Fassaden-Renovierung

15.04.2009



Liebe Community,
suche Rat bei folgender Fachwerksituation:
als letzte Tat einer Totalrenovierung eines knapp 200 jährigen Fachwerk-Reihenhauses steht die Fassadenerneuerung an.
Das Fichtenfachwerk ist mit einem Außenputz verdeckt. Eine Freilegung ist m.E. aufgrund des optischen Zustandes und einer Aufstockung mit einem umlaufenden 50 cm Leimbinder nicht angeraten.
Dennoch würde ich gern wieder eine Fachwerkfassade haben. Welche Möglichkeiten bestehen, um dieses Ziel zu erreichen? Muss ich den Putz abtragen, um auf die alte FAchwerksubstanz eine quasi-neue Fassade aufzublenden? In welchen Dimensionen sollte man so etwas ausführen? Wie verhält es sich mit dem Taupunkt (von innen 6 cm Dämmung mit Dampfsperre)? Welche fachkundigen Spezialisten können mir bei der Lösung dieser Aufgabe helfen?
Danke für alle Hinweise



Allzu viele Tips...



...für ein Fachwerkimitat wirst du hier nicht bekommen. Aber mal ne Frage. Wenn die Bude Fichtenfachwerk hat, war es je überhaupt Sichtfachwerk? Weiter, wenn es jemals ein Sichtfachwerk war, ist das originale Erscheinungsbild durch die Aufstockung eh futsch.
Und nun meine letzte Frage, wenn die Fassade ohnehin saniert werden muß, warum dann die Innendämmung, von der hier warscheinlich nicht nur ich gerne wissen will, wie die ausgeführt ist.
Das Sinnvollste wäre sicher gewesen, eine Außendämmung anzubringen...

Gruß Patrick.



Imitat



Hallo,

in die erwähnte Außendämmung hätte sich auch das Imitat leicht einbringen lassen.
Warum jetzt nicht nur die etwas zweifelhafte Innendämmung zugunsten des Holzerhalts ausbauen einschließlich der hier nur schädlichen Dampfbremse ?

Grüße vom Niederrhein



Um keinen Preis der Welt



wollte ich bei der Durchführung eines solchen Anliegens tätig werden. Dem Beckmannschen Rat, die Innendämmung rauszupuhlen, stimme ich aber vorbehaltlos zu.