Fassade

17.01.2012



hallo, Leute,
da bin ich wieder! Hab mein Naturstein-Häusle (°slow house°) inzwischen stabilisiert und ein neues Dach ist drauf. Alles ist bestens trocken. Nun sinniere ich über die Dämmung, einerseits von innen, andererseits von aussen.
Es handelt sich um ein ca.50cm dickes zweischaliges Natursteinmauerwerk. Innen wollte ich mit Zementkalkmörtel verputzen. Und von aussen?
Wie verhält sich das in Bezug auf Wärme? Es wird mit Holz gefeuert. Neue Fenster stehen noch aus.
Gruss aus den Vogesen



Wenn Innen...



...sowieso Putz kommen muß, denk doch über folgenden Aufbau nach: Holzweichfaserplatte 50mm vollflächig in Lehm angesetzt (Stufenfalz mit eingelegten Falzlatten), Kammschienen mit Wandheizung, Lehmputz.

Bestes Raumklima und geringer Verbrauch. Dem Holzkessel muß in diesem Fall ein Pufferspeicher vorgeschaltet werden.

Grüße

Thomas



Innen und oder aussen



Doppelt hält nicht unbedingt doppelt besser kann auch doppelt in die Hose gehen!

Den "Zementkalkmörtel" würde ich gar nicht auf mein Grundstück lassen.
Dämmung weder innen noch aussen einsetzen.

Gesamte Sanierungen immer im Gesamtsystem überlegen und planen - nicht eines nach dem anderen abarbeiten ohne an die Zusammenhänge und Abhängigkeiten zu denken.

Heizung, Fenster, Putz, Dach, etc. sind keine zu optimierenden Einzelteile sondern Teile eines Systems die sich unmittelbar und mittelbar bedingen.

"Das Ganze ist so stark wie das schwächste Glied"

Alles muss zusammenpassen.

Werbung bringt Erfolg - aber nur für den Verkäufer nicht unbedingt für den Kunden.

FK

Wenn schon - dann denn schon!

:-)

www.slow-house.de



Verputz



...muss drauf, weil die Räume so klein sind, dass ich innen, jedenfalls nicht grossflächig, irgendetwas zusätzlich davor setzen kann oder die rohe Steinwand sichtbar lassen möchte. In diesem Forum einigte man sich vormals auf Zementkalk-Mörtel, weil er die Wände noch etwas stabilisiert.
Von aussen ist ein Verputz drauf, der allerdings stellenweise abbröckelt. An 2 von 3 Aussenwänden könnte ich locker den alten Verputz abklopfen und nun frage ich mich, was ich dann besser draufsetze? Oder reicht es, wenn alles schön fugendicht verputzt ist?
(sorry, Herr Kurz - den Begriff °slow house° verdanke ich Ihnen, hat mir gut gefallen...aber ich bin eher innenarchitektisch kompetent - darauf beziehen sich meine Ideen, die von diesem Begriff erfasst werden...)