Isofloc vs. Emfacell

03.02.2005



Hallo,

später als geplant rückt nun der Termin zur Dämmung meines Daches via Einblasen heran. (Dach 130m², aussen eine Unterdachplatte von Egger, innen proClima DB+, Sparrenstärke 18cm). Das ist soweit vorbereitet - hat ja lange genug gedauert.

Ich schwanke nun noch zwischen Zellulose und Holzfaser.
Die Wärmeleitgruppe ist bei beiden gleich, Holzfaser hat eine geringfügig höhere Wärmekapazität und ist etwas teurer.
Die technischen Daten beider Produkte lassen mich keinen grossen Vorteil eines Stoffes erkennen.
Gibt es weitere Vor- oder Nachteile der beiden Dämmstoffe?

So richtige Erfahrungen mit Holzfasereinblasdämmung sind im Web nicht zu finden. Herr Mühle hat mir seinerzeit die Holzfaser nahegelegt, vor allem wegen der höheren Wärmekapazität. Da die Kiddies mal unterm Dach wohnen sollen, ist das natürlich ein Argument.

Allerdings habe ich noch keinen erfahrenen Holzfasereinbläser in meiner Gegend gefunden, bei einem wäre ich sogar Versuchskaninchen. Da nützt mir die Gewährleistung auch nix, wenn die komplett fertigen Zimmer dann vielleicht doch wieder zur Baustelle werden ...

Bei Isofloc schwebt mit immer wieder das "Pappmache-Gespenst" im Kopfe rum. Das mag zwar Unfug sein, aber Gespinste halten sich eben hartneckig ...

Im schlimmsten Falle muss ich wohl würfeln ... ;-)
Oder Ihr habe so reichhaltige positive Erfahrungen mit beiden Stoffen gemacht, das ich auch wieder würfeln werde :-)

Oder es gibt doch eine kleine Entscheidungshilfe?



Beide



Materialien machen einen guten Eindruck. Die Dämmeigenschaften sind bei der Zellulose etwas besser 040 Zellulose, 045 Holzfaser. Außerdem scheint die Einblasdichte bei Zellulose zumindest im Dachstuhl etwas höher zu liegen. Daher nehme ich nicht an, dass der Sommerliche Wärmeschutz bei der Holzfaser besser ist, zumindest sollte man es noch einmal genauer kontrollieren. Den Preis muss man nach konkreten Angeboten vergleichen. Nach den Zahlen, die mir vorliegen, ist die Holzfaser um ca. 25% teurer.



Meldung



Bin noch am Leben und auch schon des öfteren bei Euch am Hauseingang gewesen, do nie jemand anwesend.
Ist ja auch nicht so schlimm, die Situationen haben sich weitesgehend auch nicht verändert.
Was das einblasen betrifft, kannst Du Dich vertrauensvoll auch an mich wenden, ich verhelfe Dir dann auch zu den entsprechenden Fachfirmen, die mit mir schon länger gut zusammenarbeiten.
Fon: 035936-45341 (bestens gegen abend)
Zu den Materialunterschieden ist eigentlich vieles schon betrachtet worden, nur daß Holzfaser einen etwas besseren sommerlichen Wärmeschutz besitzt und auch was das Setzungsverhalten angeht, besser abschneidet.

Grüße vom Lausitzer.





Hallo zusammen,
weiß vielleicht jemand, welche der beiden Materialien Elektrosmok, bzw. Microwellen von Handysendern besser abschirmT? Wäre das nicht auch eine Entscheidungshilfe?
Viele Grüße, Sabine Schreiner



Keines



der beiden Materialien schirmt hochfrequente Wellen ab. Hat man in dieser Richtung Probleme oder möchte vorbeugen, kann man dies nicht ohne Mitwirkung eines Baubiologen! Eine falsche oder nicht richtig eingebaute Abschirmung kann die Belastung sogar erhöhen.



Die Entscheidung ist gefallen ...



und zwar für die Holzfaser.
Nachdem ich nun live erleben durfte, wie entspannend und schnell die ganze Aktion abläuft (keine 6 Stunden inkl. Auf- und Abbau) kann ich nicht verstehen, warum man sich überhaupt noch mit Mattenware rumschlägt.

@Herr Mühle: Ich wollte Sie auf der Haus2005 in DD treffen, leider waren Sie krank. Wenn Sie wieder mal bei uns klingeln - ab 18:00 ist eigentlich immer jemand da.