Holzhackschnitzel zum heizen

24.04.2019



Hallo, hat hier jemand Erfahrung mit einer Heizung für Holzhackschnitzel,
Oder geht so etwas überhaupt nicht.
Für sachdienliche Hinweise/Adressen im voraus Danke.
mfg



Heizung



geht damit, doch interessant ist was willst du damit heizen.
Wenn es ein Heizkessel sein soll für das gane Haus, würde ich nachdenken, denn das wird ein teures Hobby. Ist fast so wie mit Pellets, bequem, aber mit sehr viel Technik drum herum, die auch kaputt gehen können.
Ist es eine Zusatzheizung, dann würde ich einen Holzvergaser nehmen. Denn musst du bei 10 Grad unter Null zweimal füllen am Tag, doch das Heizmaterial ist billig nd du bist nicht auf bestimmte Lieferanten angewiesen.
So nebenbei einmal die Frage hast du eine Berechnung für die Heiung machen lassen, damit du weißt was du einbauen musst?

Klaus



Natürlich



Kannst du eine Hackschnitzelheizung einbauen, ein Kollege von mir macht das schon seit über 20 Jahren und nein nicht als Hobby. Ich habe bei mir eine Pelletheizung, auch nicht als Hobby. Da geht auch nicht mehr dran kaputt wie an einer Öl oder Gasheizung.
Wer sicherstellen will das nix kaputt geht lebt am besten in einer Höhle aber selbst da soll es zum Einsturz kommen können



Lagerplatz



Eine Hackschnitzelheizung würde ich nur machen, wenn ich einen Bauernhof mit entsprechenden Lagermöglichkeiten und Maschinen, wie Frontladertraktor hätte!
Außerdem musst du einen Bunker bauen, wo die Hackschnitzel reinkommen. D.h. man braucht viel Platz!
Bei meinem Nachbar läfut das so ab:
2 mal im Jahr kommt ein Lohnunternehmer mit einem Häcksler vorbei und hackt sein ganzes "Reisig".
Die Scnitzel lagert er dann er in einem alten Fahrsilo das überdacht ist.
Alle 1-2 Monate holt er mit dem Traktor einige Schaufeln Hackschnitzel aus dem Silo und füllt den Bunker am Haus. Von dem aus die Heizung selbsständig mit einer Förderschnecke Material holt...
Hackschnitzelheizungen sind Stand der Technik.
Wir haben auch einen kleinen Hof und Traktoren. Habe mich aber bewusst gegen Hackschnitzel entschieden und einen Scheidholzvergaser genommen, da wir keine Zwischenlagermöglichkeit der Schnitzel haben und ich keinen Bunker am Haus bauen kann. Außerdem brauch ich auch kein Lohnunternehmer der mir das zeug hackt, sondern ich kann das ganze Scheitholz von Anfang bis Ende selber machen...



Holzhackschnitzel



müssen immer irgendwie prodoziert werden.
Das sind Kosten und man ist ggF auf Zulieferer angewiesen.
Daher würde bzw tue ich genau nachdenken, was ich wann wie und warum mache.
Holzscheit ist eine Alternative über die genau beachten würde.
Und bei Pellets bekomme ich etwas Kopfschmerzen. Ich kann nur schwer zusammenzählen wie oft ich bei Bekannten und Freunden die Transportschnecken zerlegt, gereinigt und repariert habe. Die Kosten der Pellets sind ja auch so klein ;-) kosten nur fast so viel Öl oder Gas. Und ohne Strom geht garnix.
Die Verbraucherzentrale informiert da gern.
Aber jeder so wie er oder sie wollen

Klaus



Hackschnitzel



Danke für die brauchbare Info.
So mit dem ganzen drumherum war mir schon klar. Aber ob es auch zu störungen im Keselbereich
kommen kann ist mir nicht geheuer.
Die Hackschnitzel sollten ja auch genau so trocken sein, wie z.b. Scheidholz. Nicht das man auch noch umlagern muss.
Wie kann man das im voraus kalkulieren?
mfg



Lass es bitte



sein



18% Feuchte



ist das Stichwort.
Niemand kann dir sagen wie lange du das Holz lagern musst, denn mit welcher Feuchte kommt es bei dir an? Platz zu haben ist der Preis, den du haben solltest. Normal so ca 2 Jahre dauert es bist das Holz so weit abgetrocknet ist.

Klaus



Hackschnitzelheizung



Ich heize seit 7 Jahren erfolgreich mehre Wohnungen mit Hackschnitzel.(150 kw Hargassnerheizung)

Als erstes muss eine Gesamtkonzept her..

Wir haben es auch gemacht und hatten viele Ideen. Wollten dies und Jenes machen.

Jetzt läuft alles ganz anders und einfacher.

Hier darüber einen Roman zu schreiben, liegt mir nicht.

Hier ein Link wo man unsere Heizung sehen kann:

https://www.youtube.com/watch?v=jexvASZnRkI

Wenn Interesse besteht, senden sie mir ihre Vorstellungen und wir können dann darüber am Telefon reden.

Lieben Gruß
Heinz-Josef



Holzhackschnitzel zum heizen



Seid heute weis ich das dies für mich nichts ist. Ich habe mir solch eine Heizung mal angesehen,aber leider ohne fachmänische Führung.
Dort wir ein Wohnhaus mit 3 Wohnungen nur mit Hackschnitzel geheizt.
Mehrere große Bunker mit unmengen HS,werden auch von der Abwärme getrocknet.
Ein Kesselhaus wie ein U-Boot von innen. Kosten ?????
Allein der Platzbedarf ist sehr viel. Er hat einen kleinen Radlader um die HS zu händeln.
Ich habe 2 Wohnungen mit insgesamt 200qm.Das würde wohl ähnlich werden.
Brauch ich gar nicht anfangen zu rechnen.
Trotzdem Danke für Eure Beitäge. mfg KH



Feststoffheizung



ist immer mit viel Platz zu verbinden.
Das Holz muss meist zwei Jahre getrocknet werden. Also dreimal Volumen des Verbrauches.
Ich habe Holzvergaser doch auch da braucht man Platz zum Lagern des Brennstoffes und man muss zweimal am Tag der Ofen gefüllen.
Doch bei uns ist das Holz billig, kommt aus meinem Wald ;-).
Schon einmal nachdacht, einen Energieberater hinzuzuziehen?
Kostet zwar, aber kann von der Steuer abgesetzt werden

Klaus



Holzhackschnitzel zum heizen



Ich heize das Haus schon seit 2005 mit Öl und zusätzlich mit Scheidholz im Winter mit meinem
Atmos.
Ich muss aber das Stammholz kaufen,ablängen,spalten,aufsetzen und noch mal teilen auf 50cm.
Kann man alles machen wenn man Gesund ist.Ist aber wenn man alleine dies tut doch schon Arbeit
so übers Jahr.
Die Gerätschaften hierfür sind da,aber man wird nicht jünger,und mit 70 kommen da schon andere Gedanken
auf.
Schönen Sonntag mfg



Heizsystem



Du müßtest zuerst einmal den realistischen Wärmebedarf ermitteln und diesen ggf durch Dämmmaßnahmen reduzieren.

Gasheizungen sind sicher am einfachsten und günstigsten, sofern Erdgas verfügbar ist.
Erdwärme ist bei guter Dämmung am besten und sehr günstig- abhängig von den örtlichen Bedingungen.

Wir haben eine Pelletheizung, die jedoch einmal jährlich gewartet werden muß inkl Schornsteinreinigung, zudem muß regelmäßig die Asche entleert werden.

Eine Brennwertgasheizung benötigt keinen konventionellen Schornstein und kaum Wartung-
allerdings gibt politische Unwägbarkeiten bei Gasbezug in Rußland.

Ich würde erst einmal den genauen Heizbedarf überprüfen zB anhand bisheriger Rrechnungen



Hackschnitzel



So ganz verstehe ich das nicht: In allen anderen Dingen wird hier teilweise fast religiös ökologisch gedacht, doch hier tut man gerade so, als wenn Hackschnitzel oder Pellets Teufelswerk wären oder der ökologische Gedanke exakt an der äußeren Hülle des Hauses endet.

Hier auf dem Land wird viel mit Hackschnitzeln oder Pellets geheizt und mehr Probleme, als mit Gas oder Öl sind auch nicht zu verzeichnen. Ohne Strom funktioniert eh nur Gas, von daher wäre das für mich kein Argument. Eine wirkliche Platzersparnis hat man auch nur, wenn man sich an ein Gasleitungsnetz anschließen kann. Ich opfere zumindest lieber den doppelten Platz für Pellets, als einen stinkenden Öltank im Haus stehen zu haben.

Was die hier dargestellten Beschaffungs- und Trocknungsszenarien betrifft, kann ich sie auch nicht wirklich nachvollziehen. Es gibt doch überall Händler, die normierte Pellets und Hackschnitzel aus lokalem und nachhaltigen Anbau vertreiben. Solche Hackschnitzel sind gesiebt, getrocknet und mit einem Heizwert gekennzeichnet. Solche Brennstoffe trocken zu lagern, sollte heutzutage auch kein wirkliches Problem sein.

Viele Grüße
Tilman



Ökologie?



Also wenn irgend jemand schreibt Pellets seien ökologisch, der weiß nicht wie diese hergestellt werden und was beim Verbrennen wirklich geschieht. Bei der Produktion der Pellets wird sehr viel Energie verwendet.
Und wegen Instandhaltung:
So oft wie die Transportschnecken gewartet bzw repariert werden müssen....
Ich mache das bei uns in der Umgebeung regelmässig, da der reguläre Service unbezahl ist und ich das kann.
Wegen Hackschnitzel:
Das ist eine Alternative, aber man braucht Platz für die Lagerung und auch etwas technisches Verständnis.

Es ist immer eine Entscheidung vor Ort, was sinnvoll und bezahlbar und ökologisch Sinnvoll ist.

Klaus



Ökologie



Das ist doch völliger Unfug. Pellets benötigen zur Herstellung im Schnitt 2,7% ihrer Energieabgabe. Bei Erdgas sind es 10% und bei Heizöl sogar 12%. Bei der Energiebilanz muss man zudem die Transportwege berücksichtigen. Pellets können in den meisten Gebieten Deutschlands auf kurzen Wegen lokal beschafft werden, was auf Erdgas oder Öl ganz sicher nicht zutrifft.

Es hat niemand behauptet, dass Pellets ökologisch völlig sauber seien, doch sind sie allemal um Klassen besser, als Erdgas oder Öl, zumal sie bei der Verbrennung nur die Menge CO2 abgeben, die sie irgendwann in den letzten 100 Jahren aufgenommen haben und nicht die Menge CO2, die irgendwann zu Zeiten der Dinosaurier in der Luft war.

Ich hab keine Ahnung, was Deine Nachbarn für Probleme mit ihren Förderschnecken haben. Vielleicht nutzen sie irgendwelche stark staubenden Billigpellets aus dubiosen russischen Quellen oder haben bei der Technik zu sehr gespart? Solche Probleme sind mir hier von niemandem bekannt. Im Übrigen kann man Pellets auch von oben absaugen. Gibt kein Gebrösel und keine Verstopfung. Dann muss man halt alle 2-3 Jahre mal den Bunker ausfegen, ist aber auch kein Drama.

Viele Grüße
Tilman



Hellseher



sind überall gefragt.
Wegen Pellets: ich habe z.B. in Tangermünde das Pelletswerk als Softwareingeneur in betrieb genommen. Dass da sehr viel Engergie für das Häckels und Zusammenpressen benötigt wird. daher das Werk wieder geshlossen.
Wegen Schnecken:
Schon einmal im haustehnik-forum nachgeschaut wieviele Nutzer Probleme haben?
Du schreibst also es gibt keine Probleme mit der Mechanik?
Welchen Hersteller bzw Lieferanten hast du? Wir würden gern umbauen, also bitte her mit den Hinweisen damit wir keine Probleme mehr bekommen bzw haben werden?
Kann ich deine Versprechungen auch schriftlich bekommen?
Komisch immer sind die blöd, die einfach aus Erfahrung berichten.
Nur zur Information: ich habe 10 Denkmalhäuser, die ohne Fossilebrennstoffe beheizt werden.

Klaus



Der Trick mit der Klimaneutralität



funktioniert leider nur in der Pelletindustrie und deren Werbung. Es ist für die gegenwärtige Klimasituation resp. Co2-Emission völlig unerheblich, wann ein Brennstoff die Kohlendioxide aufgenommen hat. Entscheidend ist, welche Emissionen er jetzt produziert. Und da liegt Holz mit durchschnittlich 0,39 kg/ kwh über Öl mit 0,28 Kg/kwh und Gas mit 02,-0,24 kg/Kwh Co2-Emission. Im übrigen ist auch eine Voraussetzung bei diesem Gerede von der Klimaneutralität, dass nur die Menge Holz verfeuert wird, die auch wieder nachwächst. Die letzten Wetter- und Insektenkapriolen haben in Sachsen einen Schaden von 600.000 fm Schadholz produziert, der normale jährliche Einschlag beträgt 100.000 fm. Und eine Wiederaufforstung ist erst recht nicht in Sicht, alle haben Mühe, das Schadholz überhaupt aus dem Wald zu kriegen und die Käfer lauern schon mit der nächsten Generation.



Holzhackschnitzel zum heizen



Wie ich es seh käme für mich nur der Kauf von fertig getrockneten Hackschnitzel oder Pellets in Frage
weil ich so keine große Lagerkap. habe.
Meinen jetzigen Heizkeller erweitern zu einem Kesselhaus denke ich werden wohl 50000.- fällig.
Was noch alles dazu kommt werde ich mal sehen.
Der nächste Händler für Hackschnitzel/Pellets vertreibt ist hier Raiffeisen.
Ich werde dort einmal anklopfen,und um Referenzen bitten..
Auch Preise sind natürlich wichtig um das einmal zu überschlagen.
Genau ausrechnen ob dies günstiger ist als meine jetzige Heizung,den muß ich mir noch suchen.
KH



Erfahrungsschätze



Hallo Klaus,

> Wegen Pellets: ich habe z.B. in Tangermünde das Pelletswerk als Softwareingeneur
> in betrieb genommen. Dass da sehr viel Engergie für das Häckels und Zusammenpressen
> benötigt wird. daher das Werk wieder geshlossen.

Das ist aber eine merkwürdige Logik, daraus zu schlussfolgern, dass Pellets allgemein eine große Menge Energie in der Herstellung benötigen. Demnach müssten ja alle anderen Hersteller unwirtschaftlich arbeiten und verfügbare Angaben über den Energiebedarf gefälscht sein.

> Wegen Schnecken:
> Schon einmal im haustehnik-forum nachgeschaut wieviele Nutzer Probleme haben?

Ist das verwunderlich? In einem Forum schreiben diejenigen, die Probleme haben und nicht die, bei denen die Technik funktioniert. Wenn ich dieses Forum hier quer lese, müsste ich ja auch schlussfolgern, dass Fundamente und insbesondere Keller grundsätzlich eine schlechte Idee sind, weil sie nass oder verwittert sind.

> Du schreibst also es gibt keine Probleme mit der Mechanik?
> Welchen Hersteller bzw Lieferanten hast du? Wir würden gern umbauen, also bitte her mit den
> Hinweisen damit wir keine Probleme mehr bekommen bzw haben werden?

Soll ich jetzt bei meinen Nachbarn in den Keller rennen und schauen, was sie da alles verbaut haben? Irgend einen Grund wird's bei Euch schon haben, sonst wären andere nicht zufrieden. Mögliche Gründe wären minderwertige Pellets oder auch zu steile Trichter/Rutschen, doch ohne einen Einzelfall genau angeschaut zu haben, kann man auch keine Lösung aufzeigen. Das Problem zu pauschalisieren, wäre zumindest für mich keine befriedigende Lösung.

> Kann ich deine Versprechungen auch schriftlich bekommen?

Ich wüsste nicht, dass ich etwas versprochen habe. Ich habe, genau wie Du, meine Erfahrungen geschildert und die sind offensichtlich andere.

Viele Grüße
Tilman



CO2-Bilanz



Hallo Pope,

> Entscheidend ist, welche Emissionen er jetzt produziert. Und da liegt Holz mit durchschnittlich
> 0,39 kg/ kwh über Öl mit 0,28 Kg/kwh und Gas mit 02,-0,24 kg/Kwh Co2-Emission.

Die reinen Emmissionswerte bei der Verbrennung sind alleine nicht aussagekräftig. Ein halbwegs genaues Bild ergibt sich erst, wenn man die CO2-Bilanz inklusive der Emmissionen erstellt, die durch Förderung, Verarbeitung und Transport anfallen. Gerade bei Erdöl würde mich nicht wundern, wenn auch die Planungsphase, die bis zur ersten Förderung bis zu 20 Jahre pro Lagerstätte benötigt, einen nicht unwesentlichen Einfluss auf die Bilanz hat.

Viele Grüße
Tilman



Hackschnitzelheizung



war die Frage.
Es macht keinen Sinn wenn immer wieder gegen das eine oder andere gewettert wird.
Ich würde dem TE empfehlen einen Energieberater, der unabhängig ist und daher sowohl den Energiebedarf als auch die Alternativen betrachten und eine entsprehende Empfehlung abgeben kann, zu Rate zu ziehen.
Kostet, aber kann von der Steuer abgezogen werden ;-)
Wenn kein Platz für die Lagerung von Schnitzel ist, dann eben über andere Formen der Heizung nachdenken.



Gesamtenergiebilanz



@Tilman
Da stimme ich Dir vollumfänglich zu, alles, eben auch die Prozessenergie muss mitgerechnet werden. ( Im ürbrigen auch bei den Autos, die nach 8 Jahren schon verschrottet werden sollen). Mir ging es eher um den gebetsmühlenartigen Satz, dass Holz nur das emittiert, was es im Laufe seines Wachstums an Co2 aufgenommen hat. Das ist logisch, aber es spielt eben für die Co2-Emission im Moment keine Rolle. Und die geplant Co2-Steuer z.B. richtet sich ja auch nach der momentanen Emission und läßt die gesamte Energiebilanz während der Produktionsphase außen vor.



Nachwachsendes Öl oder Gas



habe ich noch nicht gesehen.
Aus der Vergangenheit alles zu verwenden ist möglih, doch was kommt dann?
Ich habe inzwischen 80 Bäume auf meinem Haupthof aus Eicheln und Kastanien und anderen Früchten gezogen. In meinem Wald sind es viel mehr.
Die Nutzung von Brennstoffen wird oft zum Glaubenskrieg, doch wer will oder kann entscheiden was besser oder shlechter ist?
Hilft diese "Diskussion" dem TE?
Bei mir läuft seit Jahren ein Holzvergaser mit Scheitholz, doch ist das die beste Lösung? Stimmt, mein Holz kostet nichts und wegen der Umwelt? Mir kann bzw konnte niemand eine andere und bessere Alternative zeigen.
Mit meinem Architekten habe ich gestern beim Frühstück über Heizung und so gesprochen. Welcher Zeutraum sollte / muss bei einer Kalkalution berücksichtigt werden. Und wenn man 30 Jahre zur Grundlage nimmt, ist es oft besser und kostengünstiger 20 oder 30 t€ zu investieren. Später rechnet es sich, denn Gas oder Öl wird nicht billiger.
Daher der Hinweis: Fachleute vor Ort können und werden helfen, auch wenn es kostet.

Klaus



Gesamtenergiebilanz



@Pope:
Das ist mit einer der Gründe, warum ich einen mittlerweile 36 Jahre alten Mercedes fahre und ihn vermutlich noch ein paar Jahrzehnte weiter fahre: Auch wenn der große V8-Motor mit durchschnittlich 10-11 Litern nicht wirklich als sparsam bezeichnet werden kann, ist es bei meiner geringen Fahrleistung von weniger als 1000 km pro Jahr ökologischer, als ein noch so sparsames neues Auto zu kaufen. Ein neues Auto könnte schon aufgrund seiner kurzen Lebenszeit keinen ökologischen Vorteil erzielen.

@Klaus:
Nee, einen Glaubenskrieg will ich nicht mitmachen. Keiner hat die Weisheit mit Löffeln gefressen. Ich auch nicht. Würden wir nun alle auf Holz umsteigen, würde es ja auch nicht funktionieren. Zu Anfang der industriellen Revolution haben selbst Wissenschaftler das Erdöl als ökologische Lösung bezeichnet, um die Wälder zu retten. Die eine richtige Lösung gibt es also gar nicht. Zumindest nicht mit unserem jetzigen Wissensstand. Ich denke aber, es ist schon viel geholfen, wenn jeder einfach sein persönliches Handeln hinterfragt und bemüht ist, eine in seinen Augen ökologische und nachhaltige Entscheidung zu treffen. Selbst wenn diese Entscheidung im Einzelfall nicht immer richtig ist, würde es sich in der Summe positiv auswirken.

Ob diese Diskussion dem TE hilft? Hmm, immerhin hat sich seine Ansicht im Laufe dieser Diskussion von "ist nix" in "nur mit getrocknetem Brennstoff" verändert. Vielleicht war sie zumindest dafür nützlich, ihm andere Perspektiven aufzuzeigen.

Viele Grüße
Tilman