Holzfaserplatte, Schwarzwaldhof, Wandheizrohre

11.02.2016



Hallo Forum!
Ich lese hier schon einige Zeit mit und finde dieses Forum super!
Bin kurz davor einen Traum zu verwirklichen, einen alten Schwarzwaldhof zu erwerben.
Das Wohngebäude ist aus Bruchstein mit ca. 80cm Wandstärke und mit Radiatoren beheizt.
Ich werde mich hier für eine Wandheizung mit Holzfaserplatte als Dämmung und Lehmputz entscheiden.
Bleibt die Frage von welchem Hersteller die Wandheizrohre beziehen.
Es gibt verschiedene Mateialien, und nach Aussagen der Homepages sind alle die Besten.
Hat jemand Erfahrung ob Cu (SERA??), Kundststoff/Al oder nur Kunststoff???



Wandheizung



Überlassen Sie das dem Heizungsbauer bzw. dem der die Dämmung samt Heizung verbaut. Der sollte die Materialien selber auswählen können. Es macht einen Unterschied ob Sie einen Monteur für einen bestimmten Wandheizungstyp suchen oder jemanden der Ihnen eine ordentliche Innendämmung samt Heizungsregister schuldig ist.



Wandheizung



Mit Verlaub: Wenn man keine Ahnung hat, sollte man die Finger davon lassen.
Man kann sich bei so komplexen Themen wie Wandheizung nicht mit ein paar Klicks im Internet schlau machen.
Kupfer ist ok, aber relativ teuer.
Was bitte ist SERA?
Kunststoff ist ein weites Feld, da gibt's Unterschiede ohne Ende. Reine Kunststoffrohre sind nicht empfehlenswert.
Verbundrohre von Markenherstellern sind grundsätzlich sinnvoll, kostengünstiger als Kupferrohe.
Am besten einen Fachhandwerker beauftragen; es gibt auch Handwerker, die einen Teil der Arbeiten dem Kunden überlassen. Hier z.B. das Verlegen der Rohre.
Und immer bedenken: Der das Material vorgibt trägt die Verantwortung (verkürzte Aussage).



Gute Erfahrungen bisher ....



mit dem Wandheizungssystem von WEM. Damit kann man auch einen großen Teil der Arbeiten selbst machen und ich finds preislich OK. Natürlich sollte man das zusammen mit einem Heizungsbauer planen, Auslegung, Platzierung etc. etc. aber dann kann man das Verlegen der Rohre und selbst das Anbringen der Heizkreisverteiler, Thermostatsteller und Raumthermostate selbst machen. Nur dann das Anschliessen an sich, also Heizkreis und Elektrik der Steller/RTs sollte ein Profi machen.

Ich weiss nicht ob das bei WEM so allgemein üblich ist, aber wir hatten das Werkzeug zum pressen, schneiden usw. während der Bauzeit quasi Miet/Pfandmäßig überlassen bekommen. Kann auch sein, dass das der Heizungsbauer selbst macht.

Gruß



Wandheizung



@ CaptainBee: Das ist eine Antwort mit der man was anfangen kann, dankeschön.

@ Esztermann: Keine Ahnung haben ist nichts Schlimmes, sich keine Ahnung zu verschaffen ist dämlich. Und wer sich nicht mit einem Thema befasst, bleibt ahnungslos. "Ende off Topic"
Meine Frage zielt nicht auf den Vergleich irgendwelcher Rohre oder Materialien sondern auf die von Wandheizungsherstellern: Cu vs. Verbund vs. Kunststoff und ob jemand Erfahrungswerte damit hat.
Mit "Fachhandwerkern" vieler Gewerke habe ich beruflich täglich zu tun. Genau das ist der Grund dafür, weshalb ich mich selbst ein wenig über diese die Materie kundig machen will bevor ich einen Auftrag vergebe.
Mit Verlaub, Sera: http://www.sera-wandheizung.com/wandheizung-ebene1, sollte man eigentlich kennen.
Grüße aus Südbaden



Wandheizung



Herrn Eggert kenne ich persönlich und habe fast alle Publikationen zu seinem System.
Zumindest hat er die längste Erfahrung mit Wandheizungen und diese schon seit Jahrzehnten auch in großenProjekten und alten Gebäuden eingesetzt.
Trotzdem ist sein System nicht so bekannt-wohl mangels einer gut funktionierenden Marketingabteilung.

Ich hatte schon vor Jahren an Seminaren bei einem der größten Kupferrohrhersteller teilgenommen und würde nicht nur daher auch für mich ein Kupferrohrsystem wählen.
Wärmeübertragung, Wärmeausdehnungskoeffizienten etc findet man in Tabellen.
Reparierbarkeit ist nach Jahrzehnten bei Kupferrohr sicher am besten gegeben bei der Unzahl an anderen Materialien mit immer neuen Systemen, Materialien, Durchmessern.

Kupferrohre lasen sich mit einem einfachen Metalldetektor leicht finden, falls Löcher in die Wand gebohrt werden sollten.

Beim Sera-System müssen div Lötstellen hergestellt werden,
falls keine Preßfittings verwendet werden- das wird nicht so geliebt.

Davon abgesehen hat es mMn viele Vorteile.
Die Verlegung kann leicht selbst erfolgen-einzelne Heizregister sind leichter zu montieren als widerspenstige lange Rohre- dabei entweder mit Heizungsbauer Hand in Hand arbeiten oder Weichlöten lernen-

Hydraulisch ist das System problemlos.
Fragen dazu gerne per email

Andreas Teich



Wandheizungsrohre



Hier noch ein paar Infos:
Reine Kunststoffrohre kommen gar nicht in Frage.
Die Alternative besteht zwischen Verbund- und Kupferrohren. Verbundrohr, d.h. Aluminium als Trägermaterial und innen und außen Kunststoff. Die verwendeten Kunststoffe unterscheiden sich je nach Hersteller.
Kupferrohr mit oder ohne Kunsstoffummantelung.
Beide können mit Metalldetektoren lokalisiert werden. Lokalisierung über die Temperatur ist ebenfalls möglich.
Der Preisunterschied ist beträchtlich.
Kupferrohr zwischen 5,00€ und 7,00€;
Verbundrohr zwischen 2,50€ und 3,00€.
Bei einem Rohrbedarf von ˜ 7m/m2 ist das nicht unerheblich.
Seriöse Hersteller, sowohl von Systemen als auch von Rohren veröffentlichen auf ihren Websites die technischen Daten. Sie heben auch die Vorteile ihrer Produkte hervor ohne andere zu diskretitieren.
Bei Sera findet man keine technischen Daten, nur Allgemeinplätze, die nur bedingt stimmen.

Was ich zu Sera-Wandheizungen am 04.02.2013 geschrieben habe kann unter folgendem Link nachgelesen werden

http://www.fachwerk.de/fachwerkhaus/wissen/wandheizung-sera-205013.html