Innendämmung Ziegelwand Altbau von 1910

05.01.2019 samuel



Guten Abend Fachwerk-Experten!

in unserem Altbau (kein Fachwerk) geht es nun darum die Giebelwände von innen zu dämmen.
Bisher war der Dachboden unbeheizt und hatte undichte Fenster.
Nach viel Recherche und Erfahrungsberichten von Bekannten denke ich das hierfür Multipor gut geeignet sein dürfte.
Die Wand besteht aus roten Massiv-Ziegelsteinen, doppelt gemauert, ca. 23cm Gesamtdicke. Die darunterliegenden Stockwerke sind auch doppelt gemauert, aber hinterlüftet.
Innen ist die Dachbodenwand mit Luftkalkputz verputzt. Innen gibt es an ein paar Stellen Holzbalken die nach außen führen für das Dach, bzw. auch Balken die innen direkt an der Außenwand sind und an Innenwände grenzen.

Ich bin jetzt allerdings unsicher welche Stärke des Multipors empfehlenswert ist. Ich habe schon diverse Aufbauten mit dem ubakus.de Rechner durchprobiert - der kann allerdings nicht die diffusionseingeschaften mit berücksichtigen. So wird egal bei welcher Dicke immer ein Feuchtigkeitsproblem berechnet.
Welche Stärken sind aus eurer Erfahrung maximal sinnvoll / möglich? Um auf die geforderten U-Wert von 0,35 W/m²K zu kommen, bräuchte ich schon die 100mm Multipor Variante. Die Stärke würde ich auch gerne verwenden, aber wie sieht es bauphysikalisch dann mit meiner Außenwand aus?

Viele Grüße,
Samuel



Dämmung



gibt es einen Grund, aus dem heraus eine Außendämmung ausscheidet? Bauphysikalisch gesehen verlagert sich der Taupunkt ( also der Punkt im Mauerwerk, wo die Luftfeuchtigkeit vom gasförmigen in den flüssigen Zustand übergeht (kondensiert) nach innen. Das birgt die Möglichkeit in sich , dass sich das Mauerwerk auffeuchtet. Wie soll das DG mal genutzt werden, welche Heizung ist geplant. Wie wird der Rest des Daches gedämmt? Ist eine Neueindeckung geplant? Es sollte dies alles im Zusammenhang betrachtet werden. Um sich ein umfassendes Bild zu machen, empfehle ich Ihnen über die Such/Stichwortfunktion zu gehen und sich einzulesen.