Im meinem Keller ist es Feucht und Nass! Was kann ich tun?




Ich habe ein Haus aus dem Jahr 1932 mit Teilkeller. Habe schon viel hier in Forum gelesen, aber es hat mich noch nicht bis zum schluss aufgeklärt. Daher hab ich mich entschieden selbst meine Situation hier zu Blatt zu bringen und hoffe eine gute Lösung zu erhalten.

Mein Problem:
im Keller habe ich bis ca. 1,0m Feuchtigkeit und in Paar Stellen Kristall Bildung. Einpaar stellen sind sogar Risse durch die abhängig vom Wasserfall mal mehr mal weniger Wasser in Tropfform eindringt.

Am und unter dem Haus ist Lehmboden. Eine Drainage ist nicht vorhanden und eine Beschichtung von Aussen ist nicht gegeben.

Von Innen sieht es so aus, als hätte der Vorbesitzer(leider bereits Verstorben)eine Trockensanierung in form von Schlemme und so weiter durchgeführt. Ist aber teilweise durch die Risse undicht.


Meine Beobachtung am Neben liegendem Grundstück!

Es war ein Neubau mit Keller geplant und vor beginn haben die Bauarbeiter in verschiedenen Bereichen einpaar Löcher ausgehoben um zu sehen wie sich das Sickerwasser verhält. Diese sind durch den Regen voll gelaufen und waren Wochen lang ohne das sich irgend etwas geädert hat voll!


zu meiner Idee:
-eine Drainage installieren? die Verlegung wäre nur in L-Form möglich, weil es nur ein Teil Keller ist und davon zwei Wände nicht ohne hohen kosten zugänglich sind!


-von Innen eine Vorsatzwand insgesamt 5cm dick aus Zement gissen und jedoch maximal 1,10m hoch damit die steigende Feuchtigkeit nicht nach oben ins Erdgeschoss durchdringt und dort Schaden verursacht.
-den Keller im Anschluss regelmäßig Lüften.

Es soll nur als Abstellfläche dienen und kein Wohnraum werden.


mir ist bekannt das das keine optimale Lösung ist, und das Fachmänner soetwas nie ausüben würden. Aber ich würde mich trotzdem freuen, wenn jemand was dazu brauchbares Berichten könnte.



Keller



Zitat: "Es soll nur als Abstellfläche dienen und kein Wohnraum werden."
Was willst du abstellen ?
Im Zweifel ist ein Keller nur ein Keller.
Die meisten Dinge kann man auch ganz gut abstellen, wenn ein Keller ein wenig feucht ist.
Bei einem Keller an dem schon rumgefuscht wurde ich erst mal eine Bestandsaufnahme machen. Hier hast du schon ein paar Fakten aufgelistet die Rückschlüsse zulassen.

Das umgebende Erdreich scheint sehr dicht und sehr feucht. Daraus kann man schon schließen das eine Drainage oder Teildrainage überhaupt nichts bringen wird außer Aufwand und Kosten.

Du hast Feuchteerscheinungen und Ausblühungen bis ca. 1 m Höhe.
Bei alten Kellern ist dies ganz normal. Bei einem Keller aus 1932 kann das vorkommen wenn weitere Randbedingungen vorliegen. Daraus ergeben sich Nachfragen :
- Gibt es eine Hanglage?
- Aus was ist der Keller gemauert?
- Wie ist der Keller belüftet?
- Hat der Keller eine Kappendecke?
- Welche Wände zeigen die Feuchtigkeiten bzw. das flüssige Wasser?

Die Feuchtigkeitsproblematik ist alt. Die Sanierungsversuche sind mangelhaft ausgeführt.
Ich würde, ohne weitere Informationen zu haben, hier erst mal dazu raten das Rumgepfusche zu beseitigen, die Lüftung zu optimieren und die zu lagernden Dinge so auswählen, das sie die Feuchtigkeit unbeschadet überstehen.
Ggf. handelt es sich hauptsächlich um ein Kondensatproblem. Betonvorsatzschale bei einer Kondesatproblematik sind auch sinnlos.

Der Keller bricht nicht zusammen wenn er eine gewissen Feuchtigkeit hat. Ich würde hier gut überlegen bevor ich hohe 4stellige oder 5stellige Summen ausgebe um eine Kiste mit alten Büchern zu lagern die keiner mehr lesen und auch keiner mehr kaufen will.

Im Keller ist gar nicht so schlimm - Hannilein/Hape Kerkeling - und oft hatte er recht - Beste Grüße Ingenieurbüro Bergisches Land - M.Mattonet





Das Haus steht auf Flachland, das soll früher ein moorgebiet gewesen sein ggf. Ist es immer noch, nur zugebaut.
Die Mauer ist aus Sandstein. Ich habe mal zu Probe oberhalb ein Loch nach aussen gebohrt und konnte feststellen, daß die



Aus gelben Sandförmigen Baustoff ist, diese war ca. 40-50 cm dick. Auf dem ist eine harte 3-4mm schwarze Schicht und dann 1mm graue Schicht und zum Schluss weiße Farbe.

Die Belüftung wird über die kalten Tage durch die Keller Fenster ausgeübt und im warmen geschlossen bzw. Geringe Zugluft für die Heizung.

Eine Kappendecke kenne ich nicht, aber die se Decke ist zwischen den t-stahlträger mit hohlziegel ausgelegt und mit 1 cm Putz beschichtet.

Es sind alle aussen Wände und die zwischen Wände, wobei die zwischen sind in erster Linie nicht das Problem, da es sich hier wahrscheinlich um das Kondenswasser handelt.


Das Problem was ich nicht so genau geschildert habe ist, daß ich alle zwei Wochen ca. 5cm dicke Wassermenge auf 10qm rauspumpe und jedesmal nasse Schuhe hab.! Das Wasser dringt durch die Risse in den Keller.

Wenn das nicht wäre, dann hätte ich die Sorge nicht.
Für die Bücher habe ich den Spitzboden gewählt ??!


Was meinen Sie mit dem rumgepfusche beseitigen?





Und der Nachbar hat sich dann entschlossen ohne Keller zu bauen!

Noch eine Beobachtung, ein bereits neu gebautes Haus ist dieses Jahr das komplette Wohnzimmer voll gelaufen, da der Bau einwenig tiefer gelegt worden ist um ein weiteres Stockwerk drauf zu setzen.

Vielleicht sind das auch noch hilfreiche infos.

Gruss



Die Schlemme



Mit Rumgepfusche meinte ich die gerissene Schlemme (Dichtschlemme) die da aufgebracht wurde.
Die Decke die du hast scheint eine Kappendecke zu sein. Sind die Träger noch i.O. ?

Das ganze hört sich ja deutlich kritischer an als man aus dem Eingangspost herausliest. Knöchelhoch flüssiges Wasser sollte man schon angehen.
Da es sich scheinbar auch um eine Wand handelt die im Erdreich nicht erreichbar ist, bleibt ja nur eine Ertüchtigung von innen.

Wie sieht es den im Übergang Wand zum Lehmboden im Keller aus? Tritt auch da flüssiges Wasser ein ?

Ein paar unterstützende Bilder wären sicher hilfreich aber ich glaube am Ende wird es nicht helfen als hier einen erfahren Feuchtesanierer (Keine teuren Franchiseunternehmen die als erstes bei der Suchmaschine auftauchen) mal einen Blick drauf werfen zu lassen um ein Gesamtkonzept auszuarbeiten.

Hohlkehlen die zu einem Sickerschacht mit Tauchpumpe laufen hast du schon ?





Die Träger sind in Ordnung.

Die Wände sonst sehen recht ok aus nur da wo Risse vorhanden sind, sieht es nicht appetitlich aus!

Hohlkehlen usw. Ist nicht vorhanden!

Ich mache heute wenn ich zuhause bin ein paar bilder und würde sie dann hochladen!
Dann könne sie sich das optisch einmal vorstellen, dann ist es einfacher. Ok?



Kellerfeuchtigkeit reduzieren



Mögliche Maßnahmen zur Reduzierung der Feuchtigkeit:

- Bodengefälle im Keller zur feuchtesten Wand hin herstellen mit einem
kleinem Schacht zum Aufstellen einer Tauschpumpe.
- EPDM- Folie auslegen und an den Ränder hochziehen
- Dünne Estrichschicht mit Dichtmittel im Gefälle herstellen oder Rinnen entlang den Außenwänden mit Gefälle.

Bei von unten drückenden Wasser müßte gegen Aufschwimmen eine armierte Betonbodenplatte hergestellt und in den Wänden verankert wird- für die vorgesehene Kellernutzung sicher zu aufwendig.

Sofern der Sandstein und die schon aufgetragene Dichtungsschlämme tragfähig sind undichte Fugen etwas aufweiten und ca 10-bis 20 mm tief sorgfältig reinigen, dann je nach Fugenbreite Fugen zuerst vermörteln bzw. alles mit flexiblem Abdichtungsmaterial wie MB2K oÄ verspachteln.

Durch Temperatur/Luftfeuchtigkeitsmessung dafür sorgen, dass bei Zutritt von Außenluft keine Taupunktunterschreitung möglich ist.
Fenster-/Türöffnungen müssen dazu entsprechend dicht sein, um unkontrollierte Lüftung zu vermeiden.
Ggf zur Feuchtereduzierung zeit- oder feuchtegesteuerte Lüftungsanlage installieren
Oberflächenwasser im Außenbereich durch entsprechendes Gefälle vom Gebäude weg ableiten.

Drainagierung wird zu aufwendig sein und setzt voraus, dass sich der Kanal zur Wasserableitung rückstausicher entsprechend weit unterhalb der Kellersohle befindet.

Zuerst müßten ohnehin der Grundwasserstand und die Bodenverhältnisse festgestellt werden-
euer Nachbar hätte wohl einen Kellerneubau als weiße Wanne ausführen müssen und hat sinnvollerweise auf den Keller verzichtet.

Bei hoher Kellerfeuchtigkeit die Stahlträger der Decke auf Korrosionsschäden untersuchen- primär im Auflagerbereich- und ggf streichen.

Andreas Teich



feuchter Keller



Das klingt nach einer schwarzen Wanne und hydrostatischem Druck durch kurzzeitig stauendem Wasser.
Dringt das Wasser durch den Fußboden?
Das wären in etwa diagonal verlaufende Risse im Boden, die zuerst dunkel werden und über die dann Wasser einsickert.
Stellen Sie bitte ein paar Fotos von den feuchten Stellen ein, dann sehen wir weiter.



Bilder


Bilder

Hallo,

hier die Bilder von der Regenseite, ist die schlechteste.



Wie kann ich mehrere Bilder hochladen?



kann mir da jemand ein tipp geben?



feuchter Keller



Hier vermute ich den Zustand des Kellerfensters bzw. des Lichtschachtes (wenn es denn einen gibt) als Ursache. Entweder dringt Wasser über die Brüstung unter das Fenster in die Wand und sucht sich über Stoßfugen seinen Weg nach unten oder der Lichtschacht ist voller Dreck und der Ablauf ist verstopft. Von da aus gehts wieder in die Wand.



Kellerfeuchtigkeit



immer nur ein Bild je Beitrag..

Solche Stellen sollten sich von innen zB mit MB 2K Abdichten lassen.
Zuerst losen Putz abschlagen, alles gut säubern und ggf nachputzen.

Andreas Teich



gleiche wand


gleiche wand

auf dem Bild ist die Ecke, die von beiden seiten zugänglich wäre.



die zweite Seite


die zweite Seite

Diese ist auch noch von außen zugänglich



die zweite Seite


die zweite Seite

hier ist die Wasser durchführung.



die zwei Seiten die nicht zugänglich sind


die zwei Seiten die nicht zugänglich sind

das ist auch der tiefste Punkt.



hier die gleiche stelle


hier die gleiche stelle

da ist der Aufgang zum Erdgeschoss



Seite die nicht zugänglich ist


Seite die nicht zugänglich ist

da sind insgesamt zwei stellen die auch schlimm sind aber noch in gelben Bereich!



hier ist die Bohrung


hier ist die Bohrung

diese ist auf der Seite, die nicht zugänglich von außen ist.



das ist ein Bild vom Boden


das ist ein Bild vom Boden

hier habe ich eine stelle gefunden, die rissig aussieht.



hier ist noch ein, der unter dem ersten Fenster gemacht ist.


hier ist noch ein, der unter dem ersten Fenster gemacht ist.

das ist auch die stelle wo der Riss auf dem Boden ist.



Kellersanierung



Hier ist wirklich mal ein Fall bei dem eine nachträgliche senkrechte Abdichtung und eine Dränanlage erforderlich ist.
Da der Keller nur teilweise von außen zugänglich ist bleibt dann nur druckhaltende Innenabdichtung übrig, diesmal richtig gebaut. Auch nicht gerade billig.
Wenn es nur die paar Sickerstellen wären könnte auch eine Vergelung helfen- eventuell.
Auf keinen Fall sollten Sie anfangen selber loszulegen. Halten Sie es wie Egon Olsen, der hatte vorher einen Plan- sprich ein Sanierungskonzept. Das sollte Ihnen ein Fachmann nach vor-Ortbesichtigung fertigen.
Eine Innenabdichtung kann man unter Anleitung auch selber herstellen.



Lichtschacht



Dieser Lichtschacht und jeder adere ist aus Beton bzw. gemauert und dann mit Zement verputzt. diese weisen rissen an der Anbindung an die Kellermauer.

der Versatz vom Schachtboden zu Fenster Öffnung ist recht groß, ungefähr 10 cm. Ich habe im Herbst versucht dort paar Eimer Wasser zu gissen um zu sehen, ob das wasser überschwabt oder durch den Riss eindringt. Leider ohne Erfolg der Abfluss ist dort frei.

Kann mir jemand sagen, was die gemauerten Ziegelsteine je unterhalb der Risse in der Wand eingebunden ist.



mb2k?



ist es mögliche mit dem Produkt notdürfig diese stellen dicht zu bekommen oder wird das nichts?



aussen drainage und Abdichtung



Es gibt noch ein Problem es von Aussen von der Regenseite Abzudichten und eine Drainage zu verlegen, der Vorbesitzer hat sich eine zusätzliche Fassade Mauern lassen! Ich glaube nicht, das der neue Fundermentsockel bist zu Kellerfunderment reicht. :-(


ich bin Schon ständig am überlegen, das ich diesen später komplett Abreise und das Haus komplett mit WDVS Isoliere!
Die Mauer ist nur an einer Seite und der rest ist immer noch alt.



Kellerabdichtung



Wenn vollständiges Freigraben nicht möglich und erst einmal Kosten reduziert werden sollen würde ich die Undichtigkeiten zuerst von innen zB mit dem MB 2K abdichten.

Vorher auf jeden Fall den Untergrund vorbereiten und auf Tragfähigkeit prüfen.

Bei zu weichem Untergrund wird die Feuchtigkeit das Abdichtungsmaterial bei größerem Wasserdruck wohl von der Wand drücken.

Da der Kostenaufwnad dabei aber gering ist gegenüber einer Komplettlösung und da ohnehin keine vollständige Trockenlegung erforderlich ist würde ich zuerst einmal eine low-cost und low-Aufwand-Lösung versuchen.

Ich habe für Rohrdurchdringungen bei unserem Betonpool noch andere Abdichtungsmaterialien auf Bentonitbasis verwendet.

Bei Fragen am besten email und Bilder der Fassade schicken.

Andreas Teich



Fundament



zum Fundament: wie wir das Haus erworben haben, haben wir im Wohnzimmer eine Tragende Wand eingerissen und ein Träger eingesetzt. da ist mir aufgefallen, das die Seite ohne Keller keine Betonplatte hat und habe mich kurzerhand entschlossen ein aussen Anstrich durchzuführen. Wir haben in folge ein graben ausgehoben und wollten bis zum Fundament kommen und mussten feststellen, das kein Sichtbares uns entgegen kommt. Nur Wasser! Wir haben im anschliessend ein Loch von innen nach aussen gemacht um die Tiefe vom Kellerboden zu ermitteln.
wir stellten fest das wir bereits in einer stelle tiefer waren und ein Funderment war nicht im Sicht.

Wir stellten fest das nur ein Funderment über der Wand die ca. 70cm tief in das Erdreich ragte.

Wir stellten uns die Frage ob vielleicht der Keller nachträglich gebaut worten ist?!

Wir haben den Graben wieder zu geschüttet.


Nachhineinüberlege ich, das wir wenigstens ein drainrohr rein setzten sollten!!! ist jetzt zu spät. :-(



Aussen Drainage



Macht es trotz Lehmboden sin eine nachträgliche Drainage in L-Form zu verlegen? oder sollte man dies lieber wegen der einseitig unkontrollierten setzungen lassen?

und was denkt Ihr zur meinen ersten Vorschlag?


muss ich mir gedanken machen, das mir irgendwann eine seite einbricht wenn ich in kurze nichts oder wenig unternehme?



Moin,



Das klingt alles sehr verworren,es kann aber durchaus sein, dass Sie durch das Aufgraben bis zur Gründungssohle den Stein erst ins Rollen gebracht haben. Können Sie mal ein paar Fotos machen, innen und aussen der aufgegrabenen Seite. Eine Skizze in der man sieht wo sie was gegraben haben und was Sie festgedstellt haben.



Folgen vor und nach Graben



Die Seite wo der Graben gemacht worden ist, hat sich der Zustand der Wand nicht geändert und ist sogar die die noch in Ordnung ist!
Der graben wurde vor ca 8 Jahren gemacht.

Die anderen Stellen sind schon länger so und haben sich auch nicht verschlechtert.



Maßnahmen eine Firma



Kann mir jemand sagen, wie eine Firma in so einem Fall machen würde und was es pauschal pro laufenden Meter bzw. Quadratmeter kosten würde. Das nur um zu wiesen wie stark man heulen sollte.!



feuchter Keller



Ja, das kann man.
Nach einer gründlichen Inaugenscheinnahme der Situation vor Ort,
einem Aufmaß,
der Erstellung eines Sanierungskonzeptes,
der Aufstellung eines Leistungsverzeichnisses (da steht drin was genau in welcher Menge zu machen ist),
dem Einholen von mehreren Angeboten.



Unter den Fenstern



Sind das irgendwelche Pfeiler oder eine Art Stützen die aus dem Boden und in die Wand um die 3 Ziegel hoch rein ragen, da drüber sind auch jeweils die Risse?



Sanierung



Kennt jemand einen hier oben Raum tostedt, der damit schon Erfahrungen hat?

Vielen Dank an euch und eure Zeit.



Drainage



Was könnte passieren oder wie verhält sich ein Haus wenn es nur von einer Seite bzw. In L-Form verlegt und gepumpt wird?

Und funktioniert sowas?



Trockenlegung



Zumindest wird voraussichtlich diese Seite dann weniger durch Feuchtigkeit belastet.

Die Drainage muß natürlich funktionieren, da bei Rückstau überall eine höhere Belastung stattfindet.

Grabungskosten für die Drainage, Rohre und Verlegung, Verfüllung etc sind relativ gut kalkulierbar, wenn keine unvorhergesehenen Hindernisse auftauchen (alte Leitungen oä).
Da der Zustand der Wand unbekannt sein dürfte müßte hier eine Probegrabung stattfinden ( das geht auch von Hand, wenn man Lust dazu hat).
Je nach Untergrund und Tiefe abstützen!

Ich würde es aber aus Kostengründen erst einmal selber von innen versuchen.
Wegen Abdichtungsmaterial ggf email schreiben

Andreas Teich



Fundament



vielen Dank Herr Teich,

Ich werde das auch vorziehen erstmal von innen notdürftig abzudichten und dann würde ich es gern von aussen Abdichten und dazu die Drainage.

ich stelle mir die Frage, zu welcher Jahres Zeit oder Wetter Lage es am besten ist so ein Maßnahme durch zuführen?

Ich befürchte aufgrund der Erkenntnis, das warscheinlich der Keller kein Fundament besitzt und nur auf so ne Art Pfeiler im ca 3m versatz steht! Kann es sein das früher solche Bauart ausgeführt worden ist? Es stellt sich im Anschluss die Frage, ob eine Isolierung von aussen und auch eine Drainage unbedenklich wäre, wenn kein Fundament vorhanden ist??

Wenn ja, dann Würde ich es step by step ca. 2m ausführen und nicht ganze 14m auf einmal! wäre das so möglich?

im Vorraus, Danke ich für die Antworten.



Kellerabdichtung



Sie wollen selber also nach Gefühl und Anregung aus dem Internet wursteln.
Ich rate Ihnen davon ab.



Keller abdichten



Ich fange nicht gleich sofort an, aber das von innen muss ich machen, da es grad zeitlich nicht passt mehr zu machen.

Für die aussen Abdichtung benötige ich noch Informationen wie es schon oben beschrieben ist! Um die Risiken und Folge Schäden gering wie möglich bzw. Sogar komplett aus der Welt Schafen!



Kellersanierung



Die Innenabdichtung können Sie selber machen. Schauen Sie in die Verarbeitungsrichtlinien der Systemhersteller, halten Sie sich daran und bleiben Sie im System. Ich empfehle Remmers.
Vorher versuchen die lokalen Eintrittstellen bzw. deren Ursachen genauer zu lokalisieren wie der Lichtschacht und die Gebäudeecke (Fallrohr?).



Keller abdichten



Die Decke ist 2003 neu gemacht worden und das Fallrohr ist knapp 20 Meter weiter auf der anderen Seite.

Ich befürchte das es mit dem Lichtschalter was nicht stimmt, weil so wie die Ausführung von der generalfirma am Dach und Schornstein war, lässt böses erahnen. Und die Fassade an der Seite wo dieser Lichtschacht Sitz und das dazugehörige Fundament hat ebenso die gleiche Firma angebaut!

Es könnte sein das dabei die abflussleitung unterbrochen worden ist, diese ist glaub ich noch aus Ton!

Von vorbesitzer war immer eine gummimatte auf dem gitter, ich habe sie damals gleich entfernt! Ich habe gestern eine neue Abdeckung aus Plexiglas drauf gesetzt und befestigt.



Keller abdichten



Können Sie mir sagen womit die Wand von aussen am besten verputzt werden kann? Bevor der Bitumen Anstrich drauf kommt!



Innen Abdichtung



Welches Produkt von remmers ist für den Schlitz unten, wo die Wand auf dem Fußboden liegt am besten geeignet und wie sollte man da vorgehen?



Abdichtung



Ich hatte Ihnen nicht umsonst den Hinweis auf die Verarbeitungsrichtlinien gegeben. Solche Abdichtungen wirken nur im SYSTEM, also nix irgendwas segensreiches auf die Wand schmieren und fertig (siehe Ihr Vorgänger)
So ein System besteht aus mehreren vorbereitenden Arbeiten und Materialkomponenten wie Verkieselungssperre (bei Remmers heißt sie Kiesol), Dichtmörtel und Dichtschlämmen (es gibt verschiedene Schlämmen für verschiedene Untergründe). Bei der Untergrundvorbereitung sind eine Reihe von Arbeiten auszuführen, beginnend mit dem Abtrag von Putz, dem Aufstemmen der Übergangsfugen Betonfußboden- Wand, der Öffnung alter, undichter Durchführungen usw.

http://www.remmers-media.com/fileadmin/dam/Broschueren/de/bau/338/338_TROCKEN-DICHT_altbau_screen.pdf.pdf



Kellersanierung



Wenn bekannt ist welche Firma dort täig war müßten doch weitere Infos zu bekommen sein.

Bevor Drainagen geplant werden zuerst die Kanalhöhe feststellen und die Höhenlage der Drainage ermitteln.
Rückstauklappe vorsehen.

Defekte Kanalrohre können mit Kanalkameras/Inspektionskameras festgestellt werden-
vorher Kosten erfragen- uU ist es günstiger, eine gebrauchte oder neue Kamera selber zu kaufen oder auszuleihen.

Inwieweit der Kelleraußenputz komplett erneuert werden muß kann erst nach dessen Begutachtung angegeben werden-
evt genügt Ausbesserung.
Dämmung zur Kondensatreduzierung und zum Schutz der Dämmung kann sinnvoll sein.
Allein diese in Verbindung mit entsprechender Noppenbahn reduziert die Wasserbelastung sehr.

Zumindest anstauendes Wasser sollte durch die Maßnahmen verhindert werden,
da die vertikale Abdichtung nicht verhindern kann, dass Feuchtigkeit durch den Boden oder Anschlußfugen dringt.

Vermutlich wurden erst die Wände erstellt und dann der Estrich/Bodenbeton eingebracht.

Andreas Teich



Kellerabdichtung



Dies ist kein ungewöhnliches Schadensbild.

Zur Sanierung:

-Feststellen der Kellertiefe einschl. Fundament
-Bodenbeschaffenheit aus Lehm mit den dargelegten Wasserproblemen deuten auf eine Wassereinwirkungsklasse W2.1-E nach DIN 18533 hin (alt DIN 18-195 Teil 6).
-3-seitig freigraben, in Abhängigkeit des baulichen Zustandes und Gebäudetiefe
-Abdichtung vertikal nach W2.1-E
-eventuelle Horizontalsperre im Sägeverfahren (Seilsäge) wenn gewünscht)
-Dringender Einbau ein Dränung. Ableitung des Wassers ins Kanalsystem. Achtung Rückstauproblematik beachten!) Oder Drain Wasser per Pumpe ins Kanalsystem leiten. Somit ist die Rückstauproblematik gelöst.

Für die 4. Wand/ Überbaut

Überprüfen bzw. Herstellen einer 100% -igen Horizontalsperre unterhalb der Kellerdecke!
- Anbringen einer Negativabdichtung.
- Wie bereits beschrieben im System bleiben und Verarbeitungshinweise der Herstelle beachten.
Fabrikat: entweder Remmers oder Köster Bauchemie



Keller sanierung



Vielen Dank an die hilfreichen Tips,

Kann mir jemand sagen, wenn kein Fundament vorhanden wäre, wo von ich ausgehe, ist der beschichtungs Ablauf dann genau so wie mit oder muss dabei was besonderes beachtet werden?



Fundament



Die Kellerwände sind das Fundament.
Früher gab es allenfalls noch zusätzliche Streifenfundamente.

Abdichtungstechnisch ändert sich nichts-
es geht darum, eine tragfähige, einheitlich Oberfläche herzustellen,
auf der die Abdichtungsmaterialien aufgebracht werden können,
ob das nun Bitumenbahnen, Spachtelmassen oä sind.

Innen untersuchen wie der Übergang zu Estrich hergestellt wurde-
wahrscheinlich wurde er einfach gegen die Kellerwand eingebracht.
Kontrollieren ob hier ein sauberer Übergang besteht-
am besten wie beschrieben die Fuge vergrößern, gut säubern,
Hohlkehle herstellen und Boden und Wände fugenfrei abdichten-
siehe Verarbeitungsrichtlinie.

Andreas Teich



Drainage



An dass Abwasser Kanal ist das anschließen einer Drainage nicht zulässig nur das Regenwasser und das auch nicht günstig.
Das drainage Wasser soll auf eigenem Grundstück versickern, das Problem ist, daß der Grundwasserspiegel ca 1,80m tief ist. Ich frage mich, ob ein sickerschacht dabei was hilft und wie der Aufbau und die Tiefe genau aussehen sollte?



Kellerabdichtung und Entwässerung



Die örtlichen Vorschriften für die Ableitung des Drainagewassers müssen natürlich beachtet werden.


Dein Grundwasserspiegel scheint dann fast auf Höhe der Kellersohle zu liegen, was die Entwässerung erschwert oder eine Drainage sinnlos machen kann.

Gibts tieferliegende Grundstücksbereiche oder Erfahrungen von Nachbarn oder in der Nähe befindliche Zisternen/Entwässerungssysteme?

Es wird zur Kostenminimierung ohnehin am sinnvollsten sein, erst einmal mit den beschriebenen Maßnahmen eine Innenabdichtung vorzunehmen.
Wenn das Ergebnis nicht ausreichend ist kann immer noch eine Außenabdichtung erfolgen, dazu (und für div andere Einsatzbereiche) kann ebenfalls zB MB 2K verwendet werden.

Infos zur Entwässerung:

http://stein.grundstuecks-entwaesserung.de/?q=node/19

Andreas Teich