Horizontalsperre




Hallo, ich möchte in einem Bauernhaus (c.a. 150 Jahre alt, kein Fachwerk) die Außenwände gegen aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Boden abdichten.
Wie muß eurer Meinung nach der Aufbau einer solchen Sanierung aussehen ? Würde mich über fachliche Tips sehr freuen.



Horizontalsperre



Sehr geehrter Thomas,

da Sie leider keine Angaben zum Aufbau Ihrer Wände, Fundamentes... machen, kann ich auch nur einen allgemeingültigen Vorschlag machen.

I.d.R. entfernt man im unteren Sockel-/ Aussenwandbereich den Fugenmörtel und bringt zusammen mit einer neuen Mörtelmasse Metalllagen oder PU-Folienanteile in die Fugen mit ein. So erhält man z.B. eine Horizontalsperre. Eine andere Variante wäre, Maueranteile mit einer Silikoninjektion (hierzu werden Spritzlöcher gebohrt) zu impfen.

Mit freundlichen Grüßen.

Stefan I. Akkulak
Sachverständiger für Baubiologie, Umweltanalytik und Gebäudediagnostik



Horizontalsperre



Moin,
wir stehen bei unserem Gulfhaus vor dem gleichen Problem, können aber bisher nur theoretisches zum Thema beitragen:
Entscheidend ist tatsächlich der Wandaufbau im Sockelbereich, z.B. ob eine durchgehende horizontale Fuge vorhanden ist,
in die ein Edelstahlblech eingeschlagen werden könnte.
Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Methoden, über die auch eine Menge Fachliteratur auf dem Markt ist.
Ich würde Ihnen empfehlen, sich eingehend schlau zu machen, bevor Sie selbst Hand anlegen
oder einen Fachbetrieb beauftragen, denn je nach Haustyp und individuellem Schadensbild kann die Sanierung
sehr unterschiedlich aussehen.
Literaturtipp: Frank Frössel: Mauerwerkstrockenlegung und Kellersanierung, Fraunhofer IRB Verlag 2001
Alles Gute
Stephan Sander



Horizontalsperre



Hallo,Thomas bevor du dein Haus mit Chemie vollpumpst lies erstmal die Interntseite home.t-online.de/home/konrad-fischer/2baustof.htm der Mann hat Erfahrung in Altbausanierung





hallo, grundsätzlich wäre zu klären, ob eine Abdichtung überhaupt notwendig ist: ist der baugrund feucht? lässt sich die Feuchtigkeit anders wegbringen (boden rund ums haus offen gestalten, nicht versiegeln ...). wenn das nichts hilft und ohnehin arbeiten am sockel/grundmauer erforderlich sind, könnte man eine einfache teerpappe/schweißbahn als feuchtigkeitssperre einbringen; ansonsten empfiehlt sich bei einer generalsanierung (?) die Installation einer wandheizung/sockeltemperierung an der Innenseite der außenwände (system großeschmidt), die mit fast jeder feuchtigkeit fertig wird. machen wir in unserem Fachwerkhaus (zu besichtigen am tag des offenen denkmals, 14. 9. 2003)!
gruß günter flegel, wagenhausen




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