Alte Inschriften erhalten




Liebe Community, heute mal eine heikle Frage- in der Hoffnung jemand zu finden der ein paar Restaurations Kniffe kennt :)

gestern habe ich in unsere Mühle eine Tür entdeckt, die seit Müllergenerationen für Verewigungen aller Arten herhalten musste; die Inschriften sind alle mit Bleistift / Graphit, in schwer lesbarem, zum Teil stark verblasstem Sütterlin; einzelne Satzfetzen ( z.B. "..so Gott gewollt, die Jungfräulichkeit..") lassen auf frühe "Grafitti / Sponti-Sprüche" der ein- und ausgehenden Gesellen/ Bauern schließen; das älteste lesbare Datum ist von 1832. Ich möchte diese Inschriften gerne dokumentieren bzw. bewahren und hätte nun gerne gewusst ob hier im Forum Methoden bekannt sind eine Staubschicht auf Holz zu entfernen um die Inschriften lesbar zu machen OHNE sie dabei zu zerstören?!

Wie immer dankbar für jeden Hinweis,
Meike:)



Sicherlich -



kann Dietmar Fröhlich helfen.

- einfach einmal die Suchfunktiun benutzen !

A. Milling



Danke :)



...da könnten Sie recht haben, Herr Milling, bisher konnte Herr Fröhlich immer helfen...

Grüße aus dem Fläming





@ Danke, Andreas, für die Blumen.!

Hallo Frau Eitel,
grundsätzlich: Ferndiagnosen für Restaurierungen, ohne den Patienten gesehen zu haben - und ohne die Möchte-gern-Restauratoren schon einmal eingeschätzt zu haben, mache ich äußerst ungern ferndiagnosen.
Aber ich weiß ja, daß Sie alles sehr grundlich hinterfragen.

Wenn es nur Bleistiftaufzeichnungen sind, nicht Kreide, dann kann man einen seeehr weichen Pinsel nehmen. Als Empfehlung: Nehmen Sie einen neuen Schminkpinsel. Weitere Reinigungen bitte nicht ohne Fachmann.!

Vorsichtige Grüße
D.Fr.



Weicher Pinsel...



war auch mein erster Gedanke...mal sehen vielleicht gelingt es mir ja mit einer gut ausgeleuchteten digitalen Aufnahme an den Kontrasten und Gradationskurven zu frickeln- so kann ich die mehr oder minder frechen Sprüche wenigstens dokumentieren.

Eine andere Idee war den Herrn Beelitz von der IG Bauernhaus in Linthe einfach unbekannterweise anzusprechen; mir viel sein Artikel über Plinseisen im Holznagel in die Hände, bin aber kein IGB Mitglied... kennen Sie ihn persönlich? könnte er hier ein kompetenter Ratgeber mit den entsprechend Heimatgeschichtlich/lokalen Hintergrund Informationen sein?


**Meike:)