Innendämmung aus Blähtonleichtlehm und Holzfaserplatten, Eine Möglichkeit? Erforderliche Schichtstärken?

03.07.2018 Hansen



Hallo zusammen,
bräuchte mal eure Meinung zu der folgenden gelangten Umsetzung:
Es ist geplant gemauerte Ziegelsteinwände, Innen zu dämmen.
Stärke der Ziegelwände 7 bis 13 cm, Teilweiße mit Fachwerkbalken.
Da die Wände sehr uneben sind, würde ich zuerst eine Schicht Blähtonleichtlehm ca. 6 cm aufbringen (mit entsprechender Schalung) damit die Wand wieder einiger Maßen gerade ist und vielleicht eine Einheitliche Dicke von 13 cm hat. Nach dem Leichtlehm dann mit Lehm die Holzfaserplatten ca. 60mm vorgesetzt. Oder reichen auch 40mm?
Wie ist eure Meinung dazu?



Wieso nicht ohne die Platten?



Ich habe letztlich die Finger von den Holzfaserplatten gelassen. Ich hab auch Zweifel ob du die so gut mit den Dämmstoffdübeln in der Blähtonleichtlehmschale befestigen kannst. Die Platten müssen zusätzlich vollfllächig auf dem Untergrund verklebt werden, das sollte machbar sein.
Grundsätzlich sind 6-8 cm Blähtonleichtlehmschale eine gute Stärke. Dickere Schichten bringen proportional dann nicht mehr einen entsprechend besseren Dämmwert. Irgendwo hab ich da mal eine Tabelle gefunden dazu im Internet.
Wieso machst du nicht wie in den Arbeitsblättern der großen Hersteller beschrieben eine Leichtlehminnenschale hinter einer Schilfrohrschalung und verputzt das dann direkt mit Lehm?
Ich bin jedenfalls sehr zufrieden, dass ich letztlich diesen Weg eingeschlagen habe. Die Dämmwerte auf dem Papier sind natürlich schlechter im Vergleich mit den Platten aber es gibt ja noch andere Aspekte.

Zur Einordnung meiner Meinung wäre noch zu sagen, dass ich Laie bin. Ich hatte dieses Jahr nur eine ganz ähnliche Situation.


Grüße

Bernd



Teilweise mit Fachwerkbalken ?



Sorry Hansen aber was ist das für eine Wand ?
7 - 13 cm - teilweise mit Fachwerkbalken ?
Ich glaube ein Bild wäre hier sehr hilfreich. Wenn 7cm mit teilweise Fachwerk schon so schief steht das ich viel ausgleichen muss, würde ich gerne erst mal die Substanz identifizieren bevor ich Ratschläge zur Dämmung abgebe.

Beste Grüße - M.Mattonet - ingenieurbüro Bergisches Land



Hier ein Bild von einer Wand.



Links den Versatz in der Wand, würde ich aktuell schon einmal ausmauern, damit das schon einmal etwas ebener ist.

Danke für die Antworten



Blähton und Holzweichfaser..



Würde ich nicht empfehlen
die "nischen"mehrlagigzuputzen,putzträger auf das Holz.die wand dementsprechend möglich "lotrecht"vorputzen und dann eine Homogene Plattenlage mit dübeln in verschiedenen längen befestigen alles andere mit Blähton ist schon allein aus dem grund nicht möglich weil bei dem versuch die Platten anzudübeln sich diese Mischung in Wohlgefallen auflöst und in dem Moment keinen Druckfesten Untergrund darstellt...
also entweder verlorene Schalung mit Schilfrohr und Blähton(zum schlechteren Dämmwert braucht man da ja nix sagen)oder Holzweichfaserplatten,die dann aber fachgerecht anbringen,,
gutes gelingen wünscht Flakes