Innenarchitekt für Dachstuhlausbau im Fachwerkhaus im Hochtaunus gesucht

22.05.2014



Hallo Forumsmitglieder,
wir möchten unseren Dachstuhl ausbauen. Besitzen ein schönes Fachwerkhaus von ca. 1750. Jetzt wird das Dach komplett neu gemacht, um dann den Dachstuhl für 2 unserer Kinder als Zimmer auszubauen.

Da beginnt das Problem: wir sind uns nicht recht schlüssig, wie der Dachstuhl sinnvoll aufzuteilen ist... 2 komplett getrennte Zimmer, eins als Durchgangszimmer, so viele Möglichkeiten....

Vielleicht wäre ein Blick von jemandem mit Sachverstand da sehr nützlich! Tummeln sich hier vielleicht Innenarchitekten mit einem Händchen und Gefühl für Fachwerkhäuser? Oder kann uns jemand einen kompetenten Architekten empfehlen?

Objekt liegt in Hessen, Hochtaunuskreis, PLZ 61279.

Freue mich auf Rückmeldungen! Vielen Dank vorab



3 Fragen



Hallo Jutta,

vorab einer ausführlicheren Antwort drei Fragen:

- Steht das Gebäude/Anwesen unter Denkmalschutz?
- Wie wurde der Dachboden bisher genutzt?
- Steht das Gebäude an einer Grundstücksgrenze?

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



3 Antworten :-)



Hallo,

- ja, steht unter Denkmalschutz
- Speicher war bisher nur Lagerraum
- ja, Haus steht auf Grundstücksgrenze

Vielleicht muss ich mein Anliegen auch noch ein bisschen konkretisieren: die Renovierung des Dachs samt Errichtung von 3 Gauben ist schon komplett geplant, beantragt, mit dem Denkmalschutz abgestimmt und geht (hoffentlich) am Montag los.

Was uns fehlt, ist ein bisschen Input was die Möglichkeiten des Innenausbaus angeht: offen lassen bis zum Giebel, Zwischenböden unter dem Spitzboden, 2 komplett voneinander getrennte Zimmer oder nicht, etc....

Deshalb die Suche nach einem (Innen-)Architekten, der sich gerne (und gut) mit Fachwerkhäusern beschäftigt. Habe schon nach solchen im Internet gesucht, aber irgendwie nichts, oder besser niemand, wirklich passenden gefunden...

Danke & Gruß,
Jutta



3 Feststellungen :-)



- Neben der denkmalrechtlichen Genehmigung muss bei einer Umnutzung auch eine Baugenehmigung erwirkt werden. Dabei geht es im Wesentlichen in solch einem Fall um Erschließung, Brandschutz, Flucht- und Rettungswege etc.
-Bei einer Grenzbebauung muss der Nachbar der Umnutzung zustimmen.
-Ohne einen Bauantrag ist die Nutzung nicht legal.

Die Aufteilung eines Dachbodens ist wohl primär von dessen Größe und der Lage der Treppe abhängig.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Ansprechpartner



was unser guter Christoph hier angesprochen hat, sollte beherzigt werden.

und zu diesem Thema hätte ich zusätzlich einen versierten Holzbaustatiger und Ideenlieferant:

Dipl.Ing.(FH) J. Liebig, Koppenstr.79, 10243 Berlin,
Telefon: 030/29666375,
Email: Jens.Liebig@t-online.de