Entkernen der Innenwände

18.07.2009



Hallo ihr Fachleute,
wir haben angefangen unser neuerworbenes Fachwerkhaus zu entkernen. Hauptbestandteile des Hauses sind Mineralwolle oder Stypropor und Regipsplatten. Ist es bauphysikalisch nötig auch die Innenwände freizulegen und wenn ja warum? Die Außenwände beabsichtigen wir freizulegen und dann nach Instandsetzung der Balken und der Gefache mit Wärmedämmplatten von innen zu dämmen - so wie das hier im Forum schon oft beschrieben wurde. Also, wer hat Erfahrung mit den Innenwänden?
Danke und viele Grüße
Sabine



Hallo Sabine,



bei unserem Haus halt ich es so, dass ich irgendwann mal jede Wand "nackt" gesehen haben möchte. Ist fürs Gefühl einfach besser. Natürlich kann Du auch negative Überraschungen erleben, hab ich bei uns aber noch nicht gemacht..zum Glück.
Also dann, viel Spaß bei der Arbeit.

Grüße aus dem rheinischen Teil des Bergischen

Stefan



Innenwände



Hallo,

es gibt keine bauphysikalischen Anforderungen an Innenwände.
Die Japaner bauen Sie aus Papier, weil es erdbebensicher ist.

Grüße vom Niederrhein



Innenwände



Hallo,
ich stimme mit Stefan überein: lieber die Innenwände nackt gesehen zu haben und den Überraschungen ins Auge zu sehen (und beheben zu können) als hinterher zu sagen: hätte ich nur.
Grüße aus Unterfranken
Günter



Innenwände



Muß man "die Innenwände nackt gesehen haben" um zu wissen, ob Bauschäden vorhanden sind oder aus was sie bestehen?
Nein.
Es sei denn, man hat Spaß am Abhacken, zerschlagen, Schippen, Staub einatmen...

Viele Grüße





Hallo,

nachdem ich mit dem Entkernen der Außenwände noch lange beschäftigt sein werde, Staub, modrige Balken ....zwar kennen, aber noch nicht schätzen lerne, warte ich noch auf das richtige Gefühl für die Innenwände. Grundsätzlich finde ich, dass Regipsplatten auf Latten einfach nicht zu einem Fachwerkhaus passen, aber das ist wohl auch nur so ein subjektives Gefühl. Vielen Dank für eure Antworten.
Sabine