalt, den das herausgenommene zweitoberste Zierbrett hinterlässt, soll der besseren Hinterlüftung dienen, so kann ich mir die Lüftungsziegel sparen. Die Aufmauerung müsste ich vor dem Isofloc-Einblasen natürlich wieder sauber bis zur Weichfaserplatte hochziehen. Wie am einfachsten?
Ziemliches Gebastel, aber würde doch gut funktionieren, oder (dass es von unten wohl nicht sehr toll aussieht, stört mich nicht)?
Aber natürlich gibt mir jemand von euch einen viiiiil einfachern Tipp, ich habe bisher nur noch keinen gefunden.

Frage 3: Die Giebelpfannen (die obersten Ziegel) sind im Mörtel, mein Dach hat keine Giebelpfette und kein Entlüftungsquerrohr oder etwas ähnliches. Wie erreiche ich da eine genügende Durchlüftung? Oder soll ich über den Mittelpfetten einen Zwischenboden einziehen, darüber die Dampfbremse und eine ordentliche Schicht Isofloc und darüber einfach offen lassen?

Das wär's mal für den Anfang, bin sehr auf eure Reaktionen gespannt.





Falscher Beitrag pardon



Zu früh gefreut!



Habe mich schon über eine erste Antwort gefreut. War wohl nichts.