Biologischer Holzschutz?




Hallo alle miteinander

Ich bitte mal um Ratschläge und Meinungen über biologischen Holzschutz.

Es geht speziell um Borax, ein Mittel, welches aus Borsalz, Leinöl, Wasser und Kräuter besteht. Zu beziehen im 10l Gebinde für um 160€. Empfohlen wird es als ungiftiges Holzschutzmittel im Innenbereich, speziell Dachstuhl.

Ich bitte aber nicht um Aussagen wie: baulicher Holzschutz macht es auch. Der Specht hat nicht ohne Grund Runbdbögen in meine Aussensparren geschnitzt. Zu Sagen wöhre noch, daß ich im Wald ca 5m von einem Bach wohne. Da ist die Luftfeuchtigkeit so hoch, daß die Socken auf der Leine schimmeln *fg*



Andreas



Wie Bitte ???



Lieber Andreas

ich komme schon mit dem Begriff "biologischer Holzschutz" nicht ganz klar - Was ist das eigentlich ?

Ich weiss auch nicht, was für ein sündhaft teures "Zaubermittelchen" dir da angeboten wurde.

Vielleicht veröffentlichst du mal Genaueres.
Z.B. Namen, Zusammensetzung, Hersteller, Zulassungsnummer, technische Merkblätter, Werbeaussagen - interessiert mich wirklich ganz brennend.

Ach ja, wichtig ! Was erhoffst du dir von diesem oder einem anderen Mittel für dein Haus???

Hört sich übrigens schön an wo du wohnst (bis auf die schimmligen Socken)

Gruß


Lutz Parisek



Ich auch nicht!



Ich komme mit dem Begriff auch nicht klar.
Sinn und Zweck eines chemischen Holzschutzmittels ist doch die Abwehr und Bekämpfung von lebenden Organismen. Es sind also Biozide (setzt sich zusammen aus bios, Griechisch für Leben und cadere, lateinisch für Töten). Das sagt doch alles. Jetzt kommt natürlich noch das bekannte Zitat von Paracelsus, war es glaube ich: "Alle Dinge sind Gift und nichts ist ohn Gift, allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift ist."
Borax in Überdosis und seien noch so viel wirksame und/oder esoterische Kräuter drin, möchte ich auch zu mir nehmen.
Grundsätzlich gilt die Faustregel: Je schneller und wirkungsvoller ein Inhaltsstoff funktionieren soll, desto toxischer wirkt er auf den Menschen.
Inzwischen verbotene oder nicht mehr gebräuchliche Wirkstoffe wie PCB, DDT und Lindan sind im Sinne des Holzschutzes hochwirksame Mittel, aber dem Himmel sei Dank aus dem Rennen.
Gleichzeitig heisst das aber auch, das HSM die man notfalls auch als Erfrischungsgetränk zu sich nehmen kann, nicht unbedingt auch wirksam im Bereich des Holzschutzes sein müssen.
Die Bedingungen für die bauaufsichtliche Zulassung für ein HSM sind hart und umfangreich: Es muß bei bestimmungsgemäßer und sachgerechter Anwendung zum einen gesundheitlich unbedenklich und umweltverträglich sein und zum anderen biologisch wirksam und nützlich sein.
Da gibt also ein HSM-Hersteller seinen Antrag, einschl. Rezeptur und notwendigen Nachweisen beim Dt. Institut für bautechnik ab. Es werden Umweltgutachten, toxikolog. und Wirksamkeitskeits-Gutachten gemacht und dann erfolgt irgendwann die Zulassung oder Ablehnung (beteiligt sind etwa 5 Staatsinstitute). Folgende gesundheitliche Aspekte werden überprüft: physik.-chem. Eigenschaften, akute Toxizität, sensibilisierende Wirkungen, subchronische und chronische Toxizität, Krebsgefahr, Mutationsgefahr, Gefahr für Schwangere, Gefahr für Gehirn- und Nervenkrankheiten und noch ein paar Nebengebiete.
Das heisst, es bleiben Mittel über, deren Giftstoffanteil so gering ist, das er unter o. g. Bedingungen keine mennenswerte Gefahr für Leib und Seele (des Menschen) darstellt (und Nikotin und Alkohol weiterhin die größere gefahr darstellen).
Sind dann nicht alle bauaufsichtlich zugelassenen Mittel biologisch - im besten Sinne Ihrer Frage?
Borsalz, Borax und die daraus hergestellten Verbindungen gehören zu den harmloseren, aber gleichwohl nur verlangsamt oder "gering" wirksamen Mitteln.
Egal welches Mittel Sie nun verwenden, wählen Sie ein Mittel mit (wie Herr Parasek schon sagte) bauaufsichtlicher Zulassung. Nur diese sind halbwegs unabhängig überprüft. Die tausend anderen (ohne Zulassung) sind genauso erhältlich, dürfen jedoch nicht für tragende Konstruktionen eingesetzt werden und keiner weiß wirklich ob da jetzt hochgiftiges aber wirksames Zeug oder nur unwirksame, aber ungefährliche Himbeermarmelade drin ist.
Schönen Gruß (auch an ihren Specht, den diese Diskussion wahrscheinlich überhaupt nicht interessieren wird) aus Leipzig von



Nepp



Guten Tag,
ich kan mich Martin und Herrn Parisek nur anschließen. Ist da Gold oder sowas mit eingebaut oder warum ist der Kanister so teuer. Zu bauaufsichtlichen Zulassungen bzw. wenigstens RAL-Prüfzeichen haben Andere und ich schon viel in diesem Forum geradegerückt. Bitte mal in alten Beiträgen stöbern. Sie reden von einem Giebelsparren, wie stark ist der eigentlich gegen Auswaschung des Mittels bei Regen geschützt. Eventuell, wäre sogar ein fixierendes Mittel statt einem reinen Borpräparat angezeigt. Wenn der Specht schon zuschlägt (Was im Zusammenhang mit der Frage der einzige Biologische Holzschutz ist) brauchen Sie wohl ein bekämpfendes Mittel. Vielleicht kann man die Sparren ja auch mit wenig Aufwand austauschen?
Biologischer Holzschutz kann nur bedeuten, dass natürliche Feinde bzw. Parasiten wie Kugelbauchmilben, Erzwespen usw. auf die Schädlinge angesetzt werden. Im Pflanzenschutz möglich, da es dort nur darauf ankommt die Schädlingspopulation unter einer bestimten Schwelle zu halten. Wenn es um tragende Holzbauteile geht, ist gefordert, dass alle Schädlinge vernichtet werden.
Mit freundlichen Grüßen



Biologischer Holzschutz?



Hi all

Ich werfe am Liebsten mit Links um mich rum, einfach um zu verhindern, daß ich etwas falsch erkläre oder wiedergebe:
http://www.natural.at/fa_3b.htm

wie jeder sieht, ist es ein österreichisches Produkt bzw in Österreich vertrieben.

Was das Austauschen der Sparren angeht, da bin ich schon dabei. Es geht also ausschließlich um vorbeugenden Holzschutz.

Ich bin immer nochgespannt, welche Empfehlungen hier kommen. Bisher war alles nur Ablehnung und das freut die Käfer und den Specht.


Die Wohngegend ist wirklich super... 30min von Wien weg, 6min bis zur Autobahn, der Bach gleich hinterm Haus und das alles letztes Jahr für den Schnäppchenpreis von 45.000€...



Kleine Ergänzung



Lieber Andreas,
Der "Holzwurm" wird sich also weiter freuen, der Verkäufer des "biologischen Holzschutzmittels" auch und lediglich Dein Geldbeutel dürfte angegriffen werden!

Die bisherigen Antworten haben für mich keinen ablehnenden Eindruck. Es wird lediglich darauf hingewiesen, was man beim Einsatz eines chemischen Holzschutzmittels - und als solches ist auch das von Dir genannte Borax anzusehen - in Deinem konkreten Fall beachten sollte.
Mal abgesehen davon, gibt Dein Verweis auf die Internetseite nicht allzuviel her. Unter einer "Volldeklaration" der verwendeten Inhaltsstoffe verstehe ich jedenfalls mehr als eine Aufzählung der enthaltenen einzelnen Inhaltsstoffe. Da sollte es schon ein paar Mengen- oder Masseprozentangaben und auch Aussagen über die notwendigen Einbringmengen geben.
Herr Arnold hat außerdem schon darauf hingewiesen, daß bei einem reinen Borpräparat keine Auswaschbeständigkeit für direkt bewitterte Hölzer besteht und somit die Schutzwirkung nach kurzer Zeit passe` ist. Ihr Hersteller behauptet allerdings auf seiner Internetseite, daß sein Mittel im Holz fixiert. Soweit mir bekannt, ist das nur durch komplexe Metallverbindungen, Cu-HDO, Chrom oder bei neueren Präparaten auch durch quaternäre Verbindungen möglich. Solche Mittel sind allerdings für den "Heimgebrauch" nicht zugelassen - da sie nur in "stationären Anlagen" sprich Tränkbecken oder Kesseldruckanlagen eingebracht werden dürfen.

Insofern eignen sich hier für Deine Anwendung in der Gefährdungsklasse 3 nur lösemittelhaltige, bauaufsichtlich zugelassene Holzschutzmittel mit den Prüfprädikaten (Iv, P, W) die auch vor Ort verarbeitet werden dürfen.
Wenn Du Deine Hölzer sowieso austauscht, warum dann nicht gleich mit entsprechend imprägnierten neuen Bauholz?

Holger Schmidt-Schuchardt



Biologischer Holzschutz?



Hi

Ich hab das Holz vom Sägewerk direkt bezogen. Also sägerauh und ohne Holzschutzmittel. Mein Haus stand vor ein paar Jahren kurzzeitig unter Wasser und wurde dannach nicht trockengelegt. Daher will ich das Holz vorbeugend gegen Pilzbefall , Fraßschädlinge und Fäulnis schützen.
Da ich das Holz nicht einige Jahre liegen lassen kann, bis es kerntrocken ist, muß ich es mit der vorhandenen Restfeuchte einbauen. (Wintergeschlagenes Holz, wird ca 6 Monate in der Sonne liegen...)



Andreas





Unser Zimmermann hat uns ein neues Holzschutzmittel aus den USA empfohlen. Es heißt Woodbliss. Ich habe keine persönliche Erfahrung damit, habe aber nur Gutes gehört. Es gibt eine Website www.woodbliss.com. Dort kann man eine deutsche Beschreibung runterladen. Vielleicht hilft das weiter.

Viele Grüße

Kirsten



Biologischer Holzschutz?



hab noch was vergessen...

ich verstehe unter biologischem Hokzschutz Präparate, die den Fraßschädlingen den Appetit verleiden, den Pilzen das Medium Holz sauer aufstossen läßt...

Wer jetzt sagt, das gibts nicht, dem glaub ich das nicht...
ich denk mal eben an Brennesselsud... Schachtelhalmbrühe...Schmierseifenlauge

im normalen Gartenbau immer wieder empfohlen.

Ich hab übrigends mal Agrochemiker gelernt. Ist zwar lange her aber ich erinnere mich noch gut an Lindan, DDT, Agrosan, Simazin und Konsorten...


Andreas



Biologischer Holzschutz?



Hi

hab gerade mal über Wood Bliss nachgelesen. Das Zeugs scheint von Grundstoff her ordinäres Wasserglas zu sein ( Kaliumkarbonat, Silikate. Nu ist die Frage, was passiert mit dem Holz, wenn das Zeugs gestrichen wird. Ich hab vor ein paar Jahren mal einen Fensterflügel mit Kaliwasserglas gestrichen. Nachher hielt nicht mal mehr Farbe auf der Oberfläche, die vollkommen verkieselt war...

Andreas



Biologie = Lehre vom Leben



Guten Tag nochenmal,
bevor ich es vergesse ganz kurz:
Die Kollegen Rüpke und Kürsten haben unter Holzfragen.de eine tolle Seite mit vielen Informationen. Irgendo dort ist auch ein Link zur Holzforschung Austria und man kann das östereichische Holzschutzmittelverzeichnis einsehen. (Das habenn die Östereicher gut gemacht, das deutsche verzeichnis muss jedes Jahr für ca. 27 Euro gekauft werden). In dem Verzeichnis sind Hinweise zu Anwendungen, Konzentrationen und natürlich als Grundlage die Liste der Mittel, die in Östereich ein Art Zulassungsprüfung durchlaufen haben.
Nun etwas anderes:
Biologie ist die Lehre vom Leben, es ist unter den im Holzschutz tätigen Kreisen (und meines Wissens nach auch im Pflanzenschutz) üblich, dass lebende Organismen, die Schädlinge hemmen als "biologischer Schutz" bezeichnet werden. Da sind wir dann wieder beim Specht. Borsalze, Schwermmetalle usw. kommen in der Natur vor, sind deshalb jedoch nicht biologisch. Gerade mit dem Ausdruck biologisch wird auch viel verkauft, ohne genau zu definieren was "biologisch" sein soll. Bei zu recht um die Gesundheit und Umwelt besorgten Bauherren kommmt das gut an, man muss aber alle Werbeangaben kritisch hinterfragen, egal aus welchem Lager sie kommen. Z. B. habe ich auch schon einmal eine Verpackung eines Phyrethroidhaltigen Insektenbekämpfungsmittels in der Hand gehabt, auf dem Stand "mit dem Natur-stoff der Chryamtemenblüte" oder so ähnlich. Aus dem Zusammenhang der restlichen Verpackungsbeschriftung war aber zu erkennen, dass synthetisches Permethrin als Kopie des natürlichen eingesetzt wure. Nun noch zu einem anderen Missverständnis: ein Schlangenbiss ist biologisch aber gefährlich für den Menschen ist er trotzdem, ob eine Blütenpflanze das Gift herstellt oder eine technische Anlage ist aus dieser Sicht erst einmal gleich. D. h. Naturastoffe als Sschädlingsbekämpfungsmittel müssen mit dem gleichen Maßstab gemassen werden, wie künstliche.

Sollte eine Auswaschungsbeanspruchung bestehen, scheinen nach Stand der Angaben, die inzwiaschen vorliegen wirklich nur lösemittelhaltige Präparate sinnvoll, man kann aber mit Abdeckungen, Dachüberständen usw. so konstruieren, dass keine Auswaschungsbeanspruchung mehr vorliegt.
Auch hier ist die Webseite des Holzschutz Austria zur Mittelauswahl und diese sowie z. B. Holzfragen.de zu baulichen Maßnahmen interessant.
Mit freundlichenn Grüßen
Ulrich Arnold



Verwendung von Borax



Hallo,

wir haben auch Borax (von der Fa. Kreidezeit) im Angebot, allerdings bieten wir dies nicht als Holzschutzmittel an, sondern für den Aufschluß von Kasein, z.B. in Quark, zum Selbstfertigen von Kaseinfarben.
Zum Thema Holzschutz gibt es ja schon reichlich Aussagen von Mitgliedern, die mehr vom Holzschutz verstehen als ich. Auf keinen Fall würde ich Borsalz etc. im Außenbereich einsetzen. Im Innenbereich kann man es schon verwenden, allerdings ausschließlich als vorbeugenden Holzschutz, da Borsalz bei Befall nichts bringt.

Mit besten Grüßen



Biologischer Holzschutz haha!!



guten tag andreas
hir ein beitrag zum lachen!!

mit zimmerlichem gruß
andreas vollack
aus hann.münden



Andere Herangehensweise



Biologischer Holzschutz?!... - auch lassen wir das lieber :-)

Kann es vielleicht sein, daß die Umgebung des Hauses inzwischen relativ stark verbuscht oder sogar bewaldet ist (Schatten - Windbremse)?
Oft liegt die Ursache für Feuchteschäden weniger in (Fehlern) der Bausubstanz selbst - sondern ist eine Folge einer veränderten Umgebung.
Hierzu muß man wissen, daß viele Landschaften im Laufe der zurückliegenden Jahrzehnte wieder von Wald bedeckt wurden, welche einst "offene Landschaft" waren.
Dies wird vor allem einzeln gelegenen Gebäuden schnell zum Verhängnis, wobei die Ursachen des Problems oft nicht nur nicht als solche erkannt werden - sondern sich auch auf anderer Leute Grund und Boden befinden.

Sehr nahe stehende Bäume erhöhen auch die Gefahr des Schädlingbefalles. (Ich hatte z.B. aus dem selben Grund ernste Probleme mit der Roßameise - einem klassichen Waldbewohner der aber auch Balken nicht verschmäht).

In so einem Fall hilft nur ein beherzter "Rückbau" des Waldes. Zwischen den Bäumen muß die Luft wieder ordentlich zirkulieren können und möglichst viel Sonne an das Haus gelangen. Einzelne große Bäume oder der klassische "Hausbaum" sind unproblematisch - Die eigentlichen "Übeltäter" sind meist geschlossene Fichtenmonokulturen!

Liebe Grüsse
Peter



Bioschutz- baulicher Holzschutz



Hi all

Es Stimmt, mein Haus steht in einem Tal an einem Bach. Eine Seite wird vom Bach und dahinter von einer Strauch-und Baumwand begrenzt. Winddruck bzw Windlast aufs Haus ca 10%. Ich hab dieses Jahr 7!verschiedene Ameisenarten auf dem Grundstück gefunden, davon 2, die in meinen Lehm/Feldsteinwänden lebten. Die sind allerdings nicht das Problem, sondern Holzschädlinge, die in den Balken im Haus sitzen. Nun hab ich mehrfach das Wort "Kaliwasserglas" gelesen und gehört.

Wer kanndazu mehr erzählen?


Mfg Andreas



Kaliwasserglas



Lieber Andreas

Ich weiß nicht was du mit Kaliwasserglas machen willst. Kaliwasserglas kann man für vieles einsetzen aber noch einmal:

Nicht für die Holzschädlingsbekämpfung !!

Dies ging aus den ganzen Stellungnahmen nun wohl ganz klar hervor.

Gruß

Lutz



Bioschutz- baulicher Holzschutz



Hallo


Dachstuhl und offen verbautes Holz gegen Schädlinge vorbeugend behandeln



Andreas



Vorbeugung



Ach so !

Ich bin zwar ein wenig skeptisch, aber dafür könnte es gehen.Ich denke allerdings, dass du es nicht in Reinform verwenden kannst sondern einer der teuren "Wundermittel" kaufen mußt. Ob diese dann "woodbliss" oder "HM 1" oder wie auch immer heißen mögen scheint mir dann egal zu sein, mir fehlt einfach die Seriosität.

Gruß


Lutz



Wasserglas ist kein Bekämpfungsmittel



Guten tag,
Kaliwasserglas kann in gewissen, kleinen Grenzen die Feuchteaufnahme des Holzes reduzieren. An der Oberfläche - und nur dort wird es sich nach einer Behandlung finden - wird das Holz wohl auch ein bisschen härter und schwerer zu zernagen. Das alles ist den Käferlarven im Holz jedoch herzlich egal.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Arnold



Biologischer Holzschutz



Hat man Töne? Da gibt es doch ein uraltes Mittel, was über lange Zeit in Vergessenheit geraten war und das erst in den 80ern in Thüringen wiederentdeckt wurde.
Waid - Extrakt!
Das Fachwerk der wenigen jahrhunderte alten Waidspeicher, die den Krieg überstanden haben, ist noch heute in einem ausgezeichneten Zustand!
Mittlerweile ist der Extrakt in verschiedenen wissenschaftlichen Studien umfassend untersucht worden und als hervorragendes biologisches Holzschutzmittel gegen Schimmel, kleine fiese Nager (Holzbock etc.) und sogar gegen Termiten (die es ja bei uns zum Glück nicht gibt)geprüft worden.
Zudem haben Untersuchungen ergeben, dass es zugleich auch einen hervorragenden Brandschutz der behandelten Hölzer ergibt! Sogar Reetdächer lassen sich mit Waidextrakt gegen Brand aus Funkenflug hervorragend schützen und erhalten zudem eine ausgezeichnete Alterungsbeständigkeit!
Falls sich jemand für dieses absolut biologische Holzschutzmittel interessieren sollte, so kann er sich bei mir melden. Ich gebe gerne die Lieferadresses des alleinigen Herstellers und Patentinhabers weiter, mit dem wir gerade entsprechende Info- und Schulungsmaterialien erstellen.

In diesem Sinn: Gut Holz!



Nachtrag zu Waidextrakt



Habe gerade gesehen, dass meine e-mail.Adresse nicht mit im Text erscheint.
Für eine schnelle direkte Kontaktaufnahme versuche ich sie jetzt hier nachzutragen:
mueller@weiterbildungswerk.de