Instandsetzung eines feuchten Kellers

26.01.2022 Alex

Instandsetzung eines feuchten Kellers

Hallo Liebe Community,

da dies mein erster Beitrag ist stelle ich nich hier kurz vor:

Ich bin 35 Jahre alt und habe mir mit meiner Frau Ende letzten Jahres ein Haus bj. 1923 gekauft. Die Immobilie wurde von den vorbesitzern gut gepflegt und renoviert.

Allerdings ist der Keller noch im Ursprungszustand und genau hierzu habe ich einige Fragen an die Fachleute.

Vor dem Kauf haben wir das Haus mit einem Sachverständigen besichtigt, welcher auch die Feuchte der Kellerwände ermittelt hat. Das Ergebnis, wie bei Häusern dieses Baujahres üblich, die Wände sind feucht.

Wir wollen den Keller ausschließlich als Abstellraum nutzen und die Feuchtigkeit stört nicht. Auch gibt es keine Fützenbildung oder wirklich nassen Wände. Demnach auch kein Schimmel o.ä.

Uns wurde von einer Drainnage abgeraten, stattdessen sollen wir nur die Fugen von innen erneuern da diese schon sandig sind. Ist dieses Vorgehen sinnvoll?

Ich habe mal ein paar Bilder beigefügt. Da es hierzu unterschiedliche Meinungen gibt sind wir uns nicht sicher, ob das Erneuern der Fugen wirklich zum Erhalt des Mauerwerks beiträgt. Von meinem Verständnis her, hätten wir nach der Arbeit einige Jahre oder sogat Jahrzehnte "ruhe" vorrausgesetzt es wird anschließend gut gelüftet.

Wie seht ihr das? Hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht? Wie lange halten die erneuerten Fugen in der Regel?

Danke vorab für eure Hilfe.



Kellerraum


Kellerraum

Außenwand von Innen



Nasser Keller



Hallo Alex
Du sprichts davon den feuchten Keller als Abstellraum nutzen zu wollen.
Da rate ich zur Vorsicht
Schimmel entsteht in Verbindung - Feuchtigkeit -Temperatur und Organisches Material , so wie Holz , Papier, Kleidung , Leder und so weiter
Leider wurden solche Kellerwände in der Vergangenheit mit Zementhaltigen Putzen versehen.
Das hatte zur Folge das die Feuchtigkeit Augenscheinlich nicht hervortrat.
Um so rasanter konnte die Sie über die Kapillarwirkung nach oben steigen und auf diesem Weg die Eisen in der Kappendecke zerstören.
Soll der Keller nicht gegen Feuchtigkeit saniert werden , rate ich dazu den vorhandenen Putz komplett abzutragen , und auch nicht zu verfugen.
Es wird sich dann im laufe der Zeit zeigen in wie weit das Mauerwerk Salzbelastet ist.
Sollte es hier stark aussalzen , würde ich einen so genannten Opferputz auftragen.
Dazu lies das Technische Merkblatt , so haben sich dann viele Fragen erledigt.
Aber noch einmal.. Vorsicht mit der Einlagerung von Gegenständen bei feuchten Mauerwerk



Sumpfkalk



Hallo,

erstmal sieht der Keller relativ trocken aus. Vielleicht hier und da ein paar feuchte Flecken.
Aber das sind wir gewohnt, von der alten Bausubtanz.
Ich würde den alten Putz abschlagen oder Schleifen je nach Festigkeit.
Wenn fest behalten und schleifen, fällt er ab die Ziegelwand offen lassen.
Wenn gewünscht die Wand mit Kalkmilch streichen.
Die Kalkfarbe besteht aus 3Teile Wasser / 1Teil Sumpfkalk und einem Binder (hier kann Leinöl,Quark, etc.)
Rezepte gibt es mehr als eins.
https://www.fachwerk.de/fachwerkhaus/wissen/farbe-kalk-194402.html
oder
https://www.youtube.com/watch?v=hJsyD3DtTVo


Ich habe das Streichen und verfugen als Pinselputz durchgeführt.
Nur die unterste Zeigellage habe ich roh gelassen, hier liegt bei mir Dachpappe als Horzonalsperre

Gruß ENgelbert



Wie wird der Raum denn genutzt?



Abstellraum für was?
Die Vorschläge den Verputz zu erneuern sind leider nicht geeignet.
Wichtiger wäre darüber zu diskutieren woher die Feuchte kommt.
Dazu habe ich schon sehr oft geschrieben und bitte Sie sich erstmal die Beiträge auf meiner Homepage anzusehen.



Keller besser nutzen!



Aber welcher Aufwand ???
Immer abhängig von der Nutzung !
„Abdichtungsarbeiten“ im Keller
Wenn Keller feucht sind, ist es mit dem angenehmen und gesunden Wohnklima vorbei. Der Modergeruch verbreitet sich im Haus, die Wände und der Boden fangen an zu schimmeln, das Werkzeug und andere Materialien aus Eisen fangen an zu rosten. Die Wärmedämmung nimmt mit zunehmender Feuchte sehr schnell ab. Weil nun dies alles dazu beiträgt, dass die Schimmelpilze vermehrt wachsen, wird sicherlich auch noch falsch gelüftet, d.h. in der Regel zu lange.
Dies deswegen, weil eben dieser Modergeruch aus dem Keller entfernt werden soll. Auch das hat jedoch verhängnisvolle Folgen. Die Nutzung ist somit sehr stark eingeschränkt. An den Wänden zeigen sich Feuchteschäden und Ausblühungen. Es kommt zu Farbabplatzungen an den Oberflächen und zum Teil werden auch die Putze geschädigt. Das Wasser läuft die Wände entlang, der Belag auf dem Boden fängt an zu faulen. Dies bedeutet jedoch auch gleichzeitig eine Verschlechterung der Wärmedämmung. Häufig wirken beim Auftreten solcher Feuchtigkeitsschäden auch verschiedene Ursachen zusammen. Wie vermeidet man solche Schäden und Durchfeuchtungen? Es müssen einige Punkte beachtet werden.
Die Außenwände müssen beim Neubau gegen das Eindringen von Feuchtigkeit von außen her geschützt sein, in der Regel geschieht dies durch Abdichtungen, die in der Norm 18195 und 18336 erwähnt werden. Darüber hinaus gibt es eine Reihe Merkblätter und Regelwerke von Firmen die spezielle Produkte und Lösungen dafür anbieten.
Beim Altbau ist jedoch auch aus Kostengründen eine Abdichtung von innen möglich und in der Regel einer Außenabdichtung aus Kostengründen vorzuziehen. Überwiegend ist es sowieso nur Kondenswasser, das die Oberflächen schädigt. Die Kellerwände kühlen bei Feuchteschäden stärker aus, außerdem ist darauf zu achten, dass an der Außenseite eine Wärmedämmung in ausreichender Form notwendig ist.
Bei Hanglagen ist das Wasser durch Drainanlagen abzuführen. Auch hierfür gibt es für den Neubau Normen z.B. DIN 4108 u. 4095 sowie 18308. Im Altbaukeller ist auch die Überlegung wichtig, dass nichts zu faulen anfängt. Wenn ein Holzboden vorhanden ist oder Holz bzw. Kartons gelagert sind (Regale etc.) kommt es sehr oft durch diese hohe Feuchte zu Fäulnisschäden und auch zur Bildung von Hausschwamm. An den Oberflächen der Wände lagern sich z.B. bauschädliche Salze an und nehmen ebenfalls vermehrt Wasser auf. Fast jeder kennt die Effekte von Schwitzwasser. Im Sommer beschlagen bei Gewitter oder sehr starken Regenfällen die Autoscheiben, beim Betreten eines Lokales beschlägt die Brille, oder eine Flasche beschlägt, wenn Sie aus dem Kühlschrank genommen wird. Alles Erscheinungen, die jeder kennt. Dem Entstehen von Tauwasser und Schimmelpilzen auf der inneren Oberfläche von Außenwänden liegt ein einfacher physikalischer Vorgang zu Grunde. Warme Raumluft kühlt an kälteren Wandoberflächen soweit ab, daß der in der Raumluft enthaltene Wasserdampf auf der Wand zu Wasser kondensiert. Dieses jedoch saugt die Oberfläche der Wand sofort auf und dadurch lässt man sich täuschen, 2 man sieht nichts. Deswegen sollten insbesondere im Frühling und Sommer die Kellerfenster möglichst geschlossen bleiben.
Die Mauern bekommen eine "gute" Wärmeleitfähigkeit.
Dies kann jedoch durch eine innenliegende Abdichtung und eine innenliegende Wärmedämmung behoben werden. Dadurch wird auch das teure Aufgraben von außen nicht mehr notwendig. Die inneren Wandoberflächen dürfen nicht soweit abkühlen, dass es bei normaler relativer Luftfeuchtigkeit von ca. 60 - 70 % zu Schwitzwasserbildung kommt. Wenn die Wandoberflächen und der Boden den Anforderungen an die Wärmedämmung entsprechen, verändert sich dies jedoch sehr oft im Bereich der Kellerdecken die schlecht gedämmt sind. Es kommt im Bereich des Deckenauflagers von neuem zu Kondenswasserschäden.
Innenliegende „falsch Wärmedämmungen“
Eine nicht unerhebliche Fehlerquelle ist es, wenn Möbel, Schränke, Regale an der Außenwand stehen und somit eine Erwärmung der Wandoberflächen verhindern. Es wirkt genauso wie eine innenliegende Dämmung.
Heizen und Lüften
Des Weiteren ist darauf zu achten, daß bei Kellerräumen die höherwertig genutzt werden die dementsprechende Beheizung und Lüftungsmöglichkeit geschaffen werden muss. Ein Heizkörper im Keller ist meistens nicht ausreichend, erst recht nicht, wenn Möbel die Außenwände verstellen!
Messen der Feuchtigkeit
Woher weiß man nun, welche Feuchtebelastung in den Räumen sind. Die einfachste Art ist die Messung mit einem Hygrometer. Hier sollte nicht gespart werden, sondern durchaus Geräte verwendet werden, die justiert werden können. Diese Geräte sind im Handel schon ab ca. 20 € zu erhalten. In Verbindung mit einem guten Thermometer können wir nun ein behagliches und gut funktionsfähiges Raumklima durch Lüften bzw. Heizen herstellen.
Richtiges Lüften
Auch hier gibt es wieder eine Menge von Ausdrücken und Erklärungen von gut bis sehr schlecht. Was bedeuten z.B. Ausdrücke wie „Stoßlüften“, „Dauerlüften“, „feuchte- oder temperaturabhängiges Lüften“ etc.?
Im Sommer kann die Luft wesentlich mehr Wasser aufnehmen als im Winter. Z.B. enthält eine 25 ° warme Luft maximal ca. 25 Gramm Wasser, jedoch nur ca. 6 Gramm bei 5°. Diese 6 Gramm ergeben bei 20 Grad Wärme ca. 40 % relative Luftfeuchte. So ist auch klar, warum im Winter in unseren Wohnräumen eine trockene Luft ist. Zwar muss die „verbrauchte“ Luft erneuert werden, doch soll durch gezieltes und regelmäßiges Lüften die relative Luftfeuchtigkeit niedrig gehalten werden. Richtig lüften heißt die Luft auszutauschen und dies abhängig von der Temperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit.
Auch darüber habe ich schon oft berichtet und bitte Sie lesen Sie dazu auch meine Beiträge auf meiner Homepage oder suchen Sie hier nach "feuchter Keller Bromm"



Aquapol



Ich möchte Ihnen dringend anraten, sich an die Experten von Aquapol zu wenden. Diese Methode funktioniert garantiert und ist vom TÜV geprüft.



Aquapol lohnt sich jetzt erst recht!



Das beste ist die Sonderaktion von Aquapol: Wenn Sie bis morgen bestellen, bekommen Sie sogar die TÜV-geprüfte und vegane Wünschelrute und gratis den Trocknungsbergkristall mit dazu.



Das ganze



Das ganze wird stilecht in einer Holzschatulle (sieht aus wie ein kleines Zauberkästchen) geliefert, Einbandfrei



Kellerentfeuchtung



Wir haben im Keller eine Lampe Berger in Betrieb. Dadurch hat sich das Raumklima verbessert und die Wände sind spürbar trockener geworden.



Danke



Hallo und Danke für die zahlreichen Infos und Antworten.

Wie es scheint ist das keine so einfache Angelegenheit.

Mir wurde von einem Bausachverständigen empfohlen den Keller wie eingangs beschrieben zu behandeln. Sprich: Putz ab (da porös) und die sandigen Fugen erneuern. Er riet auch vom Auftragen einer Putzschicht ab.

Ist es realistisch, dass diese Fugen dann 10Jahre halten? Ich weiss es ist von vielen Faktoren abhängig, aber gibt es Szenarien wo dies der Fall ist? Vorausgesetzt das Lüften wird ordnungsgemäß durchgeführt.

Welche alternativen seht ihr noch, abgesehen von einer Drainage oder Horzontalsperre?

Mir wurde von andere Stelle auch empfohlen 2x im Jahr einen Bautrockner in Betrieb zu nehmen, da bin ich mir nicht wirklich sicher wie sinnvoll das ist.

Ziel des ganzen soll nur der Erhalt der Immobilie / des Kellers sein. Das meiste soll ohnehin auf dem Dachboden gelagert werden.

Im Keller werden dann nur Getränke und/ oder Lebensmittel gelagert.

Die Lösungen von Aquapol wirken durchaus interessant, um es mal so zu formulieren, aber ich befürchte das endet nicht wie gewollt ;-)

Viele Grüße



Mauerentfeuchtung mit Aquapol



Ich würde mich freuen wenn hier Leute über ihre Erfahrungen mit Aquapol berichten. Ich selbst beabsichtige ein Gerät anzuschaffen. Auch ich war zunächst skeptisch und habe mich an den Aquapolberater gewandt. Dieser ist vor Ort gekommen und hat mich bestens beraten und ein Angebot mit großzügigen Rabatt erstellt. Der Vorteil von Aquapol ist, das Feuchtigkeit ins Erdreich zurückgedrängt wird und so gar nicht erst an die Mauern gelangt. Eine Abdichtung oder Luftentfeuchtung ist dann unnötig. Man soll regelrecht zugucken können wie das Wasser aus den Wänden gezogen wird. Die Entfeuchtungsleistung soll so stark sein, das selbst Wäsche im Keller schnell getrocknet werden kann. Also ich bin begeistert.



Schau mal hier



Hallo Caroline,

https://youtu.be/yW30DXhgf_k

Sieh dir mal diesen Beitrag an.



Nasser Keller



Hallo Zusammen
Ich bin einerseits überrascht aber auch beeindruckt über so viel Sachverstand in diesem Forum.
Aufgrund meiner über 35Jährigen Erfahrung im Bereich trockenlegen von feuchten Mauerwerk bin ich in der Lage den ausführlichen Beschreibungen zu folgen.
Nur bin ich der Meinung das es besser ist den Fragesteller ( Leien ) mit nicht zu viel Fachspezifischen Text zu verunsichern.
Ich habe präventive Maßnahmen vorgeschlagen. ( Alex hat geschrieben das ein feuchter Keller nicht weiter stören würde )
Erste Maßnahme
den Putz bis in das Mauerwerks Gefüge abschlagen
zweite Maßnahme
Nur wenn es zu starken Salzausblühungen kommt einen so genannten Opferputz auftragen
Auf keinen Fall Zementhaltiges Material verwänden. ( Der Fachmann weis warum )
Expandierende Salze im Mauerwerk haben zur Folge das das Mauerwerk langfristig Schaden nimmt.
( Der Fachmann weis warum )
Sollte Alex den Wunsch haben die Kellerwände ins gesamt trocken zu legen werde ich mich mit entsprechenden Ratschlägen gerne beteiligen



Fugen erneuern?



Hallo Detlef und Danke für die Hilfreichen Infos.

Dein Vorschlag klingt ähnlich wie der des Sachverständigen, ich frage mich nur, warum du davon abrätst die Fugen zu erneuern?

Des Weiteren würde ich gerne wissen, ob ein Maurer grundsätzlich in der Lage sein sollte diese Tätigkeiten fachgerecht durchzuführen oder soll ich mich an eine Sanierungsfirma wenden?


Danke noch mal.

Viele Grüße
Alex



Manipuliert



Die Kritik an Aquapol ist falsch und einfache GEZ Propaganda, der mit Zwangsgebüren finanzierten Systemmedien. Viele Schlafschafe in der BRD GmbH fallen immer noch darauf rein.



Nasser Keller



Hallo Alex
Wenn die Fugen nicht geschlossen sind kann sich das Mauerwerk noch besser entspannen
Feuchtigkeit kann so besser aus diffundieren.
sollten Sie allerdings zu sehr aus sanden oder dir die Optik nicht gefallen muss es im jeden fall ein Wasserdampf durchlässiger Mörtel sein.
Z.B. ein Saniermörtel WTA
jeder gute Maurer weis und kann das
Es gibt viele gute Sanierungsbetriebe , aber leider auch viele schwarze Schafe da drunter
Das wirst du als Laie nicht einschätzen können, da her wände dich zur Einschätzung vertrauensvoll an deinen Gutachter
viele Grüße
Detlef



A... funktioniert nicht.



Es is schlicht und ergreifend Schwindel. Die physikalischen Wirkprinzipien sind erfunden, ein "zurückdrängen" des Wassers ist nicht möglich.

Ein verdienstvolles Forenmitglied hat 'mal solch ein teueres Bommelchen auseinandergenommen. Drin ist eine kleine Spule...und sonst nichts.

Da hilft "Trockenbeten" vermutlich eher.

Grüße

Thomas

P.S. Die Werbung für "A..." kommt offenbar von Forentrollen.



Sehr geehrter Herr Böhme,



da Sie hier so Meinungsstark auftreten, sind Sie sicher bereit uns Auskunft über Ihre Expertise zu geoenergetischen Kraftfeldern zu berichten. Sind Sie akademisch ausgebildet? Haben Sie auf diesem Gebiet geforscht? Was sind Ihre Ergebnisse? Welche Publikationen haben Sie herausgebracht? Sind Ihre Verdienste auf diesem Gebiet weltweit anerkannt und vielfältigen mit Ehrungen ausgezeichnet.
Bei der patentierten Aquapoltechnologie handelt es sich um ein ausgereiftes und wirksames Verfahren. Die Aquapolgeneratoreneinheit wurde vom TÜV und nach ISO Norm zertifiziert.
Auch wenn das wissenschaftliche Establishment die Wirkung nicht anerkennen möchte, ist diese dennoch vorhanden und kann mit Bauwerksdiagnostik nach ÖNORM nachgewiesen werden. Hierfür garantiert Aquapol. Der Trocknungsprozess wird von Aquapol lückenlos überwacht und dokumentiert. Der Umstand das nur Aquapol dieses überragend erfolgreiche System anbieten kann, ruft viele Neider hervor, die mit Propaganda und Rufmord, der durch die Systemmedien massenhaft Verbreitung findet, versucht sind ihre Pfründe zu verteidigen. Viele Unwissende stimmen hier als Claqueure mit ein.



Herr Wolbert...



...oder wie auch immer Ihr Name sein mag - Ihre aus der Anonymität (Sie sind hier ja wohl nicht angemeldet) betriebene Werbung führt in die Irre. Ich habe durch die Jahre genügend bauliche Expertise erwerben können, um die sensationellen Werbeversprechen einerseits als Humbug betrachten zu können, und andererseits mir auch in der Praxis ein Urteil bilden zu können.

Den Begriff "geoenergetisches Kraftfeld" kennt die Physik leider bisher noch nicht. Wir haben 'mal in heiterer Runde mit promovierten Physikern von Dresdner Forschungseinrichtungen durch die betreffenden Werbematerialien geblättert. Es fand sich nichts Ernstzunehmendes.

Der oben verlinkte Videobeitrag trifft meine Meinung ganz gut. Ich habe nach der Wende staunend beobachtet, was alles so an esotherischem Gedöns über die Grenze schwappte. Und ich staune immer noch, was wider besseres Wissen und jegliche Vernunft verkäuflich ist. Scheinbar wollen viele Menschen an etwas glauben. Und wem der liebe Gott abhandenkam, der sucht sich halt Ersatz :-)

Einen Verbraucherschutz, der diesen Namen verdient, gibt es in Deutschland leider nicht. Gäbe es ihn, müssten wir hier keine Worte über derartige Praktiken verlieren.

MfG

Thomas Böhme

P.S.

"Die Aquapolgeneratoreneinheit wurde vom TÜV und nach ISO Norm zertifiziert. " Ja, klasse. Diese "Zertifizierung" besagt ja allenfalls, daß das Teil nicht gefährlich ist. Wirksamkeit oder gar Effektivität wurden nicht geprüft.



Herr Böhme



Ihnen ist offensichtlich aufsteigende Feuchtigkeit unbekannt. Von daher sollten Sie sich kein Urteil erlauben.



Aufsteigende Feuchte...



...kann mit verschiedenen gut wirksamen Technologien beseitigt werden.

Auch ohne auf herbeihalluzinierte Kraftfelder zurückzugreifen.



Zum Thema



Ein sehr aufschlussreicher Beitrag
https://www.youtube.com/watch?v=UNG9r2DuFnc



Wieder einmal zum Thema feuchter Keller



Mauertrockenlegung, mittels Elektroosmose oder andere elektrophysikalische Methoden.

In verschiedenen Abständen taucht wieder öfter eine sehr „umweltfreundliche und schonende„ Sanierungsmethode auf.
Dabei handelt es sich um eine Verfahrensvariante, die immer wieder in mehr oder weniger modifizierter Weise auftaucht, nämlich um die "Trockenlegungsart" mittels „Elektro-Osmose„ oder anderer elektrophysikalischer Methoden. Dabei soll mittels elektrischer Energie das Wasser in das Erdreich zurückgedrängt werden.

Es sind viele Parameter entschlüsselt, die "Saugfähigkeit" der meisten Baustoffe ist gut erforscht. Diese ergibt sich aus den Parametern:
* Anzahl und Lage der Kapillaren
* Durchmesser, eingeteilt nach Größe und Häufigkeit
* Oberflächenbenetzung der Kapillaren

Durch Versuche an den Hochschulen in Delft, (NL) sowie an der E.T.H. in Lausanne und Zürich (CH) wurde genau ermittelt, in welcher Zeit, wieviel Liter Wasser "aufgesaugt" werden, und außerdem, wie hoch dann diese Feuchtigkeit „aufsteigen„ kann.
Wird nun diese Saugfähigkeit ermittelt, ergibt sich aus den vorgenannten Fakten rein rechnerisch eine Saugleistung von plus/minus 60 Volt. Jetzt kann man sich im Einzelfall darüber streiten, ob nun 30 oder besser 90 Volt richtig sind. Jedoch auch einem Laien wird klar, dass eine größere Kraft aufgewendet werden muss, als die der Saugfähigkeit.
Eine andere Untersuchung der Universität in Wien kommt zum Ergebnis, daß die Leistung des Saugens ca. fünfzehn Meter beträgt und bei anlegen einer Spannung von zweihundert Volt pro Meter - nur eine Beeinflussung von zehn Zentimetern möglich ist.
Es ist somit absoluter Nonsens, mit irgendeinem elektrophysikalischen Verfahren, dessen Leistung z.B. 5-10 Volt geringer ist als die der Saugfähigkeit, einen signifikanten Effekt erreichen zu wollen.
So gibt es noch andere bekannte Größen, die eine Funktion verhindern z.B. das Zetapotential. Es ist der Effekt, der dadurch entsteht, dass eine Ladungstrennung an den Kapillaroberflächen stattfindet, sobald Flüssigkeit in einer Kapillare transportiert wird. Dabei sind die Effekte des Saugens bei Ziegel und Kalkmörtel unterschiedlich zu bewerten, weil diese in einem umgekehrten Verhältnis zueinanderstehen.
Eine weitere Problematik ergibt sich aus dem bekannten Effekt, dass Wasser bei Anlegen von Spannungen von über 1,3 Volt zersetzt wird. Dabei kommt es zu einer Aufspaltung: an der Anode entsteht nasszierender Sauerstoff (sehr aggressiv), deswegen kommt es auch sofort zu einer Korrosion der Elektroden und an der Kathode wird Wasserstoff (ab 4% = Knallgas) erzeugt.
Nun gibt es einige Sicherheitsbestimmungen, die auch am Bau einzuhalten sind, weil bei der Zersetzung von Wasser auch Wasserstoff entsteht. Dieses Gas ist leichter als Luft. Es müsste dafür gesorgt werden, dass diese Räume ausreichend be - und entlüftet werden. Diese Anlagen unterliegen auch den Bestimmungen der VDE-Vorschriften.
All das sind klassische, physikalische Werte. Die Ergebnisse sind verbindlich und nachvollziehbar. Von anerkannten Fachleuten durchgeführte Kontrolltests bestätigen diese Ergebnisse eindeutig.

In nahezu betrügerischer Weise wird von einigen Herstellern versprochen, mit sogenannten Erdstrahlablenkgeräten zum Teil primitivster Bauart eine Trockenlegung zu erwirken.
Um es kurz zu machen: In der Praxis funktioniert dies alles nicht. Um so erstaunlicher ist es, wieviel „Fachleute„ auf diesen Hokuspokus immer wieder hereinfallen.
Das Vorgenannte ist nur deshalb etwas ausführlicher beschrieben, damit auch der auf dem Gebiet der Elektrophysik weniger Versierte versteht, dass nicht jeder, der sich als Spezialist ausgibt, auch wirklich sein Handwerk versteht.

All dies interessiert die Vertreiber solcher Anlagen offenbar nicht. Sie verweisen stets auf bisher so erfolgversprechende praktische Ergebnisse. Jedoch keine Patentanmeldung, auch keine goldene Erfindermedaille von der Messegesellschaft „X„ und erst recht kein Referenzschreiben des Herrn Pfarrer „Y„ aus „Z„ kann diese Fakten aus der Welt schaffen. Ebensowenig hilft eine schöne Urkunde mit einer sehr langen Gewährleistungszeit.
Viele Firmen sind sich ihrer unlauteren Machenschaften sehr wohl bewusst und profitieren nur von der mangelnden Sachkenntnis der meisten Hausbesitzer.

Edmund Bromm



Hier noch...



...ein link für die Freunde bewegter Bilder und wirkungsloser Kästchen:

https://www.youtube.com/watch?v=-a0AqTD1ePk



Aquapol, the never ending story



Es ist schon erstaunlich wie lange sich der österreichische Aluhutträger, pardon, Scientologe, mit seinem patentierten Sch...dreck halten. Offensichtlich gibt es auch immer noch Wolbertinger und sonstige Trolle die meinen sie müssten ihr Geld mit Menschenverarschung verdienen. Leider gibt es auch im Zeitalter von Internet, Google, usw., immer noch erwachsene, angeblich mündige Menschen die auf den Unsinn reinfallen. Gerichtsurteile dazu findet man im Netz zu Hauf.

So long,
Liiber Anonüm

PS: Aquapol und/oder Scientology sind bekannt dafür viel Geld für Anwälte und Unterlassungsklagen auszugeben. Ich nicht. Deshalb bleibe ich lieber im Dunklen...;-)