Innenputz aber welchen




wie schonmal erwähnt renoviere ich aktuell mein Eigenheim. Es handelt sich um ein Fachwerkhaus um die 1900 gebaut. Das Gefache ist soweit ich das erkennen konnte mit Bims Stein oder eine art Porenbeton Steine gefüllt. Auf den Fachwerkbalken sind Strohmatten, Drähte mit Nägeln oder wo schon mal ausgebessert wurde die Stahlgitter aufgebracht. Innen wurde dann damals großflächig verputzt. 2 unabhängige Stuckateure meinte es handelt sich um Gipsputz (sandig). Im zuge mehrere Renovierungsmaßnahmen durch vorbesitzer wurden dann Gipskartonplatten klecks weise Flächendeckend verklebt und verputzt.

Die Gipskartonplatten habe ich entfernt, da ich die Hohlräume weg haben möchte, da man nie weiß was da hinter passiert. Um die Fenster hatte ich dann den Gipsputz ebenfalls entfernt, damit man die max. mögliche Fenstergrößen ausnutzen kann (es waren vorher die Fenster in bestehende Fensterrahmen verbaut worden).
Bei diesem vorgehen ist mir aufgefallen dass der Gipsputz immer an den Balken hohl klingt und nicht mehr wirklich haftet.

Soweit so gut. Die neuen Fenster sind zum Teil drin. Jetzt stellt sich mir die Frage wie ich hier weiter mache.
Mein Stuckateur meinte er könnte über den Winter noch Arbeit gebrauchen und würde dann mit der Spritze Kalk-Zementputz (Weber) aufbringen. Dazu sollte ich dann den Gipsputz an den Balken komplett entfernen (alles was lose ist oder hohl klingt) und er würde dann über den Gipsputz drüber. Hätte den Vorteil dass es schnell geht und durch den Zementanteil eher fest ist. Die Steine im Gefache sind sehr bröckelig und es hält fast nichts drin.

Grundsätzlich würde ich gerne lieber mit Kalk- oder Lehmputz die ganzen Wände verputzen. Könnte dazu evtl. meinen Stuckateur sogar überreden dass er gewünschte Materialien verwendet.

Was würdet Ihr vorschlagen wenn man es richtig und nachhaltig machen möchte?
Welchen kompromiss könnte man eingehen wenn man die Kosten mit betrachtet. Leider muss ich mittlerweile aufs Geld achten.

Gipsputz komplett entfernen und dann mit Lehm oder Kalkputz komplett verputzen. Würde mich sogar selbst an die Sache rantrauen wenn ich dadurch günstiger wegkomme. Habe aber keinerlei Putz erfahrungen, allerdings auch keine 2 linken Hände.

WÜrde mich über ratschläge freuen.



Ettringit



sollte der Stukkateur eigentlich kennen. Gips soll nicht mit feuchtem Beton/Zement in Verbindung kommen, das wäre beim Verputz mit Kalk-Zement-Putz der Fall. Im Innenbereich ist reiner Kalkputz völlig ausreichend.



Dachte ich mir fast...



... welche Empfehlung wäre dann angebracht wenn es auf Kalkputz ohne Zementanteil gehen soll. Gipsputz dran lassen und mit kalkputz bei- und überputzen, oder gipsputz konsequent entfernen und komplett neuer Aufbau?



Balken verputzen



Die früheren Baumeister hatten die Balken mit Nägel und Drahtgeflecht versehen, damit der Putz besser haftet. Wenn das hier nicht gemacht sein sollte, ist es nicht verwunderlich, daß es hohl klingt.

Was tun? Entweder garnichts, wenn der Putz nicht herunterfällt oder
die Balken mit Streckmetall und Nägel (Dachpappstifte) vor dem Verputzen aufbessern.

Diese Streifen mit einem Gipsputz wieder zu verschließen und anzugleichen sollte kein Problem sein. Als Gipsputz kann man sogar den etwas billigeren Maschinenputz MP 75 nehmen. Gegenüber Goldband kann er nicht so dünn ausgezogen werden. Egal welchen Putz man nimmt, man sollte sich das Anwerfen des Putzes einmal von einem Fachmann zeigen lassen. Es geht anders als der Laie sich das vorstellt.

Fragen:
- Welche Kosten sind denn bisher als Kosten pro m³ angefallen und mit welchen Kosten wurde geplant?
- Ist der Denkmalschutz eingebunden und
- werden die IWT-Blätter beachtet?
- Besteht eine Berechnung des Wärmeschutzes, des u-Wertes der Wand und des Energiebedarfs?

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Kosten sind bis jetzt...



für die Wände, außer meine Arbeitszeit für Gipskartonplatten entfernen und Gipsputz punktuell entfernen, keine angefallen. Der Gipsputz ist ja der alte.

Die Balken wurden wie oben geschrieben ja mit Strohmatten, Nägeln mit Draht umwickelt oder eben diesem Streckmetall versehen. Dort wo später das Streckmetall drauf kam (ausbesserungsarbeiten) hält das Ganze noch ganz gut. Aber bei den Drähten mit Nägeln und bei den Strohmatten lässt es eben nach und klingt hohl.

- Kosten wurde nichts weiter im Detail geplant. Hab und hatte andere große Gewerke (Dach, Fenster, Fassade, Heizung usw.) die geplant wurden und dann ist noch ein puffer für sämtliche Verbundarbeiten übrig.
- Denkmalschutz ist nicht vorhanden und somit auch nicht involviert
- was sind die IWT-Blätter?
- Energieberater/Architekt ist involviert. Wand bekommt später eine U-Wert 0,2 und wird von außen gedämmt. Sprich innen ist keine Dämmung notwendig und somit hier nicht relevant.

Ich würde jetzt wie folgt vorgehen.
- Losen und hohl klingenden Putz entfernen
- Elektroleitungen wo gewünscht noch Verlegen und Dosen setzen
- vorhanden Gipsputz vorbereiten
- Fehlstellen mit Gipsputz füllen

Kann ich dann auf den Gipsputz mit Lehm oder Kalkputz weiter arbeiten? Oder sollte ich bei Gips bleiben?
Hätte gerne die guten EIgenschaften für Raumklima zumindest etwas mit einbezogen.

Danke für eure Einschätzungen.



IWT-Blätter



Die Dinger werden sehr teuer verkauft.

Eines davon habe ich als Datei bekommen können. Mit privater Mailadresse kann ich dies zukommen lassen.

Es werden dort immer wieder Fachleute empfohlen. Aber man hat den Eindruck, die Urheber wissen auch noch nicht die Lösung für die Probleme.
Es geht dabei darum, das Fachwerk im Sinne des Denkmalschutzes zu erhalten.

Der zulässige u-Wert soll dabei nicht besser werden als etwa 1 und eine Innendämmung wegen der Ansicht eingebracht werden.

Mit Putzleisten, oder bei einer kleinen Fläche (Schornstein mit Eckwinkel) kann man die ersten Gehversuche mit selbst hergestelltem Gipsputz machen.
Das wird richtig gut wenn man es mit einer Schwammscheibe anfeuchtet und einem Stahlblech abzieht.

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Lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen,



aber du musst nicht unbedingt alles mit Gipsputz bis zur Deckschicht machen.

Lehm/ Kalkputz hält auf fast jedem mineralischen- und auch Mischuntergrund. Von Gipsputzen wird häufig aufgrund ihrer Eigenschaften in bezug auf Feuchteaufnahme und - Abgabe abgeraten.
Schlussendlich ist es auch eine Frage des Preises.

Du könntest also

- Elektroleitungen wo gewünscht noch verlegen und Dosen setzen
- vorhanden Gipsputz vorbereiten (= lose Stellen entfernen?)
- Fehlstellen mit Gipsputz Lehm- oder Kalkputz füllen (Haftung prüfen)
- Unterputz Lehm / Kalk um eine gleichmäßige Fläche herzustellen
- Oberputz, Anstrich, etc.

Vorteil: Wenn du das Material Lehm günstig bekommst, kannst du ohne Bedenken selber ans Verputzen gehen. Denn den Lehm kannst du immer wieder befeuchten, ändern, korrigieren, abschlagen, neu aufbringen. Das geht mit Gips nicht.
Selbst Elektroleitungen und -Dosen ankleben geht mit den entsprechenden Kalkputzen
(siehe hier Im Altbau mit Romankalk und natürlichem hydraulischen Kalk NHL arbeiten)

Sprich mit deinem Stukkateur, ob er dich vielleicht gegen ein Entgeld anleitet, einen Raum gemeinsam verputzen, danach weist du schon einiges mehr.



Gipsputz verarbeiten



" Denn den Lehm kannst du immer wieder befeuchten, ändern, korrigieren, abschlagen, neu aufbringen. Das geht mit Gips nicht. "

Man kann Gipsputz durchaus noch am nächsten Tag mit der Schwammscheibe "anfeuchten" und noch einmal um einge mm korrigieren und völlig glatt abziehen.

Lehm kann man natürlich noch im folgenden Jahr anfeuchten und formen. ok





Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges sind Innenputze nahezu ausschließlich mit Kalk erstellt wurden. Dem wird vorliegend auch so sein. Eine kostensparende Reparatur wäre möglich.

Wie oben schon skizziert, so vorgehen.
Gips entfernen. Oberflächen durch Schleifen bzw. Fräsen reinigen und haftfähig aufrauen. Installation anbringen. Fehlstellen und Mauerschlitze mit Kalkputz zum Bestand niveaugleich füllen.

Egalisierungslage vollflächig aufziehen. Hierzu können auch bauseitig gemischte Kalkputze verwendet werden. Decklage mit Kalkfeinputz oberflächenfertig herstellen.

Jedenfalls keine (Gips-) Flächenspachtel verwenden, die sind kusntstoffvergütet und für den "Fachwerker"nicht empfehlenswert.

Fachwerkbalken werden mit einem Putzträger überspannt, beispielsweise Ziegelrabitz wobei dieser optimaler Weise nur im angrenzenden Mauerkerwerk zu befestigen ist. In die obere Putzlage kann zusätzlich noch ein Armierungsgewebe (10x10 mm) eingebetet werden. Die Eckausbildung kann ebenfalls "traditionell" ohne Putzschienen, durch Anschlagen von Holzlatten erfolgen.



IWT-Blätter - Entschuldigung



Es sind nicht IWT-Blätter sondern die Dinger nennen sich WTA-Blätter und sind vom Frauenhofer IRB-Verlag.

Vor dem heute üblichen, einlagigen Gipsputz hat man in der Tat einen Kalk-Sand-Putz aufgetragen und darüber eine zweite Schicht mit viel Feinanteilen.

Da wurden auch noch Haare und Tapetenkleister "zur Vergütung" zugegeben.
Ob man diese Techniken wieder einführen soll, muß jeder selbst entscheiden.

Daß ein trockener Gipsputz dem Fachwerk schadet ist mir nicht bekannt. Er ist eben nicht stilecht. Na und.

Heute fahren die Fabrikarbeiter (wenn es sie noch geben sollte) auch nicht mehr mit dem Fahrrad 10 und mehr km zur Arbeit und nach 10 Arbeitsstunden wieder zurück.

Wenn es nicht richtig verarbeitet wurde, trennten sich die beiden Lagen wieder, wenn die Tapeten gewechselt wurden.

pauline



Also...



Wenn ich das richtig verstehe ist beides möglich. Lehm und Kalkputz um den gipsputz zu reparieren.

Zudem glaube ich nicht dass der bestehende Gipsputz aus der Vorkriegszeit ist. Das Haus wurde in den 70er, bevor mein Vater es gekauft hat, saniert. Dabei wurden die Balken geflammt, was mich etwas ärgert, weil einige sichtbalken (innen) getauscht werden müssen und ich die Optik (es soll heller werden) nicht angeglichen bekomme.

Nur jetzt bin ich mir immer noch nicht sicher was ich nehmen soll.

Um den gesamten Umfang zu beschreiben und so evtl. eine Richtung zu bekommen:

EG kommt eine fussbodenheizung mit sichtbare Balken an der Decke und vereinzelte stützen sichtbar. Das Fachwerk in den Außenmauern soll flächig verputzt werden.

OG kommt eine deckenheizung mit Lehmbauplatten verkleidet und anschließend mit Lehm verputzt. Keine sichtbalken.

Somit wäre es doch sinnvoller beim lehm zu bleiben?!

Zudem scheint mir Lehm einfacher bzw günstiger zu beschaffen sein. Golem oder asanto wären hier Adressen für preiswerte bigbag Ware.

Meine aber gelesen zu haben dass sich lehm nicht so mit Gips verträgt bzw die Haftung schwierig werden könnte. Stimmt das?

Falls dann doch Richtung kalk gehen sollte.
Geschäftlich bekomme ich gute Konditionen bei
http://www.eduard-merkle.de/html/koernungen.html
Aber das Material ist weder gebrannt noch gelöscht wenn ich das richtig sehe, also nutzlos um kalkputz auf die schnelle herzustellen. Oder ist da was im Sortiment? Steig beim kalk noch nicht ganz durch.

Danke schonmal für die zahlreichen Antworten.



Gipsputz haftet



Der heutige Gipsputz, wie der Maschinenputz MP 75, haftet derartig, daß meine zum Anrühren, benutzen Geräte noch nach 20 Jahren davon betroffen sind.

Das kann ich mir bei Lehm nicht vorstellen.

pauline



Das



Stelle ich auch gar nicht in Frage. Der gipsputz bei mir hält auch bombenfest außer eben an den Balken.

Die Frage ist eher hebt Lehm richtig auf dem vorhandenen gipsputz bzw verträgt es sich.



Gips in Fachwerk ein NoGo



Bitte verzichtet aus eigenem Interesse auf Gipsputz im Fachwerk. Gipsputz in trockenen, gut belüfteten Räumen und guter Dämmung im konventionellen Bau, hat sicher seine Daseinberechtigung. Man kann dann immer noch aus baubiologischen Gründen darüber nachdenken ob man Gips und die chemischen Zuschlagsstoffe im Maschinengipsputz in seinem Wohnumfeld haben will - aber gut.

Im Fachwerk ist Gipsputz nicht anzuraten. Gips nimmt zwar Feuchtigkeit auf, gibt sie aber sehr schlecht wieder ab. Besonders an Kältebrücken ist hier die Gefahr der Schimmelbildung sehr groß.
Mit vielen Schimmelsorten kann ich noch leben aber mein Fachwerk mit dauerhaft erhöhter Feuchtigkeit nicht. Und dafür ist Gipsputz leider oft ein Grund.
Kalk- oder Lehmputze dagegen haben antibakterielle und fungizide Wirkung sowie die Fähigkeit Schadstoffe zu absorbieren. Sie erhalten ein gesunden Feuchtigkeitshaushalt für Holz und Bewohner.

Mach es besser gleich richtig und lasse kein Gips an dein Holz - bestes Gelingen - M.Mattonet - Ingenieurbüro Bergisches Land.



Ist mir bewusst,



dass Gips im Fachwerk theoretisch nichts zu suchen hat. Das ist das was ich hier durch lesen bereits erfahren hatte.

Der vorhandene gipsputz scheint ja aber mittlerweile 30+ Jahre im Haus zu sein und selbst mit einer zusätzlich geklebten Schicht Gipskartonplatten mit Luft dazwischen, die seit ca 15 Jahren drin war, hat es funktioniert. Sicher nicht der Vorzeigeaufbau einer Fachwerk Wand aber Schimmel war keiner zu sehen. Und die Balken scheinen auch ok zu sein bis auf stellen wo die Balken von außen nass wurden.

Deshalb wende ich mich ja nochmal an euch, da ich mich zwar grob schon damit abgefunden hatte den Gips zu entfernen, aber ich mir, wenn möglich, auch gerne die Arbeit sparen würde wenn man es drin lassen kann.

Gemäß den anderen Meinungen scheint es nicht so gravierend, wenn es bis jetzt funktioniert hat.

Durch ausbessern mit lehm oder kalk kann ich mir jetzt nicht vorstellen dass der Wandaufbau schlechter wird, sondern eher besser.

Jetzt stellt sich eher die Frage mit was ausgebessert wird und was sich mit dem vorhandenen putz am besten verträgt zwecks Haftung etc.



Soooo...



Ich hab den beiden Stuckateuren nicht ganz getraut und mir am langen WE noch eine Flasche Salzsäure beschafft.
Hab dann ein stückchen Putz der abgebröckelt ist mit Salzsäure beträufelt und es braust ganz schön auf. Wie eine Brausetabletten.

Kann ich somit sicher sein, dass es sich um Kalk handelt?!

Falls, ja steht zumindest fest dass ich dann im System bleibe und mit Kalk nur die Balken neu verputzen werde und dann anschließend eine Decksicht mit Kalk herstellen werde. Anschließend wohl dann mit Sumpfkalkfarbe streichen, oder was würdet Ihr hier vorschlagen?

Anbei noch einen Nahaufnahme vom Putz an einem Balken.





dito

Für Baustellenmischungen bekomt man den Kalk in der Nähe von der Fa. Märker, beispielsweise über die Fa. Kemmler geliefert.

Wie gesagt für den Reparatur- bzw. Grundputz reicht ein Putzsand und etwas Kalksteinmehl zum Zuschlag aus.
Bei Oberputzen feine Marmorsande/-mehle bei der Fa. Eduard Merkle möglich. Oder Werkmörtel der Fa. Hessler.



Moment mal...



... hab versucht aus der Sache Kalksteinmehl und Kalkputz schlau zu werden und dachte Kalksteinmehl ist ungebrant und ungelöscht und somit nicht als Kalkputz verwendbar?
Hab ich mich da jetzt geirrt?

Wie oben schon geschrieben bekomme ich bei der Firma Merkle relativ gute Konditionen.

Lässt es sich etwas präzisieren was ich jetzt genau benötige. Ich steig bei dem Kalkputz themen noch nicht 100%ig durch.





Das Kalkbindemittel muss gebrannt und gelöscht werden. Das macht wie gesagt die Fa. Märker aus den örtlichen Vorkommen von Juramarmor und bietet den als Weisskalkhydrat (CL90 S) an.

Das Kalksteinmehl ist lediglich der zerkleinerte natürlich vorkommende Kalkstein, dieser dient neben Sand lediglich als feiner Zuschlag. Kalkputz = Kalkbindemittel + Zuschlag.

Wie gesagt wenn du noch ganz am Anfang bist ist eine örtliche Einweisung sinnvoll.



Ok



Dann war ich doch nicht so auf dem Holzweg. Was bringt der Kalksteinmehlzusatz im Zuschlag neben dem Sand für Eigenschaften mit sich?

Hatte bisher nur über 1:3-4 Verhältnis Kalk zu Sand gelesen.

Schade dass du nicht aus der Gegend kommst. Würde da gern auf dein know-how zurück greifen.





Kalksteinmehl begünstigt durch den Feinanteil im Mörtel die Haftkraft (Adhäsion), als "Füllstoff" die Festigkeit im (Sand-) korngerüst der Mörtelmatrix und durch die bessere Wasseraufnahme von Kalkgestein zu Quarz wird die "Standfestigkeit" als auch die Wasserregulation der Putzmasse begünstigt.

"Einsteigerrezeptur" wäre dann 1 Raumteil Kalkhydrat zu 3 Raumteilen Sand und 0,5 Raumteile Kalksteinmehl.